Marek Erhardt
Pate des Konzertabends mit dem Wiener Jeunesse Orchester (Österreich) am 13. August 2005
Schauspieler zu werden, war für Marek Erhardt seit seiner Kindheit der größte Traum – kein Wunder, denn er hatte ein berühmtes Vorbild in seiner Familie: Großvater Heinz Erhardt. Nach seiner Kinderzeit, begleitet von „Wickie“ und der „Sportschau“, stand der Jung-Mime bereits mit 17 in der Serie „Der Landarzt“ zum ersten Mal vor der Kamera. 1989, da hatte er schon eine Menge Erfahrungen am Set gesammelt, trieb es ihn nach New York, um dort seinen Schauspiel-Kenntnissen den letzten Schliff zu geben.
Richtig bekannt wurde Marek Erhardt durch die TV-Serie „Freunde fürs Leben“, in der er von 1991 bis 1999 acht Jahre lang Deutschlands vermutlich einzige männliche Sprechstundenhilfe spielte. Sich selbst bezeichnet er als „chaotisch, ehrgeizig, zielstrebig“ – kein Wunder also, dass er ständig vor der Kamera steht. Im „Großstadtrevier“ und im „Traumschiff“ hat er genauso mitgespielt hat wie in „Adelheid und ihre Mörder“ und „Die Männer vom K3“. Viel Zeit für die Familie bleibt somit für den passionierten Hamburger, der am liebsten Fußball spielt oder um die Alster joggt, nicht. Denn da ist noch eine andere große Leidenschaft: der HSV. Als die drei Dinge, welche die Hansestadt „einzigartig“ machen, nennt Erhardt: „die Menschen, die Natur, die AOL Arena“. Dort hat der Schauspieler inzwischen einen neuen Teilzeit-Arbeitsplatz gefunden: Bei den Heimspielen des HSV sorgt Marek Erhardt als Stadionsprecher für brodelnde Stimmung im Stadion.

