Thomas Hermanns

Pate des Konzertabends mit der Jungen Münchner Philharmonie (International) am 17. August 2004

Thomas Hermanns und der Quatsch Comedy Club – das eine wäre ohne den anderen nicht vorstellbar. Seit 12 Jahren hält der gebürtige Bochumer dieser Form von Stand Up Comedy mit wachsendem Erfolg die Treue; es begann 1992 in Hamburg, mauserte sich ab 1997 zur Fernsehserie (die es bei Pro 7 inzwischen schon auf über 100 Folgen gebracht hat) und wurde seit 2002 zur Attraktion der Kleinen Revue im Friedrichstadtpalast. Immer als Dreh- und Angelpunkt dabei: Thomas Hermanns.

Dabei kommt ihm seine durch und durch gediegene Laufbahn zugute. Nach einem fünfjährigen Studium der Theaterwissenschaften und ersten Versuchen bei dem schwulen Theaterprojekt „Die Frontbetreuung“ schrieb und inszenierte Hermanns zunächst kleine Musiktheaterstücke, führte Regie bei Modenschauen, arbeitete als Tänzer, Schauspieler und Showmaster. Später gründete er eine eigene Produktionsfirma, mit der er in Hamburg das Musical „Grease“ auf die Bühne brachte.

Darüber hinaus hat sich Hermanns weitere bleibende Verdienste um die Unterhaltungskultur erworben: 1989 brachte er erstmals Karaoke nach Deutschland („Tommy Gardens Sing-A-Long“), 1993/94 setzte er sich für die Ehrenrettung des deutschen Schlagers ein, als er mit dem Schlager-Play-Back-Musical „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ (frei nach Christian Anders) auf Tournee ging.