USA
14. June 2018 20:00

Benjamin Zander

Der gebürtige Brite Benjamin Zander gründete das Boston Philharmonic Youth Orchestra 2012 und hat es seitdem schnell zu einem der führenden Jugendorchester der USA gemacht. Geboren 1939 in England als Sohn Berliner Emigranten, wurde der Zwölfjährige Kompositionsschüler von Benjamin Britten und Imogen Holst, bevor er sich dem Violoncello zuwandte. 1967 übersiedelte Zander in die USA, wo er bis zu seiner Emeritierung 2012 am New England Conservatory of Music in Boston unterrichtete; breite Resonanz fanden auch seine öffentlichen Vorlesungen über Musik. Als Dirigent hat Zander mit zahlreichen nationalen Jugendorchestern, aber auch mit dem Israel Philharmonic, dem Toronto Symphony, dem Scottish und Irish National Orchestra zusammen gearbeitet. Mit dem Philharmonia Orchestra in London nahm er Beethoven- und Mahler-Symphonien auf. Außerdem wurde Zander mehrfach als Redner für das Weltwirtschaftsforum in Davos engagiert. Sein Bestseller The Art of Possibility (2000) wurde in 17 Sprachen übersetzt.

www.benjaminzander.com

Dirigent

GEORGE BUTTERWORTH

„The Banks of Green Willow“ (1913)

MAURICE RAVEL

„La Valse“ (1920)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 9 D-Dur (1910)

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Südafrika
03. August 2018 20:00
Duncan Ward

© Frank De Villiers

Er stand 2017 am Pult beim letzten Festivalkonzert mit dem Cuban-European Youth Orchestra, und 2018 dirigiert er das Eröffnungskonzert! Duncan Ward kann bereits auf eine erstaunliche musikalische Erfahrung zurückblicken. Mit 12 komponierte er sein erstes Musical Alice in Wonderland – und führte es auch gleich mit eigenem Orchester an seiner Schule im britischen Kent auf. Bald darauf gründete er seine eigene Band „The Grasshoppers“, spielte als Stummfilmpianist, wurde Mitglied des National Youth Orchestra und erhielt 2005 beim BBC-Wettbewerb die Auszeichnung als „Composer of the Year“. 2012-14 war Ward als erster Dirigent überhaupt Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und Assistent Simon Rattles. In der vergangenen Saison debütierte Duncan Ward bei den Orchestern des Bayerischen Rundfunks und des MDR Leipzig, beim Orchestre national de France, Wiener Radio-Symphonieorchester und beim Ensemble Intercontemporain Paris. In diesem Jahr ist er beim BBC Philharmonic, den Dresdner Philharmonikern und den Bamberger Symphonikern zu Gast. An der Nederlands Opera leitet er Bernsteins Trouble in Tahiti und Macmillans Clemency. Duncan Ward hat das MIAGI Youth Orchestra seit 2013 regelmäßig dirigiert und für das Orchester auch komponiert.

www.duncan-ward.co.uk

Dirigent
Visser Liebenberg

© Antonia Steyn

Der junge Klarinettist Visser Liebenberg gehört dem MIAGI Youth Orchestra seit sechs Jahren an; bereits bei seiner ersten Europa-Tournee mit dem Orchester im Jahr 2012 trat er als Solist auf. Neben seinen solistischen und kammermusikalischen Aktivitäten spielt Liebenberg regelmäßig mit dem KwaZulu-Natal Philharmonic Orchestra und dem Cape Town Philharmonic Orchestra. Nach seinem Bachelor am Stellenbosch Konservatorium in seiner südafrikanischen Heimat ist Liebenberg dort inzwischen eingeschrieben bei dem Projekt „Africa Open – Institute for Music Research and Innovation“, wo er sich mit neuen Klarinettentechniken beschäftigt, die sich an den Klängen der indigenen Musik Südafrikas orientieren.

 

 

 

Klarinette

LUDWIG VAN BEETHOVEN

„Egmont“ Ouvertüre f-Moll op. 84 (1810)

IGOR STRAWINSKI

„Der Feuervogel“ Suite für Orchester (1919)

LEONARD BERNSTEIN

„Prelude, Fugue and Riffs“ (1949)

DUNCAN WARD

„Rainbow Beats” Suite zu 100 Jahre Nelson Mandela (2018)

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Deutschland
04. August 2018 20:00
Mario Venzago

© Alberto Venzago

Der gebürtige Zürcher Mario Venzago, der am 1. Juli dieses Jahres 70 Jahre alt wird, blickt auf eine über 40-jährige Dirigentenkarriere zurück. Eine Vielzahl von Chefpositionen begleiteten seinen Weg: bei der Deutschen Kammerphilharmonie Frankfurt, an der Grazer Oper, bei den Göteborger Symphonikern wie auch beim Indianapolis Symphony Orchestra. Seit der Saison 2010/11 ist Venzago Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters. Zugleich wurde er zu vielen Gastdirigaten eingeladen, so auch regelmäßig vom Berliner Konzerthausorchester. Venzagos Diskografie ist weitgefächert; zuletzt hat er sämtliche Bruckner-Symphonien aufgenommen. Große Beachtung fanden die Einspielungen der Opern Venus und Penthesilea seines Landsmannes Othmar Schoeck. Der Schweizer Dirigent leitet bereits zum siebten Mal eine Arbeitsphase beim Bundesjugendorchester.

www.mariovenzago.com

Dirigent
Gerhild Romberger

© Rosa Frank

Die aus dem emsländischen Sögel stammende Mezzosopranistin Gerhild Romberger gehört zu den wenigen Sängerinnen, die sich ganz auf das Konzert- und Liedrepertoire konzentriert. In diesem Bereich gehört sie zu den gefragtesten Stimmen ihrer Generation; ihr Repertoire reicht von den Werken Bachs und Händels über die großen Oratorienpartien und Mahler-Lieder bis hin zu Wolfgang Rihm. „Gerhild Romberger singt und die Zeit bleibt stehen“, schwärmte die Süddeutsche Zeitung. Dabei sang sie unter prominenten Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Philippe Herreweghe und Mariss Jansons; unter Iván Fischer war die Mezzosopranistin im Dezember 2017 Solistin in Mahlers Lied von der Erde im Konzerthaus Berlin. Für ihre Aufnahme von Mahler-Liedern mit dem Pianisten Alfredo Perl wurde Gerhild Romberger 2017 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Seit 2003 hat sie eine Professur an der Musikhochschule Detmold.

