Cherno Jobatey
Pate des Konzertabends mit dem Symphonieorchester des kasachischen Nationalkonservatoriums (Kasachstan) am 20. August 2005
„Frühstücksdirektor von Deutschland“ ist Cherno Jobatey nunmehr seit 12 Jahren: Im ZDF-Morgenmagazin verkündet er in aller Herrgottsfrühe, was sich in der Welt so getan hat. Geboren in Charlottenburg wuchs er auf im behüteten Mauer-Berlin. Prägend wurde ein DAAD-Stipendium in Los Angeles. Im sonnigen Kalifornien studierte er nicht nur Politik und Musik, sondern machte sich die kalifornische Lebensart zu Eigen: Hart arbeiten, entspannt leben - und das alles in Turnschuhen. Zurück in Berlin fand er auf Umwegen, finanziert von seinen Bandauftritten und DeeJay-Jobs, zum Journalismus: taz, Tagesspiegel, ZEIT, Spiegel, Cosmopolitan, Wirtschaftswoche, RIAS Radio und irgendwann als Fotokopierer beim SFB.
So begann er beim Fernsehen. Nach Lehrjahren als Lokalreporter und Filmautor für ZAK irgendwann Wettermann vor der Kamera. Später sogar Regionalnachrichten. Cherno quizzte bundesweit in der ARD mit „Kopfball“. Und in den 90ern begann der morgendliche Quotenlangzeithit „Morgenmagazin“. Zwischendurch einige Ausflüge in die Unterhaltung: 5 Jahre lang der ARD-Klassiker „Verstehen Sie Spass?“, „Memory“, „Leute Heute“ und eine eigene Talkshow im Dritten – immer in Turnschuhen, auch zum dunklen Anzug, und immer gewichtiger… 2005 dann viele Schlagzeilen, als er von XXL auf L ging. Cherno Jobatay hatte den Weg des Turnschuhs entdeckt, war sportlich geworden und nahm so über 40 kg ab. Fitter als er ist inzwischen fast nur noch der kasachische Radstar Alexander Winokurow. Den Weg dahin weist Cherno Jobatays Ratgeber „Fit wie ein Turnschuh“.

