6. bis 23. August
2015
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2015
6. bis 23. August
2015
Israel / Deutschland
6. August 2015 20:00
Schirmherr von Young Euro Classic: Michael Müller

Michael Müller_von SPD Seite_small

Der Regierende Bürgermeister von Berlin
Michael Sanderling
© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Michael Sanderling, geboren und ausgebildet in Berlin, wandte sich nach erfolgreicher Laufbahn als Cellist dem Dirigieren zu. Mit 20 Jahren wurde er 1987 Solocellist am Gewandhaus-Orchester Leipzig unter Kurt Masur, später spielte er in gleicher Position beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (bis 2006). 2000 wagte der jüngste Sohn des legendären Dirigenten Kurt Sanderling sein Dirigierdebüt mit dem Kammerorchester Berlin. Seit der Saison 2011/12 ist der 48-Jährige Chefdirigent der Dresdner Philharmonie, ein Engagement, das inzwischen bis ins Jahr 2019 verlängert wurde. Von 2006 bis 2010 war Michael Sanderling als Musikalischer Leiter für die Deutsche Streicherphilharmonie verantwortlich. Außerdem trat er mit den Rundfunkorchestern in Stuttgart, München, Köln, Hamburg, Leipzig und Hannover auf; weitere Einladungen führten ihn nach Zürich, London, Toronto und Tokio. 2010 gründete der Dirigent in Frankfurt am Main mit der Skyline Symphony ein Orchester, in dem sich Musiker europäischer Orchester zusammenfinden, um auf dem Campus der Goethe-Universität Musik ohne Berührungsängste für ein jüngeres Publikum anzubieten.

Dirigent
Alexey Stadler
© Guido Werner

© Guido Werner

Alexej Stadler stammt aus St. Petersburg, wo er mit vier Jahren ersten Cellounterricht erhielt. Bereits während seines Studiums gewann Alexej Stadler verschiedene Preise und nationale Auszeichnungen wie „Young Talent“ (2008, 2009 und 2010) und „Russlands Hoffnung“ (2008, 2009). Meisterkurse führten ihn zu Natalia Gutman, David Geringas und Frans Helmerson. Heute studiert der 24-Jährige an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Inzwischen kann der Cellist schon auf eine Vielzahl von hochkarätigen Einladungen zurückblicken: So trat er als Solist mit den St. Petersburger Philharmonikern, dem Tschechischen Rundfunk-Orchester und dem London Chamber Orchestra unter Vladimir Ashkenazy auf. Als Kammermusiker wurde Stadler zum Verbier Festival, zum Heidelberger Frühling sowie zur Kronberg Academy eingeladen, wo er mit Gidon Kremer, Juri Baschmet und Christian Tetzlaff musizierte. Stadler spielt ein Violoncello aus dem 19. Jahrhundert, das einst dem russischen Zaren Nikolaus II. gehörte.

Violoncello

ZIV COJOCARU

«Links. Metamorphosis» (2015)

KURT WEILL

Symphonie Nr. 2 (1934)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Konzert für Violoncello Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)

PJOTR TSCHAIKOWSKI

Fantasie-Ouvertüre zu «Romeo und Julia» (1880)

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Schweden / Niederlande
8. August 2015 20:00
Hugo Ticciati
© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Allein die Liste der Komponisten zeigt schon, dass das Herz des Geigers Hugo Ticciati vor allem für die zeitgenössische Musik schlägt: Violinkonzerte von Alfred Schnittke, Rodion Schtschedrin, Lera Auerbach, Philip Glass und Toru Takemitsu führte er in den letzten Jahren auf, hinzu kamen Uraufführungen von Tobias Broström, Sergei N. Jewtuschenko and Albert Schnelzer. Dabei tritt Ticciati in allen wichtigen Konzertsälen Europas und Amerikas sowie bei renommierten Festivals auf. Seine Leidenschaft für die Kammermusik brachte ihn mit Musikern wie der Pianistin Angela Hewitt, der Percussionistin Evelyn Glennie, dem Cellisten Steven Isserlis und dem Posaunisten Nils Landgren zusammen. Er ist Leiter seines eigenen Festivals, O/MODƏRNT in Schweden, das außerdem Konzertreihen an der Wigmore Hall in London und am Muziekgebouw aan’t LJ in Amsterdam präsentiert. Darüber hinaus gibt der Musiker Meisterklassen und Seminare und beschäftigt sich intensiv mit der Anwendung der physischen und spirituellen Aspekte der Meditation auf das Geigenspielen. Ticciati, 1980 in London geboren und älterer Bruder des Dirigenten Robin Ticciati, ist heute schwedischer Staatsbürger.

www.hugoticciati.com

Künstlerischer Leiter & Violine
Bram van Sambeek
© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Der Fagottist Bram van Sambeek wurde 2002 als erst 22-Jähriger zum Solofagottisten der Rotterdamer Philharmoniker ernannt und behielt diese Position bis 2011. Seit 2009 unterrichtet er am Konservatorium in Rotterdam, außerdem ist er Mitglied des Orlando Quintet und tritt als Solist auf. So veröffentlichte Van Sambeek 2012 die CD „Bassoon-Kaleidoscope“, die neben Kammermusik auch einen Rocksong bietet. Außerdem brachte er Ende 2014 in Lahti/Finnland ein neues Fagottkonzert des finnischen Komponisten Sebastian Fagerlund zur Uraufführung. 2009 erhielt Van Sambeek als erster Fagottist den Niederländischen Musikpreis zugesprochen.