 

 

Mezzosopran 

ANTON BRUCKNER

Ouvertüre g-Moll (1863)

OLIVER MESSIAEN

„L’Ascension“ („Die Himmelfahrt“), Vier Symphonische Meditationen für Orchester (1934)

GUSTAV MAHLER

„Kindertotenlieder“ (1905)

PAUL HINDEMITH

Symphonie „Mathis der Maler“ (1934)

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Spanien
05. August 2018 20:00

Pablo González

Der aus Oviedo (Asturien) stammende Dirigent Pablo González erhielt seine Ausbildung an der Guildhall School of Music in London und ist gleichermaßen als Konzert- und Operndirigent aktiv. Am Teatro Liceu in Barcelona leitete er Aufführungen von Mozarts Zauberflöte, Strauss’ Daphne und Wagners Rienzi; bei der Glyndebourne Touring Opera stand er in Mozarts Don Giovanni und Donizettis Elisir d’Amore am Pult. Konzerteinladungen führten ihn u. a. zum Gürzenich-Orchester Köln, zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, zum Helsinki Philharmonic, Residenz-Orchester Den Haag und Hallé Orchestra Manchester. Mit dem Konzerthausorchester Berlin führte González im Juni 2017 Werke von Schumann und Strauss auf. Sein weitgespanntes Konzertrepertoire reicht von der Klassik und Romantik bis zu Mahler, Sibelius, Nielsen und Schostakowitsch. Kürzlich legte González eine 3-CD-Box mit Orchesterwerken seines Landsmann Enrique Granados vor.

www.pablogonzalez.eu 

 Dirigent
Asier Polo

Der spanische Cellist Asier Polo zählt seit vielen Jahren zur Spitze seines Fachs in seinem Heimatland. Ausgebildet zuerst in Bilbao, dann bei Maria Kliegel in Köln und Ivan Monighetti in Basel, trat er in London und Paris, beim Israel Philharmonic, bei den Festivals in Schleswig-Holstein und Gstaad wie auch in Mexiko und Brasilien auf. Seinen besonderen Ruf in Spanien errang sich Polo durch zahlreiche Uraufführungen; so schrieben Jesús Torres, Luis de Pablo, Jesús Villa-Rojo und Antón García Abril Violoncello-Konzerte für ihn. Auch auf CD hat der Cellist Werke jüngerer spanischer Komponisten wie Oscar Escudero, Tomás Marco, Carmelo Bernaola und Jesús Rueda aufgenommen. Kürzlich erschien eine weitere CD mit den beiden Cellokonzerten von Joaquin Rodrigo sowie dem Konzert von Alberto Ginastera. Zugleich wirkt Polo als Professor an den Hochschulen in San Sebastián und Madrid. Er spielt auf einem Violoncello von Francesco Ruggeri (Cremona, 1689).  

www.asierpolo.com

Violoncello

ALICIA DÍAZ DE LA FUENTE

Neues Werk (2018, Deutsche Erstaufführung)

RICHARD STRAUSS

„Don Quixote“ Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters Op. 35 (1898)

BÉLA BARTÓK

Konzert für Orchester Sz. 116 (1944/45)

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International
06. August 2018 20:00
John Neumeier

© Kiran West

Der US-Amerikaner John Neumeier zählt zu den bedeutendsten Choreographen der Gegenwart. In seiner Tätigkeit als Ballettdirektor und -intendant machte er das Hamburg Ballett zu einer der führenden deutschen Ballettcompagnien. Internationale Anerkennung erwarb sich John Neumeier durch die Zusammenführung der Ballett-Tradition mit neuen, zeitgenössischen Formen. Mit großem Engagement widmet sich John Neumeier der Nachwuchsförderung. 1978 gründete er die Ballettschule des Hamburg Ballett. 2011 gründete John Neumeier das Bundesjugendballett, dem er als Intendant vorsteht. John Neumeier ist zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes und seit 2003 Ritter der Ehrenlegion. Für Young Euro Classic choreographierte er bereits 2012 ein eigenes Ballett, und auch 2013 und 2014 stand das Bundesjugendballett in zwei seiner Choreografien auf der Bühne des Konzerthauses.

www.hamburgballet.de

Intendant und Choreograph
Kevin Haigen

© Silvano Ballone

Geboren in Miami, hat Kevin Haigen als Tänzer, Choreograph, Ballettpädagoge und Ballettmeister gearbeitet. Er erhielt seine Ausbildung u.a. an der School of American Ballet unter der Leitung von George Balanchine, wo er seine ersten Choreographien kreierte. 1976 trat Kevin Haigen dem Hamburg Ballett bei, an das er 1991, nach mehreren internationalen Engagements, als Ballettmeister der Compagnie und Ballettpädagoge zurückkehrte. Seither assistiert er John Neumeier bei der Inszenierung zahlreicher seiner Ballette weltweit. Seit der Gründung des Bundesjugendballetts ist Kevin Haigen dessen Künstlerischer und Pädagogischer Leiter.

 

 

 

Künstlerischer und Pädagogischer Leiter

Slowenien
07. August 2018 20:00
Quentin Hindley

© David Duchon-Doris

Der junge französische Dirigent Quentin Hindley begann seine musikalische Laufbahn als Bratscher in der Pariser Oper, bevor er ans Dirigentenpult wechselte. Unterricht erhielt er am Nationalen Konservatorium bei dem Ungarn Zsolt Nagy; weitere Kurse führten ihn zu der Dirigierlehrer-Legende Jorma Panula, zu Neeme und Paavo Järvi, Susanna Mälkki und Michail Jurowski. 2012 wurde Hindley Assistent von Leonard Slatkin beim Orchestre National de Lyon. Im Sommer 2015 arbeitete er mit Simon Rattle in Aix-en-Provence bei der Uraufführung der Oper The Monster in the Maze von Jonathan Dove zusammen. 2017/18 dirigiert er das Werk in Lille, Lissabon und Paris. Neben einer Vielzahl von französischen Orchestern erhielt Hindley auch Einladungen zu Gastkonzerten in Slowenien, Kroatien und Ungarn. Neben Jugendorchestern gilt sein weiteres intensives Engagement sozialen und interkulturellen Projekten, wie einer Fassung von Rossinis Barbier von Sevilla für Kinder, die in den Vororten von Paris aufgeführt wurde.

www.quentinhindley.com

Dirigent
Urban Stanič

Der junge slowenische Pianist Urban Stanič ist derzeit noch Student an der Musikakademie von Ljubljana, wo er von Dubravka Tomšič Srebotnjak unterrichtet wird. Schon als Dreijähriger erhielt Urban Stanič seinen ersten Klavierunterricht; erste Erfolge errang er beim Internationalen Wettbewerb für junge Musiker im italienischen Povoletto (Udine), wo er viermal hintereinander siegreich war. Inzwischen kann Urban Stanič bereits auf eine Vielzahl von Solo-Recitals zurückblicken und ist mit verschiedenen slowenischen Orchestern aufgetreten; im Juni 2017 bestritt er das Eröffnungskonzert beim Festival „Sommer in Alt-Ljubljana“. Ansonsten sind die herausragenden Talente des Pianisten breit gestreut: zweimal wurde er Nationaler Meister im Fach Mathematik, fünfmal im Fach Logik. Auch als Schachmeister kam Stanič zu nationalen Ehren.

