Giovanni di Lorenzo
Pate des Konzertabends mit dem Sinfoniaorkesteri Vivo (Finnland) am 13. August 2008
„Giovanni di Lorenzo: vielleicht der begehrteste Mann, seit es Junggesellen gibt. Seit 16 Jahren ist der samtäugige Top-Journalist Gastgeber in der TV-Show, III nach 9'“ – so pries ihn vor nicht allzu langer Zeit noch sein Haussender Radio Bremen. Das Junggesellendasein hat der Mann mit dem scheinbar ewig-jugendlichen Charme inzwischen gegen eine Verbindung mit der RTL-Kollegin Sabrina Staubitz eingetauscht; das Glück wurde im Frühjahr dieses Jahres durch die Geburt einer Tochter gekrönt. Davon jedoch unbeschwert setzt Giovanni di Lorenzo, als Sohn einer Deutschen und eines Italieners in Stockholm geboren und in Hannover aufgewachsen, seine höchst erfolgreiche Arbeit in der deutschen Medienlandschaft fort. Einst war er Star-Reporter und Ressortleiter der legendären Seite Drei bei der Süddeutschen Zeitung, dann kam er als Chefredakteur zum Tagesspiegel, dem er bis heute als Mitherausgeber verbunden ist, während er gleichzeitig zum Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit aufstieg. Der hat er seit 2004 einen kräftigen Image-Wandel verpasst, weg vom etwas angestaubten Alt-68er-Diskussionsorgan, hin zu einem debattenfreudigen modernen Magazin. Und das enorm erfolgreich: Er steigerte die Auflage in kürzester Zeit von 455.000 auf 480.000 Exemplare – in heutiger Zeit ein seltenes Phänomen! Und dass er zurecht 2001 mit der Golden en Feder sowie 2006 mit dem Medienpreis für Sprachkultur ausgezeichnet wurde, das dürfte sich auch heute Abend wieder erweisen, wenn Giovanni di Lorenzo die Begrüßungsrede auf „sein“ Orchester, das Sinfoniaorkesteri Vivo, hält.