www.bramvansambeek.com

Fagott
Rick Stotijn
© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Der Niederländer Rick Stotijn erhielt seine klassische Kontrabassausbildung an den Konservatorien von Amsterdam, Utrecht und Freiburg. Neben seinen solistischen Auftritten macht er Kammermusik in verschiedensten Besetzungen, tritt im Trio mit seiner Schwester, der Sopranistin Christianne Stotijn, und dem Pianisten Joseph Breinl auf und veranstaltete eine vierteilige Konzertreihe am Amsterdamer Concertgebouw. Derzeit ist Stotijn Solokontrabassist beim Schwedischen Radio-Sinfonieorchester, mit dem er auch das Kontrabasskonzert von Nino Rota eingespielt hat.

www.rickstotijn.com

Kontrabass
Marijn Korff de Gidts

© Marco Borggreve

Der Schlagzeuger Marijn Korff de Gidts, Absolvent des Konservatoriums von Amsterdam, hat verschiedenste Erfahrungen mit außereuropäischer Musik bei Aufenthalten in Westafrika, Indien und New York gesammelt. Seine Neugier gilt dem „klassischen“ Schlagzeug genauso wie zeitgenössischer Musik, Weltmusik, Improvisation und elektronischer Musik. Er ist Mitglied des Percussion-Trios Twitching Eye und des Soil Ensemble (Percussion, Klavier und Violoncello), gleichzeitig arbeitet er auch mit dem Concertgebouw Orchester oder dem Niederländischen Bläserensemble zusammen.

Schlagzeug
Sven Figee

© Pablo Delfos

Sven Figee, Hammondspieler und Kopf der Band Sven Hammond Soul, stammt aus dem niederländischen Almelo. Er arbeitet als Komponist, Dirigent, Produzent und als Co-Präsentator der niederländischen Talent-Show „The Voice of Holland“. In den 90er Jahren ging er mit der Rocksängerin Anouk auf Tournee durch Europa und die USA, und an dem Debüt-Album „Trust“ der Soulsängerin Rose war er als Produzent, Komponist, Arrangeur und Pianist beteiligt. Sven Figee leitet ein eigenes Tonstudio in Delft; die jüngste CD seiner Band mischt Rock, Pop und Soul mit Rhythm ’n’ Blues.

Hammondorgel

«VIVALDI ROCKS: GUT STRINGS AND METAL»
Werke von Vivaldi, Metallica, Pink Floyd, Muse,
Dream Theater und anderen

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International
7. August 2015 20:00
Patin: Vera Gäde-Butzlaff

Vorstandsvorsitzende GASAG

John Neumeier
© Steven Haberland

© Steven Haberland

Der US-Amerikaner John Neumeier zählt zu den bedeutendsten Choreografen der Gegenwart. In seiner Tätigkeit als Ballettdirektor und -intendant machte er das Hamburg Ballett zu einer der führenden deutschen Ballettcompagnien. Internationale Anerkennung erwarb sich John Neumeier durch die Zusammenführung der Ballett-Tradition mit neuen, zeitgenössischen Formen. Mit großem Engagement widmet sich John Neumeier der Nachwuchsförderung. 1978 gründete er die Ballettschule des Hamburg Ballett. 2011 übernahm John Neumeier die Position des Intendanten im neu gegründeten Bundesjugendballett. John Neumeier ist zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes und seit 2003 Ritter der Ehrenlegion. Für Young Euro Classic choreografierte er bereits 2012 ein eigenes Ballett, und auch 2013 und 2014 stand das Bundesjugendballett in zwei seiner Choreografien auf der Bühne des Konzerthauses.

www.bundesjugendballett.de 

Intendant & Choreograf
Kevin Haigen

© Yohan Stegli

Geboren in Miami, hat Kevin Haigen als Tänzer, Choreograf, Ballettpädagoge und Ballettmeister gearbeitet. Er erhielt seine Ausbildung u.a. an der School of American Ballet unter der Leitung von George Balanchine, wo er seine ersten Choreografien kreierte. 1976 trat Kevin Haigen dem Hamburg Ballett bei, an das er 1991, nach mehreren internationalen Engagements, als Ballettmeister der Compagnie und Ballettpädagoge zurückkehrte. Seither assistiert er John Neumeier bei der Inszenierung zahlreicher seiner Ballette weltweit. Seit der Gründung des Bundesjugendballetts ist Kevin Haigen dessen Künstlerischer und Pädagogischer Leiter.

Künstlerischer und Pädagogischer Leiter

Das Bundesjugendballett schreibt seine Erfolgsgeschichte bei Young Euro Classic fort:
Zum vierten Mal erobert die junge Tanzelite das Festivalpublikum, im Gepäck eine faszinierende Mischung brandneuer und erprobter Werke von Altmeister John Neumeier, dem Intendanten des Bundesjugendballetts, und anderen Choreografen.