Klavier

LEON FIRŠT

„The Symphonic Waltz“ (2018, Deutsche Erstaufführung)

ROBERT SCHUMANN

Klavierkonzert a-Moll op. 54 (1841)

RICHARD STRAUSS

„Also sprach Zarathustra“ op. 30 (1896)

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Kanada
08. August 2018 20:00
Jonathan Darlington

© Andreas Köhring

Der britische Dirigent Jonathan Darlington ist ein musikalischer Weltbürger durch und durch. Geboren 1954 in England, wirkte er von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor an der Oper Duisburg, lebt heute in Paris und ist zugleich seit zehn Jahren Musikalischer Chef an der Oper im westkanadischen Vancouver. Seine Laufbahn begann Darlington als Pianist, Klavierbegleiter und Korrepetitor. So war er Assistent von Olivier Messiaen, Pierre Boulez und Myung-whun Chung in Paris; zum anderen betreute er Meisterkurse von Elisabeth Schwarzkopf, Janet Baker und Peter Pears an der Britten-Pears-School in Aldeburgh. Seit seinem Dirigierdebüt 1984 in Paris ist Darlington bei unzähligen Orchestern – so auch beim Konzerthausorchester Berlin – und Opernhäusern in Europa und den USA aufgetreten. Neben seinen Verpflichtungen in Vancouver dirigiert er regelmäßig an der Semperoper Dresden (Zauberflöte, Fledermaus), aber auch in Wien (Madama Butterfly) und in Frankfurt (Die Sache Makropoulos).

www.jonathan-darlington.com

Dirigent
Martin Mangrum

Der 21-jährige kanadische Hornist Martin Mangrum studiert derzeit an der Colburn School, einem Konservatorium in Los Angeles, bei dem Solohornisten des Los Angeles Philharmonic, Andrew Bain. Martin Mangrum erhielt seinen ersten Hornunterricht mit zehn Jahren, später wechselte er an das Musikkonservatorium von Montreal und an das Marianopolis College. Mehrfach hat er in den letzten Sommern als Stipendiat am Aspen Musikfestival teilgenommen. In der Konzertreihe „Jeunes et Pros“ (Junge und Profis) in Montreal trat der Hornist zusammen mit Mitgliedern des Montreal Symphony Orchestra auf. Mehrfach hat Martin Mangrum auch als Aushilfe bei Konzerten des Los Angeles Philharmonic mitgewirkt. 2017 gewann er den Sénecal Mozart Prize und wurde als Solist zum Ottawa Symphony Orchestra eingeladen. In diesem Jahr hat der Kanadische Rat für die Künste den Musiker mit dem Michael Measures-Preis ausgezeichnet.

Horn

GEORGE GERSHWIN

„Catfish Row“ Suite aus „Porgy and Bess“ (1936)

RICHARD STRAUSS

Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 132 (1942)

JOHN ESTACIO

Neues Werk (2018, Deutsche Erstaufführung)

ALEXANDER SKRJABIN

„Le Poème de l’extase“ op. 54 (1905-1908)

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Rumänien
09. August 2018 20:00
Cristian Mandeal

© Virgil Oprina

Der rumänische Dirigent Cristian Mandeal, Jahrgang 1946, absolvierte ein Studium an der Musikakademie in Bukarest, bevor er seine Ausbildung bei Herbert von Karajan in Berlin und Sergiu Celibidache in München vervollständigte. Von 1987 bis 2009 war er Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Bukarester Philharmonie. Neben rumänischen Orchestern leitete er namhafte Orchester in ganz Europa und war bis 2009 Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra in Manchester sowie bis 2013 des Philharmonischen Orchesters Kopenhagen. Dabei dirigierte er über 60 Uraufführungen rumänischer und nicht-rumänischer Komponisten. Unermüdlich setzt sich Mandeal vor allem für das Werk seines Landsmanns George Enescu ein, dessen gesamtes symphonisches Schaffen er auf CD aufgenommen hat. In den letzten Jahren widmet sich der 72-Jährige verstärkt dem Aufbau des Rumänischen Jugendorchesters, mit dem er schon 2012 und 2014 bei Young Euro Classic aufgetreten ist, und dem Rumänischen Nationalen Symphonieorchester.

Dirigent
Mihai Ritivoiu

Der junge rumänische Pianist Mihai Ritivoiu erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Bukarest und wechselte anschließend an die Guildhall School of Music in London. Außerdem nahm er an Meisterklassen bedeutender Klavierpädagogen und Pianisten wie Dmitri Baschkirow, Richard Goode und Emanuel Ax teil. 2010 gewann Ritivoiu den Nationalen Wettbewerb Dinu Lipatti in Bukarest; 2015 wurde er eingeladen, ein Sonderkonzert zum 65. Todestag dieses großen Vorgängers zu bestreiten. Als Preisträger des Internationalen Klavierwettbewerbs George Enescu nahm er das 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow mit dem Rumänischen Rundfunkorchester auf. Neben Solo-Recitals und Auftritten mit Orchester widmete sich Ritivoiu intensiv der Kammermusik. Er lebt inzwischen in London, wo er im Barbican Centre, der Wigmore Hall und der Kirche St. Martin-in-the-Fields konzertiert hat.

www.mihairitivoiu.com

Klavier

DAN DEDIU

„Levante“ (Uraufführung)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15 (1800)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Symphonie Nr. 11 „Das Jahr 1905“ g-Moll op. 103 (1956-57)

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USA
10. August 2018 20:00
Sean Jones

© Jimmy Katz

Musik und Spiritualität haben sich immer überlappt in der künstlerischen Vision des Trompeters, Komponisten, Pädagogen und Aktivisten Sean Jones. Geboren 1978 in Warren, Ohio, war es das Vorbild von Miles Davis, das ihn vom Schlagzeug zur Trompete wechseln ließ. Erst als 19-jähriger, klassisch ausgebildeter Trompeter begann er, sich stärker dem Jazz zuzuwenden. Ein sechsmonatiges Engagement beim Jazz at Lincoln Center Orchestra in New York brachte die Bekanntschaft mit Wynton Marsalis, der Jones die Stelle des Solotrompeters in seinem Orchester anbot. Seitdem ist er mit eigenen Ensembles, aber auch mit vielen Jazz-Größen wie Illinois Jacquet, Jimmy Heath, Frank Foster, Nancy Wilson, Dianne Reeves und Marcus Miller aufgetreten. Gemeinsam mit Herbie Hancock und Wayne Shorter absolvierte er 2011 eine „Tribute to Miles“-Tour. Vielfältig engagiert als Pädagoge, wurde Jones kürzlich zum Inhaber des Richard und Elizabeth Case-Lehrstuhls für Jazz-Studien am Peabody Conservatory der Johns Hopkins Universität ernannt. Zuletzt erschienen seine beiden Alben  im*pro*vise: never before seen (2014) und Live From Jazz At The Bistro (2017).

www.sean-jones.com

Trompete, Künstlerische Leitung
Special Guest: Dianne Reeves

© Jerris Madison

Die fünffache Grammy-Gewinnerin Dianne Reeves ist eine der weltweit prominentesten Jazz-Sängerinnen überhaupt. Zuletzt wurde sie 2006 für den Soundtrack zu George Clooneys Film Good Night, and Good Luck sowie 2015 für ihr Solo-Album Beautiful Life ausgezeichnet. Geboren 1956 in Detroit, Michigan, wuchs Dianne Reeves in Denver, Colorado auf. Über einen Wettbewerb für Schul-Bigbands wurde ihr Talent entdeckt; den Durchbruch erlebte sie, als Harry Belafonte sie 1983 zur Leadsängerin für seine Tourneen machte. Seitdem ist die Sängerin mit Jazz-Größen wie Wynton Marsalis aufgetreten, tourte mit ihrer eigenen Performance „Sing the Truth!“, arbeitete aber auch mit klassischen Ensembles zusammen, so mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle. Seit ihrem Platten-Debüt 1977 hat die Sängerin über 20 Alben produziert, darunter Quiet After the Storm (1994), In the Moment: Live in Concert (2000) und A Little Moonlight (2004). 2018 wird das National Endowment for the Arts sie als „Jazz Master“ auszeichnen – die höchste Ehre, die in den USA für Jazzmusiker vergeben wird.

