Asian Youth Orchestra

Zu seinen Mitbegründern gehörte 1990 der legendäre Geiger Yehudi Menuhin; seitdem hat das Asian Youth Orchestra (AYO) bei fast 400 Konzerten in aller Welt seine hervorragenden Qualitäten unter Beweis gestellt. Als erstes ausländisches Orchester überhaupt trat das AYO in Vietnam auf. Die 110 Musikerinnen und Musiker des AYO sind in etwa zehn Ländern Ostasiens zuhause, darunter China, Korea, Japan, Thailand, Indonesien und Malaysia. Zwischen 17 und 27 Jahre jung, treffen sie sich jedes Jahr im Sommer in Hongkong zu einer sechswöchigen Probenphase, die mit einer internationalen Tournee abgeschlossen wird. Mit Vollstipendien ausgestattet, arbeiten sie unter der Anleitung hervorragender Orchestermusiker aus Europa und den USA. Zu den musikalischen Partnern des AYO zählten in den vergangenen Jahren die Geiger Gidon Kremer und Gil Shaham wie die Cellisten Steven Isserlis und Alban Gerhardt oder die Pianisten Alicia de Larrocha und Leon Fleisher. Chefdirigent des AYO ist der Brite James Judd.

www.asianyouthorchestra.com

China | Hongkong | Indonesien | Japan | Korea | Macao | Malaysia | Philippinen | Singapur | Taiwan | Thailand | Vietnam
30. August 2017 20:00

Konzerthaus, Berlin

James Judd

© Miguel Alonso

Der Brite James Judd ist ein musikalischer Weltbürger par excellence. Gegenwärtig wirkt  er nicht nur als Chefdirigent des Asian Youth Orchestra, sondern leitet auch Ensembles in New York, Israel und Korea. Ab Herbst 2017 kommt noch die Slowakische Philharmonie in Bratislava hinzu. Zuvor war der Dirigent lange Jahre in Neuseeland und in Florida tätig. Darüber hinaus widmet der 67-Jährige einen wichtigen Teil seiner Zeit der pädagogischen Arbeit mit jungen Musikern, sei es an der Juilliard School in New York, dem Curtis Institute in Philadelphia oder mit den Jugendorchestern von Neuseeland und Australien. Aus den Auftritten Judds in den letzten Jahren ragen ein Konzert mit Brittens War Requiem in Bukarest, Orffs Carmina Burana in der Wüste von Masada und zwei Konzerte zur Eröffnung des Opernhauses in Dubai hervor. Auch an der Festwoche im Frühjahr 2016 zur Erinnerung an den 100. Geburtstag Yehudi Menuhins im Berliner Konzerthaus war Judd mit drei Auftritten beteiligt.

www.jamesjudd.net

Dirigent
Vadim Repin

© DGKasskara

Der russische Geiger Vadim Repin hat schon als Jugendlicher internationale Karriere gemacht: Als Elfjähriger debütierte er 1982 in Moskau und St. Petersburg, als 13-Jähriger in Berlin, Tokyo und Helsinki, als 14-Jähriger in der New Yorker Carnegie Hall. Seitdem zählt der im sibirischen Nowosibirsk geborene Repin zur Elite der Geiger, der in allen großen Konzertsälen weltweit auftritt, ob in Mexico City oder Madrid, in Amsterdam, Seoul, Taipeh oder Bangkok. Abseits des klassischen Violinrepertoires engagiert sich Repin auch für neue Werke. So spielte er im Februar 2016 in Londons Royal Festival Hall die Uraufführung der von Aphrodite Raickopoulou für ihn geschriebenen Musik zum Stummfilm „Love“ (mit Greta Garbo) von 1927. Für das von ihm 2014 gegründete Transsibirische Kunstfestival in Nowosibirsk gab er Violinkonzerte bei Benjamin Yussupov und Lera Auerbach in Auftrag. Vadim Repin spielt auf einer Stradivari von 1733.

www.vadimrepin.com

Violine

NN

Auftragswerk (Deutsche Erstaufführung)

MAX BRUCH

Konzert für Violine Nr. 1 g-Moll op. 26 (1868)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 1 D-Dur (1888)

19:00 Uhr: Konzerteinführung mit Dr. Dieter Rexroth im Werner-Otto-Saal — Einlass mit Konzertticket um 18:45 Uhr

PROGRAMM

Die Musikerinnen und Musiker vom Asian Youth Orchestra haben in den letzten 25 Jahren schon oft bewiesen, wie gut sie sind – nicht nur in Fernen Osten, sondern auch auf Tourneen in die USA und nach Europa. Jetzt kommen sie zum ersten Mal zum Festival Young Euro Classic nach Berlin: etwa 100 hervorragend ausgebildete Studenten aus zehn ostasiatischen Ländern wie China, Japan, Korea, Thailand und Malaysia. Wer das enorme Interesse der Asiaten an klassischer Musik kennt, wundert sich nicht über das deutsch-österreichische Programm, mit dem sie sich in Berlin der Konkurrenz stellen wollen: Im Mittelpunkt steht Gustav Mahlers erste Symphonie, ein einstündiger musikalischer Roman, in dem sich Märsche, Walzer und Volkslied, Triviales und Pathetisches miteinander mischen. Dazu spielt der russische Weltklassegeiger Vadim Repin ein vielgeliebtes romantisches Highlight, das erste Violinkonzert von Max Bruch.

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