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Deutschland
9. August 2015 20:00
Pate: Dr. Ralf Kleindieck
© Bundesregierung / Denzel

© Bundesregierung / Denzel

 Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Patrick Lange
© Hoffotografen

© Hoffotografen

Nicht nur bei Young Euro Classic, sondern in Berlin überhaupt ist der Dirigent Patrick Lange bestens bekannt. 2008 begann der gebürtige Nürnberger als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper, 2010 wurde er für eine Spielzeit interimistisch zum Chefdirigenten des Hauses ernannt. In dieser Zeit dirigierte er drei große Premieren: Wagners „Meistersinger“, Dvoráks „Rusalka“ und Mozarts „Idomeneo“. Gleichzeitig begann seine internationale Karriere, die Lange seitdem an viele große Opernhäuser geführt hat. Neben seinen regelmäßigen Auftritten an der Wiener Staatsoper dirigierte der 34-Jährige ebenso in München und Hamburg, an Londons Covent Garden Opera und an der Oper in Sydney. Konzerteinladungen führten ihn zum WDR-Sinfonieorchester, dem Radio-Sinfonieorchester Wien, dem Mahler Chamber Orchestra und der Academy of St. Martin-in-the-Fields. Seine musikalische Ausbildung begann Lange bei den Regensburger Domspatzen. Später studierte er an den Musikhochschulen in Würzburg und Zürich und erfuhr maßgebliche Förderung durch den Dirigenten Claudio Abbado.

Dirigent
Herbert Schuch
© Felix-Broede-Hans Deumling-Dorothee Falke-JürgenOlczyk

© Felix-Broede-Hans Deumling-Dorothee Falke-Jürgen Olczyk

Der 36-jährige Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. Zuletzt trat er mit einem sechsteiligen Schubert-Janáček-Zyklus hervor; auf seiner jüngsten CD kombiniert er Werke von Bach und Liszt mit Ravel, Messiaen und Tristan Murail. In seinem Konzertrepertoire finden sich neben einem Mozart-Schwerpunkt auch die Klavierkonzerte für die linke Hand von Ravel und Korngold sowie das Klavierkonzert von Viktor Ullmann. Geboren 1979 im rumänischen Temesvár, siedelte Schuch 1988 mit seiner Familie nach Deutschland über. 2005 katapultierte er sich mit dem Gewinn von drei großen Wettbewerben ins Rampenlicht: dem Beethoven-Wettbewerb Wien, dem Casagrande-Wettbewerb in Italien und dem London International Piano Competition. Seitdem ist er mit vielen wichtigen Orchestern und Dirigenten wie Pierre Boulez, Lothar Zagrosek, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott und Michael Sanderling aufgetreten. Schuch engagiert sich außerdem in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School“, die sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt.

www.herbertschuch.com

Klavier

SERGEJ PROKOFJEW

Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 «Symphonie Classique» (1917)

ZULAN

«Mountain» (2015, Deutsche Erstaufführung)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 (1803)

AARON COPLAND

«Appalachian Spring» (Originalfassung, 1944)

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische» (1833)

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International
11. August 2015 20:00
Pate: Dr. Matthias Kollatz-Ahnen

Finanzsenator in Berlin
Xian Zhang
© Nora Roitberg

© Nora Roitberg

Die chinesisch-amerikanische Dirigentin Xian Zhang, geboren 1973 in Dandong, erhielt ihre musikalische Ausbildung am Zentralkonservatorium in Beijing, wo sie schon mit 16 Jahren erste Dirigierkurse belegte. Mit 19 Jahren leitete sie am Opernhaus von Beijing ihre erste Opernaufführung (Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“). Als 25-Jährige ging Xian Zhang zur weiteren Ausbildung in die USA, wo sie ab 2004 als Assistenzdirigentin von Lorin Maazel beim New York Philharmonic tätig war. Danach entwickelte sich schnell ihre eigene Karriere, die sie zu bedeutenden Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem London Symphony Orchestra und dem Concertgebouw Orchester in Amsterdam führte. 2009 wurde Zhang Chefdirigentin des Orchestra Sinfonica Giuseppe Verdi in Mailand; seit 2011 ist die Dirigentin Artistic Director der niederländischen NJO Music Academy. Neben ihren zahlreichen Opernengagements (Washington, Mailand, Cardiff, Savonlinna) setzt sie sich besonders für Werke chinesischer Komponisten wie Chen Yi, Huang Ruo, Qigang Chen und Tan Dun ein.

Dirigentin
Alisa Weilerstein
© Decca / Harald Hoffmann

© Decca / Harald Hoffmann

Gerade einmal 33 Jahre alt, kann die amerikanische Cellistin Alisa Weilerstein bereits auf eine (fast) 30-jährige „Karriere“ zurückblicken. Denn mit nur vier Jahren erfüllten ihr die Eltern den Wunsch nach einem Cello, und sechs Monate später trat sie erstmals öffentlich auf. Mit 13 gab Weilerstein mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen ihr Debüt mit dem Cleveland Orchestra, mit 15 war sie erstmals in der New Yorker Carnegie Hall zu hören. Seitdem hat sich die Musikerin schnell einen Platz unter den besten Cellisten der jüngeren Generation erobert. Sie wurde weltweit zu allen großen Festivals eingeladen; in der letzten Saison musizierte sie mit dem Orchestre de Paris und dem London Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle Orchester in Zürich, dem New York Philharmonic und dem NHK Orchestra Tokyo. Mit Daniel Barenboim nahm sie die Cellokonzerte von Edward Elgar und Elliott Carter auf, zuletzt erschien ein Recital mit Solo-Sonaten des 20. Jahrhunderts bei ihrem Label DECCA. In ihrem Einsatz für zeitgenössische Musik spielt Weilerstein nicht nur regelmäßig Werke von Osvaldo Golijov, Lera Auerbach und Joseph Hallman, sondern bestritt 2014 auch die New Yorker Premiere von Matthias Pintschers Cellokonzert „Reflections on Narcissus“.