diannereeves.com

Gesang

Niederlande
11. August 2018 20:00
Antony Hermus

© Marco Borggreve

Der Niederländer Antony Hermus hat seine bisherige Laufbahn als Dirigent zu großen Teilen in Deutschland absolviert. In seiner sechsjährigen Tätigkeit als Generalmusikdirektor des Anhaltischen Theaters Dessau (2009-15) machte er nicht nur durch die Produktion des kompletten Wagner-„Rings“ auf das Theater aufmerksam, sondern ebenso durch Open-Air- und Twitter-Konzerte. Gasteinladungen führten den 45-Jährigen zu den wichtigsten niederländischen Symphonieorchestern, den Bamberger Symphonikern und dem Philharmonia Orchestra London. In diesem Frühjahr gab Hermus sein Debüt im Wiener Musikverein mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, außerdem führte er Bruckners Sechste mit dem Residenz-Orchester Den Haag auf und kehrte zum Symphonieorchester Antwerpen für eine Kinoproduktion von Strawinskis Feuervogel zurück. Auch die Diskographie zeigt seine weitgespannten Interessen: Nach Werken der Romantiker Hans Rott, August Klughardt und Alphons Diepenbrock nahm Hermus zuletzt mit den Bamberger Symphonikern Kompositionen des Österreichers Siegmund von Hausegger auf.

antonyhermus.com

Dirigent

SERGEI PROKOFJEW

„Cinderella Suites“ op. 107, 108, 109 (1945/46, Auszüge)

WILLEM JETHS

„Mors Aeterna“ (2015, Deutsche Erstaufführung)

JOHANNES BRAHMS

Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (1885)


FEST FÜR ALLE

Feiern Sie mit uns! Beim traditionellen PUBLIKUMSFEST im Anschluss an das Konzert.

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Russland
12. August 2018 20:00

Migran Agadzhanyan

Der 26-jährige Migran Agadzhanyan ist ein echtes Multitalent. Zum einen hat er bereits erfolgreich Karriere als Tenor gemacht. So studierte er bei Renata Scotto im Opernstudio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und gewann Preise bei renommierten Gesangswettbewerben in Italien und Russland. 2017 gab er am Mariinsky-Theater in St. Petersburg sein Debüt in Verdis Oper I vespri siciliani; außerdem trat er dort als Don Carlo, Don José in Carmen und Rodolfo in La Bohème auf. Gleichermaßen erfolgreich war Agadzhanyan als Pianist, wo er Wettbewerbe in Kiew, Paris und Pesaro gewann. Derzeit studiert er nach wie vor im Fach Klavier am Staatlichen Konservatorium in St. Petersburg, darüber hinaus belegte er das Fach Dirigieren in der Klasse von Vladimir Altschuler. Neben seiner Aufgabe als Gründer und Leiter des Youth Chamber Orchestra St. Petersburg steht Agadzhanyan regelmäßig am Pult anderer russischer Orchester und komponiert.

Dirigent
Aleksandr Bykov

Der russische Oboist Aleksandr Bykov, geboren 1991 in Leningrad, machte 2017 seinen Abschluss am Staatlichen Konservatorium Nikolai Rimski-Korsakow in St. Petersburg und ist seitdem dort Assistent von Prof. A. Kazakow. Außerdem wirkt er seit 2014 als Solooboist im Staatlichen Kapella Orchester St. Petersburg. Regelmäßige Einladungen führten Bykov zum Mariinski-Theater St. Petersburg, zu den St Petersburger Symphonikern und zum Orchester MusicAeterna von Theodor Currentzis. Darüber hinaus belegte der Russe Meisterklassen bei Oboisten wie François Leleux, Maurice Bourgue, David Walter und Gregor Witt von der Staatskapelle Berlin.

 

 

Oboe
Karina Flores

Die russische Sopranistin kam nach ersten Gesangsstudien in Rostow am Don nach Rom, wo sie bei Renata Scotto am Opernstudio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ausgebildet wurde. Auszeichnungen bei zahlreichen Gesangswettbewerben in Rom, Piacenza und St. Petersburg folgten. Inzwischen ist Karina Flores eine gefragte Sängerin im italienischen Fach, das von Bellinis Norma über Verdis Elisabetta (Don Carlos) bis zur Aida in Peter Steins Inszenierung am Moskauer Stanislawski-Theater reicht. Zuletzt sang sie Ende 2017 die Tosca in Braunschweig und im Februar 2018 die Desdemona in Verona. Selbstverständlich gehören auch russische Partien wie Tschaikowskis Tatjana und Lisa sowie Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk zum Repertoire der Sopranistin.

 

Sopran
Felix Kudryavtsev

Der russische Bassist Felix Kudryavtzev absolvierte bis 2004 seine Gesangsausbildung am Moskauer Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium. 2003 kam er als Nachwuchssänger an das Moskauer Stanislawski- und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater. Seit 2008 ist er dort als Solist verpflichtet und wirkte in vielen Produktionen wie Mainacht und Das Märchen vom Zaren Saltan von Rimski-Korsakow, Prokofjews Die Verlobung im Kloster, Rossinis Il barbiere di Siviglia, Massenets Werther und Manon sowie Cherubinis Médée mit.

 

 

Bass

PIOTR I. TSCHAIKOWSKI

Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48 (1880)

DOWLET ANZAROKOW

Konzert für Oboe und kleines Orchester (Deutsche Erstaufführung)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Symphonie Nr. 14 für Sopran, Bass und Kammerorchester op. 135 (1969)

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Norwegen
13. August 2018 20:00
Johannes Gustavsson

© Anna Hult

Der 42-jährige schwedische Dirigent Johannes Gustavsson begann ursprünglich als Bratscher, bevor er die Dirigierlaufbahn einschlug. Preise beim Sir Georg Solti-Wettbewerb in Frankfurt und beim Toscanini-Wettbewerb in Parma ebneten ihm ebenso den Weg wie der Swedish Conductor’s Prize und der Herbert Blomstedt Award. Seitdem hat Gustavsson bei allen größeren Orchestern Skandinaviens am Pult gestanden, so beim Royal Stockholm Philharmonic und bei den Göteborger Symphonikern, beim Oslo Philharmonic und den philharmonischen Orchestern von Helsinki und Turku. Seit 2012 ist der Schwede Chefdirigent beim Oulu Symphony Orchestra, seit 2015 in derselben Position verantwortlich für die Wermland Opera. Über 50 Orchesterwerke nordischer Komponisten brachte Gustavsson zur Uraufführung; viele der Kompositionen, darunter von Anders Eliasson, CFE Horneman, Tobias Broström, Britta Byström und Einar Englung, hat er außerdem auf CD eingespielt.  

johannesgustavsson.se

Dirigent
Ann-Helen Moen

© Jan Alsaker

Die 1969 im norwegischen Molde geborene lyrische Sopranistin Ann-Helen Moen ist weithin für die klare Schönheit ihrer Stimme und ihre überzeugende Darstellung ihrer Opernrollen bekannt. Sie studierte an der Grieg-Akademie in Bergen und an der Opernakademie in Kopenhagen, bevor sie Mitglied der Oper Graz wurde. Weitere Opernhäuser, an denen sie besonders als Mozart-Interpretin Erfolge feierte, sind die Staatsoper Hannover, die Zürcher Oper, die Dänische Nationaloper, das Théâtre Paris Villette sowie weitere Compagnien in Deutschland, Schweden und Irland. Zu ihren Mozart-Rollen gehören Donna Anna, Zerlina (beide in Don Giovanni), Pamina und die erste Dame (beide in Die Zauberflöte), die sie alle an der Norwegischen Nationaloper in Oslo sang, sowie Sandrina (La fina giardiniera), Donna Elvira (Don Giovanni) und die Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro). Konzerte gab sie mit Ensembles wie dem Bach Collegium Japan und dem MDR Symphonieorchester. Im Jahr 2000 wurde sie mit dem wichtigsten norwegischen Gesangspreis, dem Esso Award, ausgezeichnet.

