Axel Prahl

Pate des Konzertabends mit dem World Youth Orchestra (International) am 12. August 2007

Bundesweite Popularität hat sich Axel Prahl spätestens erspielt, seit er für den WDR als eigenwilliger „Tatort"-Kommissar Frank Thiel im westfälischen Münster ungewöhnlichen Mordfällen nachspürt. Dabei hatte sich der gebürtige Schleswig-Holsteiner in den Jahren zuvor längst in Film und Fernsehen längst einen eigenen Namen gemacht; seine Figuren sind Menschen wie Du und Ich, ob nun Polizisten oder Pommesbudenbesitzer, Staubsaugervertreter, gehörnte Ehemänner oder clevere Gebrauchtwagenhändler.
Mit dem Regisseur Adolf Dresen verbindet den Schauspieler seit dem ersten gemeinsamen Spielfilm Nachtgestalten von 1998 eine fast siamesische Verbundenheit. Dresen bescheinigt seinem Lieblingshelden „Grundwärme, Bodenständigkeit und ein inneres Leuchten"; die brachte Axel Prahl in erfolgsgekrönten Filmen wie Die Polizistin (Adolf Grimme-Preis in Gold), Halbe Treppe (Bayerischer Filmpreis) und Willenbrock in unverwechselbarer Weise ein. 2003 war er in Das Wunder von Lengende als Bergmann zu sehen, im vergangenen Jahr in Nicht alle waren Mörder. Sogar Roman Polanski holte ihn für seinen Film Der Pianist – und entschuldigte sich persönlich bei ihm, weil er im Abspann vergessen worden war. Wer per Homepage mehr über Prahl wissen will, der erfährt von den schlauen Pinguinen (!) über den Dächern von Berlin, dass der Schauspieler auch dem Gitarrenspiel nicht abgeneigt ist. Es bleibt also abzuwarten, ob Axel Prahl seine heutige Patenrede vielleicht im Balladenton vorträgt...

Axel Prahl
Schauspieler