alisaweilerstein.com 

Violoncello

PJOTR TSCHAIKOWSKI

Fantasie-Ouvertüre «Hamlet» op. 67 (1888)

PJOTR TSCHAIKOWSKI

«Rokoko-Variationen» für Violoncello und Orchester
op. 33 (1877)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

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Großbritannien
10. August 2015 20:00
Pate: Alexander Graf von Schönburg-Glauchau

 

Journalist & Autor
Sir Mark Elder
© B

© B. Ealovega

Der britische Dirigent Sir Mark Elder, 2008 von Queen Elizabeth geadelt, zählt seit vielen Jahren zu den herausragenden Dirigenten seines Landes. Einen Namen als Operndirigent machte er sich schon in den 1980er Jahren, als er gemeinsam mit Peter Jonas sehr erfolgreich die English National Opera leitete. Seit 2000 wirkt Elder als Chefdirigent des Hallé Orchestra in Manchester, mit dem er zahlreiche CD-Produktionen verwirklichte und regelmäßig bei den Londoner Proms auftritt. Einladungen führten ihn an alle wichtigen Opernhäuser in Europa und den USA; 1981 dirigierte Elder als erster Engländer bei den Bayreuther Festspielen („Die Meistersinger von Nürnberg“). Mit Barrie Gavin produzierte er 1994 für die BBC einen Film über Leben und Werk Giuseppe Verdis, 1996 für das deutsche Fernsehen einen Film über Gaetano Donizetti. Für das Label Opera Rara hat der 67-jährige auch unbekannte Donizetti-Opern wie „Dom Sebastien“ und „Linda di Chamounix“ aufgenommen. Auch im Fernsehen ist Elder ein gern gesehener Gast: So präsentierte er 2012 bei der BBC eine mehrteilige Sendereihe „Maestro at the Opera“.

Dirigent

TANSY DAVIES

«Re-greening» (2015, Deutsche Erstaufführung)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 9 D-Dur (1910)

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Portugal
12. August 2015 20:00
Pedro Carneiro
© Mario Zgoll

© Mario Zgoll

Der portugiesische Dirigent Pedro Carneiro, geboren 1975 in der Hauptstadt Lissabon, verfolgt eine zweigleisige Musikerlaufbahn. Zum einen ist er ein international gefeierter Percussionist, der in allen großen Konzertsälen zwischen den USA, Japan und Australien auftritt. Mehr als 100 Uraufführungen zeigen seinen besonderen Rang als Künstler der musikalischen Avantgarde ebenso wie die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Arditti Quartet, dem Tokyo String Quartet oder dem Chilingirian Quartet. Ein besonderes Faible besitzt der Percussionist für die musikalische Improvisation, oft in Verbindung mit Live-Elektronik oder anderen innovativen Technologien. Zum anderen verfolgt Carneiro seit einigen Jahren eine Karriere als Dirigent. Auf seine Initiative hin entstand 2007 das Portugiesische Kammerorchester (Orquestra de Câmara Portuguesa), das eine eigenen Konzertreihe im Centro Cultural de Belém (Lissabon) bestreitet. Nicht zuletzt betätigt sich der Portugiese als Komponist von Orchester- und Kammermusik und leitet das Lissaboner Percussion-Festival „Bang Crash Splash!“.

www.pedrocarneiro.com

Dirigent
Pedro Lopes

Pedro Lopes_smallDer Geiger Pedro Lopes, geboren 1988 im nordportugiesischen Braga, kam 2006 als 18-Jähriger zum Studium an die Musikakademie in Lissabon, wo er sich sowohl mit der modernen Violine wie auch der Barockvioline beschäftigte. In den folgenden Jahren gewann Lopes zahlreiche Preise für junge Musiker, inzwischen ist er Mitglied des Portugiesischen Kammerorchesters (OCP) und unterrichtet seit 2011 am Nationalkonservatorium. Außerdem nimmt er mit seinem Trio do Desassossego an einem Meisterprogramm für Kammermusik an der Hochschule für Musik Hannover teil.

Violine
Ricardo Gaspar

Ricardo Gaspar_small Der Bratscher Ricardo Gaspar begann seine musikalische Ausbildung mit acht Jahren und machte 2012 seinen Bachelor-Abschluss an der Hochschule für Musik in Lissabon bei Prof. Pedro Muñoz. Anschließend setzte er seine Studien an der Royal Academy of Music in London fort. Gaspar war nicht nur Mitglied des European Union Youth Orchestra, sondern verstärkte auch die Streichergruppe des London Symphony Orchestra, wo er unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Pablo Heras-Casado, Bernard Haitink und Valeri Gergiev musizierte. Der Bratscher wurde mehrfach mit Preisen für junge Musiker in Portugal bedacht. Derzeit studiert er an der Internationalen Menuhin Akademie in der Schweiz.