Sopran
Håvard Stensvold

© Studio Lasse Berre

Der Bassbariton Håvard Stensvold zählt zu den wichtigsten Konzert- und Opernsängern Norwegens, der weit über seine Heimatstadt Oslo hinaus in ganz Europa auftritt. Sein Repertoire umfasst neben allen wichtigen Mozart-Partien vor allem Opern des 17. und 18. Jahrhunderts, so Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Händels Acis und Galatea und Purcells The Indian Queen. Auf der anderen Seite zeigt Stensvold ein großes Engagement für die zeitgenössische Oper; so wirkte er an der Norwegischen Nationaloper in Oslo in den Premieren von Cecilie Ores Oper Dead Beat Escapement (2008) und in Knut Vaages Khairos (2013) mit. Als Konzertsänger war Stensvold Gast bei der Akademie für Alte Musik Berlin in Bachs h-Moll-Messe; weitere Verpflichtungen führten ihn mit renommierten Dirigenten der Alten Musik wie Giovanni Antonini, Fabio Biondi, Paul Goodwin, Andrew Manze, Robin Ticciati und Bruno Weil zusammen.

Bariton

ANDERS HILLBORG

„Eleven Gates“ (2006)

EDVARD GRIEG

Lieder für Sopran und Orchester:
„Solveigs Lied“ aus op. 23 (1874/1892)
„Der letzte Frühling“ op. 33 Nr. 2 (1880)
„Bei Rondane“ op. 33 Nr. 9 (1873-80)
„Ein Schwan“ op. 25 Nr. 2 (1876)
„Zur Rosenzeit“ op. 48 Nr. 5 (1889)
„Ein Traum“ op. 48 Nr. 6 (1889)

CARL NIELSEN

Symphonie Nr. 3 „Sinfonia espansiva“ d-Moll op. 27 (1912)

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International
14. August 2018 20:00
Gianandrea Noseda

© Sussie Ahlburg

Der Italiener Gianandrea Noseda, geboren 1964 in Mailand, ist ein viel gefragter Dirigent in der Alten und Neuen Welt. Seit 2016 arbeitet er als Chefdirigent beim National Symphony Orchestra in Washington, zugleich ist er dem London Symphony Orchestra und dem Israel Philharmonic als Erster Gastdirigent fest verbunden. Hinzu kommen Auftritte bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, in New York und Paris sowie Auftritte mit Orchestern, mit denen er seit langem zusammenarbeitet, wie dem BBC Philharmonic, dem Pittsburgh Symphony und dem Mariinsky-Theater St. Petersburg. Als Musikdirektor am Teatro Regio in Turin ist es Noseda seit seinem Amtsantritt 2007 gelungen, dem Haus hohes Niveau und übernationale Aufmerksamkeit zu sichern. Auch an der Met in New York ist er mit Opern wie Gounods Roméo et Juliette, Bizets Perlenfischer und Borodins Fürst Igor hervorgetreten. In seiner Diskografie reicht die Bandbreite von Dvorák und Liszt über Casella, Respighi und Dallapiccola bis zu Schostakowitsch und Prokofjew.

www.gianandreanoseda.com

Dirigent
Seong-Jin Cho

© Harald Hoffmann / DG

Für den Koreaner Seong-Jin Cho ist der Auftritt im Konzerthaus quasi ein Heimspiel – denn er lebt nicht nur in Berlin, sondern auch seine Plattenfirma, für die er zuletzt ein Debussy-Album zum 100. Geburtstag des Komponisten eingespielt hat, ist hier zuhause. Ansonsten reist der 29-jährige Pianist durch die ganze Welt, um den vielen Verpflichtungen nachzukommen, die seit dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 2015 über ihn hereingebrochen sind. Carnegie Hall in New York, Concertgebouw in Amsterdam, Mariinsky-Theater in St. Petersburg, dazu Paris, Edinburgh, Luzern, Seoul und Tokyo – das sind nur die prominentesten Stationen des vergangenen Jahres. Außerdem feierte er sein kurzfristiges Debüt bei den Berliner Philharmonikern, als er für den armverletzten Lang Lang einsprang. Geboren 1994 in Seoul, gab Seong-Jin Cho mit elf Jahren sein erstes Konzert, mit 17 gewann er den 3. Preis beim Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Anschließend ging er zu Michel Béroff nach Paris, wo er 2015 sein Examen machte.

www.seongjin-cho.com

Klavier

AGATA ZUBEL

„Fireworks“ (2018, Deutsche Erstaufführung)

FRÉDÉRIC CHOPIN

Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 (1830)

PIOTR I. TSCHAIKOWSKI

Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 (1888)

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International
15. August 2018 20:00

Simon Over

Der Pianist und Dirigent Simon Over ist eine wohlbekannte Persönlichkeit im Londoner Musikleben. Der 53-Jährige wirkt nicht nur als Gründer und Leiter des Parlamentschors; seit 2015 ist er auch Musikdirektor an St Clement Danes, der Hauptkirche der Royal Air Force. Vor allem aber leitet er die von ihm 2002 gegründete Southbank Sinfonia, mit der er auch auf Tournee durch verschiedene Länder Europas und Asiens gegangen ist. Darüber hinaus arbeitet er als Erster Gastdirigent mit der Southern Sinfonia in Neuseeland zusammen und ist Künstlerischer Leiter der Bury Court Opera, eines ländlichen Festivals im Südwesten Londons, wo er ein weitgespanntes Repertoire von Purcells Dido and Aeneas und Rossinis La Cenerentola bis zu Puccinis Madama Butterfly und Strawinskis The Rake’s Progress aufgeführt hat. Als Liedbegleiter musizierte Over mit Sängern wie Felicity Lott, Emma Kirkby und Simon Keenlyside; mit der Geigerin Miriam Kramer nahm er eine CD mit den Violinsonaten von Ernest Bloch auf.

