Ulrich Wilhelm

Pate des Konzertabends mit dem Young Euro Classic Festivalorchester Deutschland - China (International) am 11. August 2007

Wer ist der gut aussehende Blonde, den man im Berliner Alltag und im Fernsehen ständig neben Angela Merkel sieht? Nein, keiner der anderen Staats- und Regierungschefs dieser Welt, die sind alle grau- oder schwarzhaarig. Oder? Auch kein Bundesminister. Die sind auch alle grau- oder schwarzhaarig. Dieser aber ist blond und blauäugig. Robert Redford nannten sie ihn in München. Damals sah man ihn immer an der Seite von Edmund Stoiber. Von 1998 bis 2003 war er Leiter der „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ in der Bayerischen Staatskanzlei und spielte hinter den Kulissen eine entscheidende Rolle im Wahlkampf 2002, den Stoiber knapp gegen Schröder verlor. 2004 ging Ulrich Wilhelm, Volljurist und gelernter Journalist, als jüngster bayerischer Ministerialdirektor ins Münchner Wissenschaftsministerium und organisierte dort, unter anderem, mit Erfolg die bayerische Hochschulreform. Als Angela Merkel 2005 gelang, was Stoiber verwehrt geblieben war: der Einzug ins Kanzleramt, holte sie Ulrich Wilhelm als Leiter des Bundespresseamtes und Sprecher der Bundesregierung nach Berlin. Ein kluger Schachzug, fanden die Kommentatoren, sich einen Stoiber-Vertrauten zu sichern. Dann könne der „Beinahe-Wirtschaftsminister“ von München aus schlechter gegen die „Nichtskönner in Berlin“ sticheln. Das Problem Stoiber hat sich für Angela Merkel inzwischen erledigt. Und Ulrich Wilhelm hat sich in Berlin wahrhaft eigenständig profiliert – als kompetenter, geschickter, smarter und immer zugänglicher Regierungssprecher, blond, mit blauen Augen, aber alles andere als „blauäugig“ ...

Ulrich Wilhelm
Chef des Presse- und Informationsamtes und Regierungssprecher