Dr. Peter Frey
Pate des Konzertabends mit dem European Union Youth Orchestra (International) am 20. August 2007
Peter Frey ist der „Mister Berlin“, das politische Gesicht des ZDF. Seit knapp 6 Jahren leitet er das Hauptstadtstudio, kommentiert und analysiert kenntnisreich mehrmals in der Woche das politische Geschehen in „heute“ und „heute journal“. Sonntags moderiert er „Berlin direkt“, das erfolgreiche Magazin aus der Hauptstadt, das der ARD-Konkurrenz – die früher mit Friedrich Nowottny und dem „Bericht aus Bonn“ politischen Kult-Status besaß – längst den Rang abgelaufen hat. Peter Frey studierte Politikwissenschaften, Pädagogik und Spanische Philologie, promovierte, begann seine politische Laufbahn beim SWF und der Frankfurter Rundschau und kam 1983 zum ZDF. Er war Korrespondent in Washington, moderierte das „auslandsjournal“ und baute für das ZDF das „Morgenmagazin“ auf. Auch bei großen kirchlichen Ereignissen – wie dem Tod von Papst Johannes Paul II., der Wahl von Benedikt XV. oder dem Weltjugendtag in Köln – setzte sein Sender auf Peter Frey. Ein Mann, der die Welt gesehen und in herausragenden Filmen und Büchern gespiegelt hat. Ein Fernsehstar, kein Zweifel. Und doch einer der Wenigen, die darauf keinen Wert legen. „Eitelkeit und Selbstüberschätzung sind Gefahren nicht nur für Politiker“, schrieb er einmal. „Wir Fernsehmenschen sind diesen Versuchungen so ausgesetzt wie diejenigen, die wir kritisch zu begleiten und zu beobachten haben. Nicht aus uns selbst heraus, sondern im Dienst der Gesellschaft haben wir Fragen zu stellen oder Analysen zu treffen“. Mit dieser Selbstdistanz und Bescheidenheit, die auch seinen Auftritt vor der Kamera prägen, ist Peter Frey, der gerade seinen 50. Geburtstag gefeiert hat, ein seltenes Exemplar in der egozentrischen TV-Welt dieser Tage.
Dr. Peter Frey
Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios

