Prof. Peter Raue

Pate des Konzertabends mit dem RIAS Jugendorchester (Deutschland) am 16. August 2006

Wenn es mehr Verrückte gäbe wie Peter Raue, dann müsste einem um Berlin nicht bange sein. Mit dem grandiosen Erfolg der MoMA-Ausstellung – in ihrer Wirkung höchstens noch mit der Reichtags-Verhüllung durch Christo &Jeanne-Claude 1996 zu vergleichen , hat sich der Vorsitzende des Vereins „Freunde der Nationalgalerie“ ein gigantisches Kultur-Denkmal gesetzt: Die unvergesslichen Schlangen vor dem Eingang... Doch Raue wäre nicht Raue, wenn er sich mit dem MoMA-Triumph zufrieden gäbe: Von Mai bis Oktober nächsten Jahres will er nun die Schätze des New Yorker Metropolitan Museums nach Berlin holen. Zur MoMA-Ausstellung pilgerten 1,1 Millionen Besucher – von nun an das Maß, an dem sich kultureller Erfolg in Berlin messen lassen muss. Was treibt diesen Mann, der nach eigenen Angaben nur Jurist (auch das natürlich mit internationalem Erfolg) wurde, weil er sich als Schauspieler nicht gut genug fand? Neben der „lässlichen Sünde der Eitelkeit“ (Raue über Raue) eine grenzenlose Liebe zu Kunst und Kultur. Den Vorteil davon hat Berlin. „In München würde ich es nicht machen, dort wäre es nicht nötig.“