Dirigent
Ivana Gavrić

© Dave Stapleton

In einer Musikerfamilie in Sarajewo geboren, wuchs die Pianistin Ivana Gavrić in England auf, wo sie am Royal College of Music und an der Universität Cambridge studierte. Meisterkurse führten sie zu renommierten Lehrern wie Dmitri Bashkirow, Menahem Pressler, Boris Berman und Stephen Kovacevich. Für ihr Debütalbum In the mists mit Klavierwerken von Janáček, Liszt, Schubert und Rachmaninow wurde sie vom BBC Music Magazine zum „Newcomer of the Year“ gekürt. Auch für ihre weiteren Alben From the Street ((Janáček, Ravel, Prokofjew) Grieg und Chopin erhielt Ivana Gavrić hervorragende Kritiken. Inzwischen hat die Pianistin im KKL Luzern, im Barbican Centre, der Royal Albert Hall, der Royal Festival Hall sowie in weiteren europäischen Ländern und in Kanada, Japan und China konzertiert. Außerhalb des Konzertsaals ist sie mit Chopin und Beethoven in der BBC Adaptation von The Line of Beauty, und mit Musik von Bach im Film Breaking and Entering – Einbruch & Diebstahl (2006) von Anthony Minghella hervorgetreten.

www.ivanagavric.com

Klavier

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Symphonie D-Dur KV 297 „Pariser Sinfonie“ (1778)

CHERYL FRANCES-HOAD

„Between the Skies, the River and the Hills” Konzert für Klavier und Orchester (2018, Deutsche Erstaufführung)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 (1803)

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Ukraine
16. August 2018 20:00
Oksana Lyniv

© Werner Kmetitsch

Die ukrainische Dirigentin Oksana Lyniv, Tochter zweier Musiker, erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Musikakademie ihrer Heimatstadt Lemberg (Lviv). 2004 gewann sie den 3. Preis im Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker und wurde daraufhin Assistentin des damaligen Chefdirigenten Jonathan Nott. Zugleich begann sie ein Aufbaustudium an der Dresdner Musikhochschule und wurde 2007-2009 vom „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates gefördert. 2013 trat Oksana Lyniv eine Stelle als Assistentin des Generalmusikdirektors Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper an, wo sie unter anderem La clemenza di Tito, La traviata, Die Fledermaus und Lady Macbeth von Mzensk dirigierte. Seit Beginn dieser Spielzeit ist die 40-Jährige Chefdirigentin der Grazer Oper. Außerdem gründete sie im vergangenen Jahr in Lemberg das internationale Festival LvivMozArt, das auf das Wirken des Mozart-Sohnes Franz Xaver in Lemberg Bezug nimmt.

Dirigentin
Valeriy Sokolov

© Simon Fowler

Der 43-jährige Geiger, geboren im ukrainischen Charkiw, kam mit 13 Jahren nach London, wo er an der Yehudi Menuhin School studierte. 2005 gewann er den Internationalen George Enescu-Wettbewerb in Bukarest, anschließend folgten Einladungen zu vielen Orchestern in Europa und den USA, die ihn mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Vladimir Ashkenazy und David Zinman zusammenbrachten. In letzter Zeit gab Sokolov Konzerte mit dem Orchestre de Paris, dem Philharmonia Orchestra, den St. Petersburger Philharmonikern und der NDR Elbphilharmonie. Außerdem wirkt er in dieser Saison als Artist-in-Residence bei der Staatskapelle Weimar mit seinem Chefdirigenten Kirill Karabits. Als passionierter Kammermusiker widmete er sich 2016 in einem europaweiten Tour-Projekt gemeinsam mit der Geigerin Lisa Batiashvili, dem Cellisten Gautier Capuçon und weiteren Musikern dem 100. Geburtstag des Komponisten Henri Dutilleux. Der Musikfilmer Bruno Monsaingeon drehte 2004 un_violon_dans_l’âme / Natural_Born_Fiddler über ein Recital von Sokolov in Toulouse.

sokolov-music.com

Violine

PIOTR I. TSCHAIKOWSKI

„Slawischer Marsch“ op. 31 (1876)

VITALIJ HUBARENKO

Kammersymphonie Nr. 1 für Violine und Orchester op. 14 (1967, Deutsche Erstaufführung)

JEWGEN STANKOWITSCH

“Ukrainisches Gedicht” für Violine und Orchester (1997, Deutsche Erstaufführung)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 (1812)

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Georgien
17. August 2018 20:00
Kristjan Järvi

© Franck Ferville

Der Dirigent Kristjan Järvi gehört zu jenem eher raren Typus Musiker, die sich virtuos zwischen verschiedenen Genres hin und her bewegen. Ob Klassik, Jazz oder Hip Hop: Nicht zuletzt mit seinen verschiedenen Ensembles pflegt der 46-Jährige seine weitgefächerten Neigungen. Seit 2012 ist er Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters in Leipzig; zugleich leitet er nach wie vor das von ihm gegründete New York Absolute Ensemble. Geboren in den USA als jüngster Sohn des estnischen Dirigenten Neeme Järvi, ist der Dirigent unermüdlich im Einsatz für die zeitgenössische Musik. Er gab über 100 Werke in Auftrag, darunter an Komponisten wie Arvo Pärt, Tan Dun und Erkki-Sven Tüür. Steve Reich und HK Gruber zählen genauso zu seinen künstlerischen Partnern wie Anoushka Shankar, Hauschka und Marcel Khalife. Bisher veröffentlichte Kristjan Järvi mehr als 60 Alben, die von Filmmusik wie „Cloud Atlas“, „Hologram for the King“, „Sense 8“ bis hin zu seiner gleichnamigen Serie „Kristjan Järvi Sound Project“ reichen.

www.kristjanjarvi.co

Dirigent
Dudana Mazmanishvili

Die georgische Pianistin Dudana Mazmanishvili, 1980 in Tbilisi geboren, hat in den letzten Jahren ihre größten Erfolge in den USA gefeiert, wo sie an der Mannes School of Music in New York City studierte. Aber auch mit Deutschland ist sie eng verbunden. Nach erstem Unterricht in ihrer Heimat kam die junge Pianistin zum Klavierstudium bei Elisso Virsaladze an die Musikhochschule in München, machte dort für den Bayerischen Rundfunk ihre erste CD und lebt inzwischen seit einigen Jahren in Berlin. Die georgische Regierung ernannte sie 2013 zur „Kulturbotschafterin Georgiens in Deutschland“; außerdem arbeitet sie als Kulturattachée an der Georgischen Botschaft. Auch im deutschen Klavierrepertoire fühlt sich Dudana Mazmanishvili zuhause; so spielt sie Bach und Beethoven genauso gern wie Brahms und Busoni.  Darüber hinaus widmet sie sich besonders Chopin, Liszt, Rachmaninow und auch georgischen Komponisten. Kürzlich erschien ihre jüngste CD-Produktion mit Werken von Schumann und Revaz Lagidze.

Klavier
Irakli Kiziria (I/Y)

Der noch zu Zeiten der Sowjetunion in Georgien geborene Irakli Kiziria, zusammen mit seinem Techno-Kollegen Jacoub Chakarji auch als Duo I/Y Berlin aktiv, ist in Berlins Techno-Szene eine wohlbekannte Größe. Sie traten als DJ im Berghain auf, vor allem aber organisieren sie seit mehreren Jahren die angesagte Partyreihe STAUB, die an immer wieder neuen Locations stattfindet. Außerdem gründeten sie ein eigenes Label, bei dem inzwischen acht Produktionen mit Techno-Musik veröffentlicht wurden, darunter zuletzt 2016 das Album Riflor und 2017 ihr neuestes Release I/Y 008.   Ursprünglich kommt Irakli Kiziria von Architektur und Design her, seit 2001 lebt er in Deutschland, wo er seinen Fokus auf Musik und Kunst verlegte. Nach wie vor sind aber auch die visuellen Künste in seinen musikalischen Aktivitäten durchgehend präsent.

