Boris Aljinovic
Theater- und Filmschauspieler
Pate des Konzertabends mit dem Baltic Youth Philharmonic
Auch wenn sein Name nicht so klingt - Boris Aljinovic kann mit Fug und Recht von sich behaupten: „Ich bin ein Berliner.“ Hier wurde er geboren, hier lebt er mit seiner Familie, er beherrscht das Berlinerische – und er ist außerdem noch der Berliner „Tatort“-Kommissar. 2001 ging der große kleine Schauspieler – er misst nur 1,67 m - erstmals auf Verbrecherjagd („Der lange Arm des Zufalls“), seitdem ist er zweimal im Jahr als sensibler Haupt-Kommissar Felix Stark im Ersten zu erleben. Zugleich hat der Sohn einer waschechten Berlinerin und eines Kroaten auch viel von einem richtigen Europäer. Sein Engagement für Europa (nie würde er zugeben, wie sehr er sich für Politik interessiert und wie viel er davon versteht...) hat ihn auch zu einem guten engen Freund unseres Festivals gemacht.
Doch zunächst studierte er einige Semester Englisch und Französisch, bevor er an die Hochschule für Schauspiel „Ernst Busch“ wechselte. Ab 1994 folgten ersten Theater-Engagements, in Büchners „Leonce und Lena“ und Max Frischs „Andorra“, aber auch in Komödien von Coline Serreau, Georges Feydeau und Neil Simon.
Dann riefen Film und Fernsehen: „Die Halbstarken“ von Urs Egger auf SAT 1, „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“, „Fremde Frauen küsst man nicht“; zwei Jahre lang wirkte er auch in der Serie „Klinikum Berlin-Mitte“ mit. Zuletzt war Boris Aljinovic endlich auch wieder im Kino zu sehen: an der Seite von Friesen-Barde Otto Waalkes mimte er einen der „7 Zwerge – Männer allein im Wald“.