Viola

PEDRO LIMA SOARES

«Noch einmal. Ewiger Abschied» (Uraufführung)

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Sinfonia Concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364 (1779)

IGOR STRAWINSKI

Le Sacre du Printemps (1913)

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Norwegen
13. August 2015 20:00
Pate: Stefan-Andreas Casdorff
 Chefredakteur DER TAGESSPIEGEL
Eivind Aadland

© Benjamin Ealovega

Eivind Aadland ist einer der renommiertesten Dirigenten Norwegens. Er war von 2004 bis 2011 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters von Trondheim. In Skandinavien arbeitet er regelmäßig als Gastdirigent mit den Orchestern in Oslo und Bergen, Stavanger und Göteborg, sowie dem Swedish Chamber Orchestra zusammen. Zusätzlich hat Aadland vielbeachtete Produktionen an der Oper in Oslo dirigiert. Er hat zudem in vielen Ländern des Fernen Ostens und in Australien dirigiert, so z.B. auf einer Tournee des Symphonieorchesters Trondheim und als Gastdirigent des KBS-Symphonieorchesters in Seoul. 2011 wurde er zum ersten Gastdirigenten des Symphonieorchesters von Queensland in Brisbane ernannt. Seine fruchtbare Zusammenarbeit mit Orchestermusikern stammt aus seiner Zeit als Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters in Bergen und seiner anschließenden Arbeit mit dem European Union Chamber Orchestra. Aadland studierte bei Yehudi Menuhin Geige und Dirigieren bei Jorma Panula.

Dirigent
Henning Kraggerud
© Robert Romik

© Robert Romik

Der 42-jährige Norweger Henning Kraggerud zählt zu den künstlerischen Multitalenten seines Landes. Er tritt nicht nur als Geiger und Bratscher auf, sondern wirkt auch als Co-Direktor des Risør Kammermusik-Festivals und als Künstlerischer Leiter des Norwegischen Kammerorchesters. Darüber hinaus ist Kraggerud als Komponist aktiv: Sein jüngstes Werk „Equinox. 24 Postludes in All Keys for Violin and String Orchestra” von 2014 wurde inspiriert durch das literarische Werk Jostein Gaarders. Als Violinsolist ist Henning Kraggerud in der Carnegie Hall ebenso aufgetreten wie in der Royal Albert Hall, in Hongkong und Seoul; sein Repertoire umfasst die großen Violinkonzerte von Bach bis Prokofjew. Auf seiner umfangreichen Diskographie sind Edvard Grieg und Christian Sinding ebenso vertreten wie die Geigenvirtuosen Louis Spohr, Fritz Kreisler und Eugène Isaÿe. Im Klaviertrio tritt Kraggerud außerdem mit der Pianistin Imogen Cooper und dem Cellisten Adrian Brendel auf.

Violine

KNUT VAAGE

«Chatter» (2005, Deutsche Erstaufführung)

JEAN SIBELIUS

Konzert für Violine und Orchester
d-Moll op. 47 (1903)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 1 D-Dur «Titan» (1888)

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Ukraine
14. August 2015 20:00

Pate: Dr. Norbert Röttgen

 Norbert Röttgen_sm

 

 

 

 

 

 

Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses
Igor Palkin

Igor Palkin_small Der ukrainische Dirigent Igor Palkin wurde 1959 als Sohn einer Musikerfamilie in Charkiw geboren. 1978 bis 1984 studierte er am Staatlichen Tschaikowski Konservatorium in Kiew Chorleitung, Klavier und Dirigieren, darunter in der Klasse von Roman Kofman. Anschließend begann seine dirigentische Laufbahn, die ihn 1989 auch an das Bolschoi-Theater in Moskau führte. Neben den führenden Orchestern der Ukraine trat Palkin als Gastdirigent in Österreich, Belgien, Deutschland, Spanien und anderen Ländern Europas auf. Sein Opernrepertoire umfasst auch Raritäten wie Tschaikowskis „Jolanta“, Prokofjews „Duenna“, Rimski-Korsakows „Märchen vom Zaren Saltan“ sowie „Liebesbriefe“ und „Einsamkeit“ des ukrainischen Komponisten Vitali Gubarenko. Derzeit ist Palkin Dirigent des Symphonieorchesters der Nationalphilharmonie der Ukraine und Chefdirigent des Symphonieorchesters der nationalen Tschaikowski Musikakademie.

Dirigent
Dima Tkatschenko

Dima Tkatschenko_smallNoch vor seinem 6. Lebensjahr begann der gebürtige Ukrainer Dima Tkatschenko mit dem Geigenunterricht. Nach seinem Studium an der Lysenko Musikhochschule in Kiew und der Nationalen Musikakademie der Ukraine wurde er 1998 nach London an die Guildhall School of Music and Drama eingeladen. Anschließend begann seine internationale Karriere, die ihn durch ganz Europa, durch Asien und Amerika führte. Zu den Höhepunkten gehörten Auftritte im Großen Konzertsaal in Moskau, im Concertgebouw in Amsterdam, im Palau de la Musica in Barcelona und der Carnegie Hall in New York. Tkatschenkos Repertoire umfasst alle großen Violinkonzerte von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ über Mozart und Mendelssohn Bartholdy bis zu Berg, Schönberg, Schostakowitsch und Lutosławski. Tkatschenko unterrichtet an der Nationalen Musikakademie der Ukraine, gibt Meisterkurse und sitzt in Ausschüssen verschiedener internationaler Wettbewerbe. Er ist auch Mitgründer und künstlerischer Leiter des internationalen Violinwettbewerbs Benjamin Britten in London.

www.tkachenko.net

Violine

PJOTR TSCHAIKOWSKI

Symphonie Nr. 2 c-Moll op. 17 «Ukrainische» (1872)

ANDRIJ MERCHEL

Symphonie «Stagnation» (2012, Deutsche Erstaufführung)

JEWGEN STANKOWITSCH

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 (2006, Deutsche Erstaufführung)

