Die Hauptstadt des Klaviers

Im zehnten Festivaljahr widmete Young Euro Classic 2009 erstmalig einen ganzen Tag dem Klavier und jungen Pianisten, die am Anfang einer vielversprechenden Karriere stehen. In den 20er und 30er Jahren galt Berlin als Klavierhauptstadt schlechthin und war ein lebendiger und kreativer Treffpunkt für Pianisten aus der ganzen Welt. Young Euro Classic knüpft an diese Tradition an und versammelt junge Pianisten – alle erste Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe. 2009 präsentierten sich Pianisten aus der Schweiz, Japan, den USA, Rumänien und Kroatien.

 

Das Festival im Festival

Bereits ein Jahr später, im August 2010, haben die Berliner „ihrer“ Tradition als Klavierpublikum alle Ehre gemacht. Über 3.500 Zuhörer zog das Young Euro Classic Klavierfestival an nur einem Tag an. In fünf einstündigen Konzerten präsentierten sich junge hoch talentierte Pianisten aus Russland, Deutschland, Japan und den USA.  In den Pausen zwischen den Konzerten konnte das Publikum kulinarische Köstlichkeiten aus den Heimatländern der Pianisten genießen.

 

"Who could ask for anything more?"

Auch 2011 Jahr wird ein Tag voll und ganz dem Klavier gewidmet. Musikalisch öffnet sich das Young Euro Classic Klavierfestival in eine neue Richtung. Denn neben Werken von z.B: Mozart, Chopin und Schubert, werden erstmals auch Songbearbeitungen von Bands wie Nirvana, Rage Against the Machine oder Soundgarden zu hören sein. Die Pianisten kommen 2011 aus Ungarn, Russland, Polen, Deutschland und den USA.

 

Eine Idee wird erwachsen

Aus dem Erfolg des Young Euro Classic Klavierfestivals hat sich die Idee eines eigenständigen Klavierfestivals in Berlin entwickelt. In Kooperation von Young Euro Classic und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die Idee erwachsen geworden: Vom 20.-26. Juni 2011 wird erstmalig das Klavierfestival „KLAVIERFIEBER“ in und am Kulturforum Berlin stattfinden. Erstklassige junge Pianisten werden in Orten wie der Neuen Nationalgalerie, der Gemäldegalerie, dem Kammermusiksaal der Philharmonie, der St. Matthäus Kirche, dem Musikinstrumentenmuseum und der Staatsbibliothek auftreten. Auch sechs junge Komponisten werden Werke beisteuern. Die Besonderheit ist die Verbindung zur Bildenden Kunst, da die Kompositionen jeweils Bilder und Skulpturen als Ausgangspunkt der Inspiration haben. Man darf gespannt sein auf dieses neue Highlight des Berliner Kultursommers.

 

Matei Varga

Markus Bellheim