Young Euro Connect 2011
"European Blind Dates"
Junge erfolgreiche Manager, die sich sozial engagieren…Vier junge Autoren brechen auf, mehr darüber heraus zu finden: Was motiviert die jungen Manager zu ihrem "Responsible Leadership", dem Anspruch also, Engagement auch im Beruf zu leben? Dieses Jahr beschäftigen sich junge Literaten und Journalisten aus Deutschland, der Ukraine, Polen und aus Dänemark mit diesen und noch weiteren Fragen rund um das soziale Engagement der jungen Führungselite von heute. Die jungen Schriftsteller, die selbst große Erfolge in ihren Heimatländern feiern konnten, werden einige Tage mit jungen Managern verbringen. Ihre Eindrücke und Erlebnisse werden die jungen Literaten in Texten verarbeiten, die dem Publikum diese jungen Entscheidungsträger ein Stück weit näher bringen werden!
Der Redakteur Karsten Kammholz (Deutschland) trifft auf den Schweizer Manager Oliver Karius. Der polnische Journalist Witold Szablowski trifft auf den Georgier Irakli Absandze. Irakli ist selbst Journalist und u.a. Direktor einer gemeinnützigen Organisation in Poti (Georgien). Die ukrainische Journalistin und Autorin Tanya Malyarchuk trifft auf den deutsch-türkischen Filmregisseur Züli Aladag, und die Dänin Line-Maria Lång verbringt ein paar Tage mit Miguel Alves Martins – dem geschäftsführenden Direktor von IES (Institute for the Promotion and Development of Social Entrepreneurship) in Lissabon. Die jungen Manager sind alle in dem Netzwerk "Young Leaders" der BMW Stiftung Herbert Quandt aktiv. Wir sind gespannt auf die Texte unserer jungen Autoren, die sich durch die Treffen mit ihren „blind dates“ inspirieren lassen.
Die Texte werden vorgetragen von den renommierten Schauspielern Isabel Schosnig und Henning Vogt – bei „Young Euro Connect“ am 4. August 2011 um 20 Uhr im Konzerthaus Berlin. Durch den Abend führt Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des „Tagesspiegel“.
Tickets: 8 € zzgl. VVK-Gebühr
Partner: BMW Stiftung Herbert Quandt
Young Euro Connect 2010
Ode an Griechenland
„Danke, dass Du uns ganz neu über Europa nachdenken lässt“
Mit diesem etwas provokanten Denkanstoß haben wir 2010 drei junge Schriftsteller auf den literarischen Weg geschickt: Michal Hvorecky, mittlerweile ein Superstar der jungen slowakischen Literatur, Natasa Kramberger, die mit nur 22 und als erste Frau überhaupt für den wichtigsten Buchpreis Sloweniens nominiert war, und Ariane Grundies aus Deutschland, die nach Meinung der F.A.Z „überraschende Klänge hörbar macht“.
Den Denkanstoß haben sie in Texten verarbeitet, die einen Blick darauf werfen, was die Euro-Krise in Griechenland eigentlich in uns Europäern auslöst. Wo hört es auf mit der Solidarität? Wie konnten die Griechen es nur so weit kommen lassen? Bei Young Euro Connect wird das literarisch aufgearbeitet.
Europa jenseits von Brüssel 2009
Young Euro Connect 2009 begab sich erneut auf die Spurensuche nach Europa im Alltag. Neun jungen Journalisten aus verschiedenen EU-Mitgliedsländern haben wir auf eine kleine Mission geschickt: die Suche danach, wo sich Europa in unserem täglichen Leben versteckt…Hinter nüchternen Richtlinien und Verordnungen zeigte sich in spannenden Geschichten, dass egal wo wir hinkommen, Europa meist schon da war.
Rückblick
„Denkt doch einmal über Europa nach!“: Diesen scheinbar schlichten Aufruf haben wir mit Young Euro Connect seit dem Jahr 2005 an junge Schriftsteller aus allen Teilen Europas gerichtet. Herausgekommen sind überraschende, bewegende und sehr persönliche Texte, die Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der jungen Autoren geben und zum Nachdenken anregen. Ein literarisches Mosaik, das nach der Süddeutschen Zeitung „mehr von Europa erzählt als alle Geschichtsbücher und politischen Reden zusammen“. Im März 2009 erstmals auch als Buch erschienen.
Europa entstauben
Von Beginn an war es die Idee von Young Euro Connect, das Gespräch über Europa zu befruchten und junge Menschen über etwas nachdenken zu lassen, worüber sie freiwillig nicht unbedingt nachdenken würden: Über Europa und seine Werte. Wie überraschend das jedes Jahr aus Neue gelingt resümierte 2007 der französische Autor Jérôme Lambert über seine Begegnung mit den anderen Autoren und sein bis dato „verstaubtes“ Europabild: „Und doch habe ich das Gefühl, wir fünf sind auf einer gemeinsamen Mission: Beweisen, dass es da etwas gibt, was es auszudenken gilt.“




