Dr. Thomas de Maizière
Thomas de Maizière gehört seit 2005 dem Bundeskabinett an: zunächst als Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramtes, ab 2009 als Bundesminister des Innern und seit März 2011 als Bundesminister der Verteidigung. 1954 in Bonn geboren, studierte er Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster und Freiburg. Von 1985 bis 1989 war er Leiter des Grundsatzreferates der Senatskanzlei des Landes Berlin. Nach dem Fall der Mauer war er Mitglied der Verhandlungsdelegation für den Einigungsvertrag und verfolgte seine politische Karriere anschließend in den neuen Bundesländern: 1990 bis 1998 in Mecklenburg-Vorpommern, u.a. als Chef der Staatskanzlei, und ab 1999 in Sachsen. Dort war er ab 1999 Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei; in den Folgejahren übernahm er Positionen als Staatsminister der Finanzen (ab 2001), der Justiz (ab 2002) und des Innern (ab 2004), bevor er im November 2005 in die Bundespolitik wechselte.

