Der Bosporus
Eine spannende Brücke zwischen Orient und Okzident
Den Grundstein für eine besonders bereichernde und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen deutschen und türkischen Musikern legte Young Euro Classic bereits 2002, als erstmals ein türkisches Orchester beim Festival zu Gast war. In den folgenden Jahren wurde die Zusammenarbeit immer intensiver – auch oder besonders – dank des Engagements und der Kooperationsbereitschaft des Dirigenten und Ausnahme-Pädagogen Cem Mansur, der mehrfach mit türkischen Orchestern zu Young Euro Classic eingeladen wurde.
„Berlin Days" in Istanbul
Im Juni 2009 schließlich wurde die jahrelange Zusammenarbeit erstmals mit einem türkisch-deutschen Projekt gekrönt. Das Young Euro Classic Orchester Deutschland-Türkei eröffnete die „Berlin Days“ in Istanbul in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit und des Istanbuler Oberbürgermeisters Kadir Topbas.
„Respekt vor diesem jungen Projektorchester“
Seitdem baut Young Euro Classic regelmäßig musikalische Verbindungen zwischen Orient und Okzident. So schlugen türkische und deutsche Musiker 2010 eine Brücke zwischen den Kulturhauptstädten „Ruhr 2010“ und „Istanbul 2010“. Die Studenten spielten gemeinsam unter Cem Mansur – wie bereits 2009 – und entlockten der Presse mit dem Konzert in der Philharmonie Essen „Respekt vor diesem jungen Projektorchester“.
2011 - Young Euro Classic Festivalorchester Türkei-Deutschland
2011 sind wir bei der Zusammenarbeit noch einen Schritt weiter gegangen: Das Young Euro Classic Festivalorchester Türkei-Deutschland bestand erstmals aus Deutschen, Türken und aus Musikern mit türkischem Migrationshintergrund. Dabei geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen – menschlich wie musikalisch – als ein wesentlicher Schritt zum Verständnis des Anderen. Nicht nur die Musiker, auch das Publikum des Festivalorchesters Türkei-Deutschland hat diese Herausforderung angenommen: „Kompositionen der klassischen türkischen Musik sowie zwei Uraufführungen der jungen türkischen Komponisten Atac Sezer und Oghuzhan Balci werden am Dienstag vom Publikum mindestens ebenso begeistert aufgenommen wie Rossini und Beethoven“ schreibt der Tagesspiegel über diesen Einblick in Fremdes.