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China
15. August 2015 20:00

Pate: Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann

 

Präsident des Goethe-Instituts
Huan Jing

Huan Jing_small Seit 2014 amtiert Huan Jing als Chefdirigentin des Guangzhou Youth Orchestra. Ihre musikalische Ausbildung erhielt die 31 Jahre junge Chinesin zuerst am Zentralkonservatorium in Beijing, anschließend setzte sie ihr Studium in den USA an der Universität von Cincinnati fort. Dort sammelte sie erste Erfahrungen als Assistenzdirigentin beim Cincinnati Symphony Orchestra und beim Cincinnati Youth Orchestra (2011-13) und leitete Aufführungen von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, Puccinis „Turandot“ und Strawinskis „The Rake’s Progress“. Einladungen führten Huan Jing nach Kroatien, Polen und zum Spoleto-Festival in Italien. Seit September 2013 fungiert sie als Hausdirigentin beim Guangzhou Symphony Orchestra, wo sie mit Tschaikowskis Violinkonzert und Maxim Vengerow als Solist ihren Einstand gab.

Dirigentin
Haochen Zhang
© B. Ealovega

© B. Ealovega

Seit dem Gewinn der Goldmedaille beim Internationalen Van Cliburn- Klavierwettbewerb in Fort Worth, Texas im Jahr 2009 hat Haochen Zhang schnell international Karriere gemacht. Zu den Höhepunkten der letzten Jahre zählten 2013 die China-Tournee mit den Münchner Philharmonikern unter Lorin Maazel und eine Verpflichtung als Artist in Residence beim Shanghai Symphony Orchestra in der Saison 2013/14. Im Dezember 2014 spielte Haochen Zhang unter Valery Gergiew Prokofjews zweites Klavierkonzert in Beijing; im Februar 2015 debütierte er beim Los Angeles Philharmonic unter Xian Zhang mit Tan Duns Klavierkonzert „Triple Resurrection“. Mit elf Jahren kam der Pianist 2001 an die Musikschule im südchinesischen Shenzhen, später studierte er zuerst am Konservatorium von Shanghai und anschließend am Curtis Institute in Philadelphia unter Gary Graffman.

www.haochenzhang.com

Klavier
Li-Wei Qin

Li-Wei Qin_smallDer chinesisch-australische Cellist ist in Berlin kein Unbekannter: Li-Wei Qin trat hier bereits mit dem Konzerthausorchester, mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester und zuletzt auch mit dem Deutschen Symphonie-Orchester auf. Als Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau und des Naumburg-Wettbewerbs in New York führen den Cellisten Einladungen um die ganze Welt: In London und Prag trat er ebenso auf wie in Sydney und Auckland, Osaka und Hong Kong, beim Rheingau Musik Festival und im Lincoln Center in New York. Geboren 1976 in Shanghai, ging Li-Wei Qin als 13-Jähriger mit seiner Familie nach Australien; später studierte er bei Ralph Kirshbaum in Manchester und David Takeno in London. Spektakuläre Auftritte absolvierte der Cellist auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing und 2012 in London. Seine Diskographie umfasst Werke von Beethoven und Rachmaninow ebenso wie die Cellokonzerte von Dvořák, Elgar und Walton. Li-Wei Qin spielt auf einem Guadagnini-Cello von 1780.

www.liweicello.com

Violoncello
Jia Lei

Jia Lei (Sheng-Solist)_smallJia Lei zählt heute zu den angesehensten Sheng-Virtuosen in China. Ausgebildet am Konservatorium in Xi’an und am Zentralkonservatorium in Beijing, gewann er 1995 den Exzellenzpreis des Nationalen Musikwettbewerbs und wurde als Sheng-Spieler in das nationale chinesische Jugendorchester aufgenommen. Nach seinem Diplom wirkte er an der Nationaloper und am Theater für Tanz und Drama. Mit dem Chinesischen Rundfunk-Orchester trat Jia Lei im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins auf. Seit 2001 ist der Sheng-Spieler Mitglied des China National Orchestra, seit 2004 auch des Macao Chinese Orchestra.

Sheng

RICHARD STRAUSS

«Till Eulenspiegels lustige Streiche» op. 28 (1894)

QIGANG CHEN

«Er Huang», Konzert für Klavier und Orchester (2009)

ZHAO LIN

«Duo» Konzert für Cello, Sheng und Orchester (2013, Deutsche Erstaufführung)

IGOR STRAWINSKI

«Der Feuervogel» Suite Nr. 2 (1919)

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International
18. August 2015 20:00
Patin: Dagmar Reim

© rbb/Kristina Jentzsch

Intendantin Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Antony Hermus
© C. Heysel

© C. Heysel

Der Niederländer Antony Hermus hat seine bisherige Laufbahn als Dirigent zu großen Teilen in Deutschland absolviert. In seiner sechsjährigen Tätigkeit als Generalmusikdirektor des Anhaltischen Theaters Dessau, die in diesem Sommer zu Ende geht, machte er das Opernhaus weit über die regionalen Grenzen Sachsen-Anhalts bekannt. Zu den spektakulären Projekten des heute 42-jährigen Dirigenten zählt nicht nur die Produktion des kompletten Wagner-„Rings“ in den Jahren 2012-15, sondern ebenso Open-Air- und Twitter-Konzerte. Großwerke wie Puccinis „Turandot“ und Strauss’ „Elektra“ führte er dort ebenso auf wie Korngolds „Die tote Stadt“, Janáčeks „Katja Kabanowa“ und Weills „Der Protagonist“. Gasteinladungen führten Hermus zu den wichtigsten niederländischen Symphonieorchestern, den Bamberger Symphonikern und dem Philharmonia Orchestra London. Auch die Diskographie zeigt seine weitgespannten Interessen: Sie reicht von der Symphonie des Mahler-Freundes Hans Rott über eine symphonische Fassung von „Tristan und Isolde“ bis zur Auber-Oper „Die Stumme von Portici“.

