Europäischer Komponistenpreis


Der Europäische Komponistenpreis wird im Rahmen von Young Euro Classic vom Regierenden Bürgermeister von Berlin ausgelobt.

Prämiert wird die beste auf dem Festival präsentierte Uraufführung oder Deutsche Erstaufführung. Die Entscheidung über die Verleihung des mit 5.000 € dotierten Komponistenpreises fällt eine ehrenamtliche Jury aus zehn musikbegeisterten Laien plus Vorsitzender/m.

Die festliche Verleihung des Europäischen Komponistenpreises 2012 findet am 13. August 2012 um 18.30 Uhr im Werner-Otto-Saal statt.

 

Europäischer Komponistenpreis 2012

Die Nominierungen

Dan Dediu – Frenesia 2 für Orchester, UA  >>

Alexandra Filonenko – schwarzeis, UA, Auftragswerk für Young Euro Classic  >>

Gediminas Gelgotas – Never Ignore the Cosmic Ocean, UA der Fassung für Symphonieorchester  >>

Zechariah Goh – Nuances: Soundscapes from a Distant Land (2006), DEA  >>

Nuria Núñez Hierro – Donde se forjan las quimeras (2011), DEA, Auftragswerk des Festival de Cádiz  >>

Vladimir Rannev – Futuresong, ein Lied für Chor und sechs Instrumentalisten über einen Text aus „Magazin des Glücks“ von Dea Loher, UA, Auftragswerk für Young Euro Classic  >>

Tobias PM Schneid – Nachtgesänge, UA, Auftragswerk für Young Euro Classic  >>

Tobias PM Schneid – 6 Bagatellen für Klavier (2011), DEA  >>

Vache Sharafyan – Sinfonia Nr. 2 „Un Poco Concertante" (2008), DEA  >> 

Kelly Tang – Symphonic Suite on a Set of Local Tunes (2004), DEA  >>

Olga Viktorova – Lux Aeterna, UA  >>

Guo Yanwa – Les yeux verts cheveux noirs, UA, Auftragswerk für Young Euro Classic  >>

Marko Zdralek – Ich flamme - Tänze im Sonnenwind für Marimba und Holzbläserquintett, UA, Auftragswerk für Young Euro Classic  >>

 

Komponistenpreisträger 2011

Der Europäische Komponistenpreis 2011 geht an den Venezolaner Gonzalo Grau für sein Wasser-Oratorium AQUA. Im Auftrag der Internationalen Bachakademie Stuttgart eigens für das Musikfest Stuttgart 2011 komponiert, stellte das Bundesjugendorchester Deutschland unter Leitung von Maria Guinand bereits am 13. August 2011 Auszüge im Konzerthaus vor. Die europäische Erstaufführung des kompletten Werkes findet am 3. September in Stuttgart statt.

Gonzalo Grau - seines Zeichens Komponist, Interpret und Arrangeur - stammt aus einer Musikerfamilie in Caracas. In AQUA übernahm sein Vater, der Komponist Alberto Grau, die Arbeit am Chorsatz.

Die AQUA-Skizzen hatten für die Publikumsjury "eine packende, fesselnde Kraft. Sie bezauberten und mystifizierten, sie erzählten von kaum hörbaren Naturgeräuschen und grausamen Begegnungen mit dem Tod", wie Marc de Mauny, Vorsitzender der Jury, die Entscheidung begründete. AQUA liess die Jury" ihre Aufgabe als Schiedsrichter vergessen und verwandelte sie in verzauberte Zuhörer und Zuschauer."

 

Gewinner 2000 – 2010

Archil Giorgobiani (Georgien): „Azari“(Abchasische Begräbnismusik) 2010

Niels Klein (Deutschland): „Refractions (Lichtbrechungen) 2009

Ahmet Altinel (Türkei): „Le Sources de la Nuit“ 2008

Guohui Ye (China): „Spätherbst für Orchester" 2007

Magnar Åm (Norwegen): „‘tisn’t the snow falling, it’s us leaving the ground“ 2006

Ülo Krigul (Estland): „Jenzeits“ 2005

Nina Šenk (Slowenien): „Konzert für Violine und Orchester“ 2004

Joachim F. W. Schneider (Deutschland): „Sylphidentänze“ 2003

Anatolijus Senderovas (Litauen): „Konzert in Do“ 2002

Stefán Arason (Island): „10-11“ 2001

Magnus Lindberg (Finnland): „Cantigas“ 2000

 

Gonzalo Grau - Gewinner des Europäischen Komponistenpreises 2011

2010 Archil Giorgobiani - Gewinner des Europäischen Komponistenpreises 2010

2009 Verleihung des Europäischen Komponistenpreises an Niels Klein

2008 Verleihung des Europäischen Komponistenpreises an Ahmet Altinel