DJ, Live-Elektronik

NN

Neues Werk für Streichorchester (Deutsche Erstaufführung)

JOHANN SEBASTIAN BACH

Klavierkonzert d-Moll BWV 1052 (1738) (arr. mit elektronischer Musik)

KRISTJAN JÄRVI

„New York“ für Klavier und Kammerorchester (Uraufführung)

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

Concerti Grossi (arr. Kristjan Järvi)

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In Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival
18. August 2018 20:00
Nils Landgren

© Kai Bienert | MUTESOUVENIR

Nils Landgren ist zweifellos einer der erfolgreichsten Jazzmusiker Europas. Schon jetzt rätseln die Fans und Beobachter des 61-jährigen Schweden, ob seine Tage vielleicht mehr als 24 Stunden lang sind. Kritiker haben ihm den Ehrentitel hardest working man in showbusiness verliehen. Wenn „Mr. Redhorn“, der Mann mit der roten Posaune, nicht mit seiner legendären Funk Unit oder anderen Projekten unter eigenem Namen tourt, ist er als Produzent und Talentscout tätig oder vermittelt sein Knowhow an Studenten. In der Bundeshauptstadt hat er sich als künstlerischer Leiter des JazzFest Berlin ausgezeichnet. Bewunderung erregt nicht zuletzt die Vielseitigkeit dieses Musikers, der schon mit sechs Jahren Schlagzeug zu spielen begann und mit 13 die Posaune für sich entdeckte: Neben knallhartem Jazz pflegt er die schwedische Folklore oder spielt bei Christmas With My Friends romantisch-eigenwillige Weihnachtslieder ein. In Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen unterstützt Nils Landgrens Funk Unit ein Projekt zur musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen in einem der größten Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi. Nach der Leitung des erfolgreichen „Klassik meets Jazz“ Projekts bei den letzten vier Auflagen von Young Euro Classic kehrt Nils Landgren 2018 zu dessen Fortsetzung zurück.

Posaune, Gesang und künstlerische Leitung
Janis Siegel

Der Name der US-amerikanischen Sängerin Janis Siegel ist untrennbar mit der Gruppe Manhattan Transfer verbunden, der sie seit 1972 ununterbrochen angehört. Über all die Jahrzehnte war sie „die Stimme“ bei Welterfolgen wie „Twilight Zone“, „The Boy from New York City“ oder „Chanson d’Amour“. 1985 gründete sie zusammen mit Dianne Reeves, Bobby McFerrin und Jon Hendricks das Vokalquartett „Sing, Sing, Sing“. Daneben entwickelte Janis Siegel auch ihre Solokarriere: Ihr erstes Album Experiment in White kam 1981 heraus. Außerdem begann sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Fred Hersch; schon ihr erstes gemeinsames Album Short Stories wurde für den Grammy nominiert. Siegels Album Friday Night Session (2003) bewegte sich im Bereich Soul Jazz und Blues; in Sketches of Broadway widmete sich die Sängerin weniger bekannten Broadway-Songs. 2016 brachte Janis Siegel zusammen mit Nils Landgren das Album Some Other Time heraus.

www.janissiegel.com

 Gesang
Jan Lundgren

Jan Lundgren, 1966 in Kristianstad geboren, gilt als bester Jazz-Pianist Schwedens und als einer der besten in Europa. Er begann mit einer klassischen Ausbildung, wandte sich aber schon Ende der 1980er Jahre dem Modern Jazz eines Oscar Peterson oder Bill Evans zu. 1994 brachte Lundgren sein erstes Album Conclusion heraus, ein Jahr später gründete er das Jan Lundgren Trio, mit dem er bis 2003 sieben erfolgreiche Alben veröffentlichte. Tourneen führten ihn durch alle Welt, so auch nach Japan und Australien. Die unzähligen Auftritte in den USA wurden durch ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall unter dem Titel „Swedish Jazz Salutes the USA“ gekrönt. 2007 nahm der Pianist mit Richard Galliano und Paolo Fresu für das ACT-Label das Album Mare Nostrum auf, das auch in Deutschland großes Echo fand. Sein Stil zeichnet sich durch eine Verbindung von skandinavischer Folk-Tradition mit Modern Jazz sowie klassischer und zeitgenössischer Musik aus.

www.janlundgren.com

Klavier
Wolfgang Haffner

Der aus dem fränkischen Wunsiedel stammende Wolfgang Haffner hat als Schlagzeuger mit allen Größen seines Fachs zusammengearbeitet. Bereits als 18-Jähriger wurde er in die Band von Albert Mangelsdorff aufgenommen, später spielte er in den Bigbands von Peter Herbolzheimer und Klaus Doldingers Passport. Auf der langen Liste bedeutender Künstler, mit denen er zusammen auftrat, stehen Al Jarreau, Pat Metheny, Jan Garbarek und Till Brönner ebenso wie Konstantin Wecker, Hildegard Knef, Die Fantastischen Vier und Xavier Naidoo. Seit vielen Jahren tritt er regelmäßig mit Nils Landgren auf. Der heute 52-Jährige ist auf über 400 Alben zu hören, er tourte durch über 100 Länder, von Japan bis zu den USA, von Südafrika bis nach Brasilien. Zuletzt kamen von ihm die Alben Kind of Cool (2015) und Kind of Spain (2017) heraus. Außerdem machte sich Haffner einen Namen als Produzent, so der isländischen Band Mezzoforte und des Sängers Max Mutzke.

www.wolfganghaffner.de

Schlagzeug
Lisa Wulff

© HELLWAGE

Lisa Wulff, geboren 1990 in Hamburg, begann mit 9 Jahren E-Bass zu spielen, absolvierte ihr Studium der Musikerziehung im Bereich Jazz und jazzverwandte Musik mit den Hauptfächern E- und Kontrabass in Bremen und setzte ab 2013 ihre künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Hamburg fort. Neben verschiedenen Projekten als Sideman ist sie als Studiomusikerin und Komponistin tätig und tourt mit ihren eigenen Bands, z.B. dem Lisa Wulff Quartett und takadoon. Konzerte führten sie über Deutschland hinaus ins europäische Ausland und nach China. Dabei stand sie bereits mit Künstlern wie Bob Mintzer, der NDR Bigband, Trilok Gurtu, Nils Landgren, Curtis Stigers, Robbie Smith, Semino Rossi und Love Newkirk auf der Bühne. 2016 erhielt sie mit ihrem Quartett für ihre Debüt-CD Encounters den Jazz Baltica Förderpreis.

Kontrabass
Wieland Welzel

 

Pauke und Vibraphon
Vince Mendoza
Arrangements
junge norddeutsche philharmonie

© Georg Tedeschi

Die junge norddeutsche philharmonie (jnp) wurde im Jahr 2010 von ehemaligen Musikern des Landesjugendorchesters Mecklenburg-Vorpommern (LJO) ins Leben gerufen, um die im LJO angeregte Freude an symphonischer Literatur mit Studierenden auf einem höheren Niveau weiterzuführen und somit eine Ausbildungsplattform zu schaffen, die junge Musiker auf ihrem Weg zur Profikarriere begleitet. Heute ist die „junge norddeutsche“ ein professionell arbeitendes Netzwerk, das Musikstudierende aus dem norddeutschen Raum und junge Talente norddeutscher Herkunft in verschiedensten Projekten zusammen bringt. Unterstützt werden sie von Dozenten aus namhaften Orchestern wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und den Berliner Philharmonikern. Nach einem Projekt rund um Mahlers siebte Symphonie im August 2017 stand im März 2018 Strawinskis Sacre du printemps in Verbindung mit Live-Elektronik im Mittelpunkt der Konzerte.