antonyhermus.com

Dirigent
Sebastiaan Kemner
© Nina Kleingeld

© Nina Kleingeld

Der 25-jährige niederländische Posaunist Sebastiaan Kemner studierte an den Konservatorien von Rotterdam und Amsterdam. Nach seinem Konzertexamen 2012 setzte er seine Ausbildung an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fort. Im selben Jahr wurde Kemner als „Bester niederländischer junger Musiker des Jahres“ von der Gesellschaft Junge Musiktalente ausgezeichnet. 2013 gewann Kemner den 1. Preis und den Publikumspreis beim Aeolus-Wettbewerb für Bläser in Düsseldorf. Als Solist ist der Posaunist bereits auf vielen Bühnen Europas, Asiens und der USA aufgetreten. Seit 2012 gehört er als Mitglied dem New Trombone Collective an; außerdem spielte er als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern und dem Concertgebouw Orchester Amsterdam wie beim WDR-Sinfonieorchester Köln und dem Niederländischen Rundfunk-Orchester.

Posaune

LEONARD BERNSTEIN

«On the Town – Three Dance Episodes» (1945)

CHRISTOPHER ROUSE

Konzert für Posaune (1991)

RICHARD STRAUSS

«Ein Heldenleben» op. 40 (1898)

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Türkei
16. August 2015 20:00

Pate: Steffen Seibert
Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes
Cem Mansur
© Mehmet Çağlarer

© Mehmet Çağlarer

Die persönliche und künstlerische Biographie von Cem Mansur könnte kosmopolitischer nicht sein: Der englisch-türkische Doppelbürger kam 1957 in Istanbul, in einer multi-nationalen und vielsprachigen Familie zur Welt. Er studierte in London und anschließend am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein. Als Dirigent der Staatsoper Istanbul von 1981 bis 1989 eignete er sich ein beeindruckendes Opernrepertoire an. Nach der erfolgreichen Aufführung von Edward Elgars unvollendeter Oper The Spanish Lady 1986 in London folgten Engagements bei international bedeutenden Orchestern und Opernhäusern. Cem Mansur tritt regelmäßig am Mariinski-Theater St. Petersburg und beim Puccini-Festival in toskanischen Torre del Lago auf. Als Chefdirigent der Nationalen Jugendphilharmonie der Türkei dirigierte er Gastspiele bei Young Euro Classic und leitete mehrere binationale Projekte, u.a. das Young Euro Classic Festivalorchester Türkei – Deutschland und das Armenisch-Türkische Jugendorchester. Seit 1998 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Akbank Chamber Orchestra. Zusätzlich leitet er in Istanbuls schönsten historischen Stätten ein eigenes Klassik-Festival.

Dirigent

MODEST MUSSORGSKI

Vorspiel zu «Der Jahrmarkt von Sorotschinzy» (1911)

SINEM ALTAN

«Hafriyat - Earthwork» (Uraufführung)

CLAUDE DEBUSSY

«Ibéria» aus «Images» (1912)

IGOR STRAWINSKI

«Petruschka» (1947)

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Rumänien
19. August 2015 20:00
Patin: Caren Miosga
Moderatorin und Journalistin
Horia Andreescu
© Eugen Oprina

© Eugen Oprina

Horia Andreescu ist Chefdirigent der Philharmonie „George Enescu“ und Gründer und Dirigent des Kammerorchesters „Virtuosen von Bukarest“. Er wurde 1946 in Brasov, Rumänien, geboren. Nach seinem Studium an der Musikakademie Bukarest und der Wiener Musikakademie gewann er zahlreiche Preise bei wichtigen internationalen Wettbewerben, z.B. dem Nicolai Malko Wettbewerb in Kopenhagen und dem Ernest Ansermet Wettbewerb in Genf. Ferner erhielt er den Kritikerpreis bei der Berliner Musikbiennale und den Titel „Dirigent des Jahres“ der Rumänischen Musikjournalistenvereinigung. Während der 1980er und 1990er war Horia Andreescu ständiger Gastdirigent dreier deutscher Orchester: dem RSB Orchester Berlin, der Dresdner Philharmoniker und der Staatskapelle Schwerin. Er wird regelmäßig eingeladen, wichtige Orchester wie die Staatskapelle Berlin, das WRD Symphonieorchester Köln, das Gewandhaus Orchester Leipzig, das Dänische Nationale Symphonieorchester, das Budapest Philharmonic und das London Symphony Orchestra zu dirigieren. Für die führenden europäischen Radiosender hat Horia Andreescu mehr als 1000 Produktionen aufgenommen, neben 70 CD-Aufnahmen.

