Blancanieve Portocarrero

Patin des Konzertabends mit dem Bundesjugendorchester (Deutschland) am 7. August 2006

Wer Venezuela sagt, muss auch Simon Bolívar sagen. Denn der Freiheitskämpfer brachte dem südamerikanischen Staat vor 195 Jahren die Unabhängigkeit. Und so gehört es zu den Aufgaben von Blancanieve Portocarrero, der Botschafterin der Bolivarischen Republik Venezuela in Deutschland, zum Jahrestag der Befreiung einen Kranz am Denkmal Bolívars vor der Staatsbibliothek in der Potsdamer Straße niederzulegen.

Seit 1. März 2005 ist sie in Berlin, und durch ihre vielfältige wissenschaftliche und politische Arbeit brachte die mehrfache Doktorin (in Rechtswissenschaft wie in Soziologie)die allerbesten Voraussetzungen für den neuen Arbeitsplatz mit. So wirkte sie von 1967 bis 1999 als Professorin für Rechtswissenschaften an der Universität von Carabobo. 1999 wurde Blancanieve Portocarrero in die Verfassungsgebende Nationalversammlung in Caracas gewählt, 2000 ernannte sie Präsident Hugo Chávez zur Ministerin für Arbeit. Genf wurde die nächste Station im Berufsleben der Venezolanerin: 2002 übernahm sie die Leitung der Ständigen Vertretung ihres Landes bei den verschiedenen UN-Organisationen – dann kam der Ruf nach Berlin.