junge-norddeutsche.de

 
STEGREIF.orchester

Das STEGREIF.orchester mit Sitz in Berlin ist ein Pool von 24 genreübergreifenden Musikern, die das Erbe klassischer Komposition ebenso schätzen wie die freie Improvisation. Das Orchester betrachtet klassische Sinfonien nur als Ausgangspunkt für ein neues Klangerlebnis. Dabei spielen die Musiker grundsätzlich auswendig und verzichten zugleich auf einen Dirigenten. Ergänzt durch choreographische Elemente wechselt diese Konzertform zwischen Rekomposition und Improvisation. Bewusst verlässt das STEGREIF.orchester den Weg der „idealen“ und „perfekten“ Interpretation eines Werkes, um auf die augenblickliche Atmosphäre eingehen und sie gestalten zu können. Nach der Auseinandersetzung mit Beethoven und Schubert steht in diesem Frühjahr das Projekt #freebrahms – eine Neubefragung seiner 3. Symphonie – auf dem Programm, das außer in Berlin auch in Hamburg, Stuttgart und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern gezeigt wird.

www.stegreif-orchester.de

 

Neuseeland
19. August 2018 20:00

Antun Poljanich

Antun Poljanich wurde in Dubrovnik (Kroatien) geboren. Seine Ausbildungs- und Studienjahre in den Fächern Klavier, Musiktheorie und Dirigieren brachten ihn nach Ljubljana, Sarajevo, Graz und St. Petersburg, wo er mit mehreren St. Petersburger Orchestern gearbeitet hat. Nach seiner Rückkehr nach Kroatien dirigierte Antun Poljanich verschiedene europäische Orchester, wie z.B. das Slowenische Philharmonische Orchester (Slowenien), das Zagreb Philharmonic Orchestra (Kroatien), die Veneto Philharmonia (Italien), das Cadaqués Symphony Orchestra (Spanien) und das Miskolc Symphony Orchestra (Ungarn). Seit 1996 lebt der Dirigent in Neuseeland und tritt mit dem Auckland Philharmonia Orchestra und St. Matthew’s Chamber Orchestra regelmäßig auf. 1998 wurde Antun Poljanich musikalischer Leiter des Auckland Youth Symphony Orchestra, mit dem er in Neuseeland und im Ausland Erfolge feierte. Als Musikdirektor am St. Peter’s College in Auckland ist er für mehrere Programme verantwortlich, darunter eine Konzertband, ein Symphonieorchester, Kammermusik, sowie Chor- und Vokalmusik. 2005 wurde er mit dem St. Peter’s College Scholarship für seinen Beitrag zur Musikbildung in Neuseeland ausgezeichnet. 2007 kehrte Antun Poljanich zur Dirigiertätigkeit auch in seiner Heimatregion zurück und leitete das Symphonieorchester Dubrovnik und das Slowenische Symphonieorchester.

Dirigent
Noah Rudd

© Gloria Tian

Seinen ersten Oboenunterricht erhielt Noah Rudd mit neun Jahren; derzeit studiert er im dritten Jahr an der Universität Auckland. Er ist zugleich Solo-Oboist im New Zealand National Youth Orchestra und hat bereits mehrfach mit professionellen Orchestern wie dem Dunedin Symphony Orchestra, dem Auckland Philharmonia Orchestra und dem New Zealand Symphony Orchestra konzertiert. Seit 2014 ist Noah Rudd Mitglied im Auckland Youth Orchestra.

 

 

 

 

Oboe
Verleihung Europäischer Komponistenpreis

Zu Beginn der 2. Konzerthälfte: Der Europäische Komponistenpreis wird im Rahmen von Young Euro Classic vom Regierenden Bürgermeister von Berlin ausgelobt.
Prämiert wird die beste auf dem Festival präsentierte Uraufführung oder Deutsche Erstaufführung. Die Entscheidung über die Verleihung des mit 5.000 € dotierten Komponistenpreises fällt eine ehrenamtliche Jury aus zehn musikbegeisterten Laien plus Vorsitzender/m.
Der Europäische Komponistenpreis 2017 ging an die portugiesische Komponistin Mariana Vieira für ihr Werk „Raíz“ Konzert für Oboe, Klarinette, Tuba, Harfe, Kontrabass, Marimba und Orchester, das im Rahmen von Young Euro Classic 2017 in Berlin uraufgeführt wurde.

ALEXANDER COWDELL

„Persephone" (Uraufführung)

ANTHONY RITCHIE

„Cartoon” Fantasie für Oboe und Orchester (2017, Deutsche Erstaufführung)

AARON COPLAND

„Appalachian Spring“ (1945)

JEAN SIBELIUS

"Finlandia" op. 26 (1900)

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International
20. August 2018 20:00
Wayne Marshall

© Charles Best

Der britische Dirigent Wayne Marshall ist in Berlin kein Unbekannter. An der Staatsoper im Schiller-Theater dirigierte er in den letzten Jahren Bernsteins Candide und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Außerdem leitete er das Konzerthausorchester und das Rundfunk-Sinfonieorchester (RSB) und trat als Klaviersolist beim Waldbühnenkonzert der Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle auf. Eine Fülle von Debüts begleitet die musikalische Karriere des 57-Jährigen in den vergangenen Jahren, so beim Oslo Philharmonic wie im Opernhaus Genua (West Side Story) und an der Dresdener Semperoper (The Great Gatsby). Weitere Einladungen führten ihn in den Wiener Musikverein, nach Prag, San Francisco, Seoul und Taipeh. Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein dirigiert Marshall dessen Werke in aller Welt; als Organist tritt er im Mai 2018 bei einer Gala in der Royal Albert Hall in London auf. Seit 2014 ist Marshall außerdem Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters Köln.

waynemarshall.com

Dirigent
Charles Yang

© www.charlesyangmusic.com

Mit drei Jahren erhielt Charles Yang den ersten Unterricht von seiner Mutter, einer Geigerin im Austin Symphony Orchestra. Doch den Erwartungen der klassischen Virtuosenkarriere hat sich der US-Amerikaner hartnäckig entzogen, auch wenn er später sein Studium an der Juilliard School in New York fortsetzte und inzwischen als Solist in vielen Ländern Europas und Asiens aufgetreten ist. Mit 16 Jahren erhielt Charles Yang seine erste Gitarre und spielte bald darauf in einer Rockband, begann sich für Jazz und Improvisation zu interessieren. In letzter Zeit  arbeitete er mit der Choreografin Twyla Tharp, mit dem Ukulele-Spieler Jake Shimabukuro und Rockstars wie Steve Miller und Jesse Colin Young zusammen. 2016 gründete Yang mit dem Geiger Nick Kendall und dem Bassisten Ranaan Meyer das Trio „Time for Three“, das von Bach über Brahms bis zu Justin Timberlake und Michael Jackson Musik aller Epochen und Stile in eigenen Arrangements aufführt. In diesem Jahr wird der 28-Jährige mit dem Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals ausgezeichnet. 

www.charlesyangmusic.com

Violine

LEONARD BERNSTEIN

„On the Waterfront“ Symphonische Suite (1955)

ERICH WOLFGANG KORNGOLD

Konzert für Violine D-Dur op. 35 (1945)

LEONARD BERNSTEIN

Symphonische Tänze aus „West Side Story“ (1960)

LEONARD BERNSTEIN

Ouvertüre zu „Candide“ (1956)

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