Dirigent
Daniel Goiti

Daniel Goiti_smDer rumänische Pianist Daniel Goiti ist einer der gefragtesten Klaviersolisten in Rumänien und Osteuropa. Als Solist ist er mit prestigeträchtigen Orchestern in den USA, England, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Griechenland, Japan und Israel aufgetreten. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen von Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 und den Variationen auf ein Thema von Paganini, Beethovens Klavierkonzerten Nr. 3 und 5, Mendelssohns Klavierkonzert Nr. 1 und Prokofjews Konzert Nr. 1. Daniel Goiti hat zahlreiche internationale Preise und Ehrungen erhalten, darunter den Kawai Award und die Goldmedaille beim Artur Schnabel Wettbewerb in Berlin, und er gewann den internationalen Wettbewerb George Enescu und den Preis der Rumänischen Komponistenunion. Daniel Goiti, der 1968 geboren wurde, ist Absolvent der Musikakademie „G. Dima“ in Cluj-Napoca, wo er gegenwärtig auch als Professor für Klavier und Dekan der Klavierabteilung arbeitet.

Klavier

GEORGE ENESCU

Rumänische Rhapsodie Nr. 2 (1901)

PJOTR TSCHAIKOWSKI

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 (1875)

ANTONIN DVOŘÁK

Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1890)

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Ukraine / Polen / Moldau / Georgien / Belarus / Aserbaidschan / Armenien
20. August 2015 20:00
Pate: Jo Schück
Journalist und Moderator
Kirill Karabits
© Sussie Ahlburg

© Sussie Ahlburg

Der ukrainische Dirigent Kirill Karabits, geboren 1976 in Kiew als Sohn des Dirigenten Iwan Karabits, ist mit Berlin mehrfach verbunden. Er stand nicht nur bereits am Pult des Konzerthausorchesters, sondern widmete sich während seines Studiums in Wien auch dem 1999 in Kiew wiederaufgefunden historischen Archiv der Sing-Akademie. Mit dem von ihm seit 2009 geleiteten Bournemouth Symphony Orchestra führte Karabits erstmals in der Neuzeit die Johannes-Passion von C. Ph. E. Bach auf. Neben seinen Engagements bei den wichtigen Londoner Orchestern dirigierte er Premieren von Puccinis „La Bohème“ und Tschaikowskis „Eugen Onegin“ beim Glyndebourne Festival und gastiert regelmäßig an den Opernhäusern in Moskau und Hamburg. Jüngste Einladungen führten ihn nach Cleveland und Philadelphia, Oslo, Den Haag und Turin. Außerdem engagiert sich Karabits intensiv für Jugendorchester, so für das I, Culture Orchestra, dessen Künstlerischer Leiter er seit 2014 ist, und für das Beethoven Akademie Orchester aus Polen.

www.kirillkarabits.com

Dirigent
Alexander Gavrylyuk
© Mika Bovan

© Mika Bovan

1984 im ostukrainischen Charkiw geboren, gab Alexander Gavrylyuk sein erstes öffentliches Konzert mit neun Jahren. Als 13-Jähriger wanderte er mit seiner Familie nach Australien aus. 2005 gewann er den berühmten Artur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv. Seitdem wird Gawriljuk zu Konzerten in aller Welt eingeladen, dabei spielte er unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Vladimir Jurowski, Vassily Petrenko, Leif Segerstam und Andrey Boreyko. In der Saison 2014/15 war er beim Concertgebouw Orchester Amsterdam ebenso zu Gast wie beim NHK Symphony Orchestra Tokio, in Budapest, London, Wien und Moskau. Besonderer Schwerpunkt seines Repertoires sind die russischen Komponisten: So führte der Pianist in Sydney zusammen mit Vladimir Ashkenazy sämtliche Klavierkonzerte von Sergej Prokofjew und in Genf mit Neeme Järvi sämtliche Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninow auf. Außerdem widmet sich Gavrylyuk der Förderung junger australischer Klaviertalente und sozialen Projekten für Kinder in Kambodscha.

www.alexandergavrylyuk.com

Klavier

AVET TERTERIAN

Symphonie Nr. 3 (1975)

SERGEJ RACHMANINOW

Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll op. 43 (1934)

LEOŠ JANÁČEK

«Taras Bulba» Rhapsodie (1918)

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International
17. August 2015 20:00

Patin: Regina Ziegler
Filmproduzentin
Milan Turkovic
© Kmetitsch

© Kmetitsch

Berühmt geworden ist Milan Turkovic, 1939 als Sohn österreichisch-kroatischer Eltern in Zagreb geboren, als Fagottist. 45 Jahre lang gehörte er dem von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Concentus Musicus in Wien an. Darüber hinaus gastierte er als Solo-Fagottist in aller Welt, unter Dirigenten wie Carlo Maria Giulini, Wolfgang Sawallisch, Christoph Eschenbach und Sándor Végh. Zahlreiche Komponisten, von Sofia Gubaidulina über Jean Françaix bis zu Wynton Marsalis, komponierten Werke für ihn. Bereits vor zwei Jahrzehnten begann Turkovic seine Dirigentenlaufbahn. Inzwischen hat er viele der wichtigsten Orchester Österreichs ebenso geleitet wie Ensembles in Rom, London, New York und Japan. In der Saison 2014/15 dirigierte er am Wiener Volkstheater eine Produktion von Kurt Weills „Die sieben Todsünden“. Ansonsten sind Turkovic’ Interessen weit gespannt: Er trat als Präsentator eines Musikquiz im ORF auf, schrieb mehrere Bücher („Wiener Leben. Wien erleben“; „Was Musiker tagsüber tun“) und wirkte in dem Film „Kater“ (2015) von Händl Klaus mit.

www.milanturkovic.com

Dirigent
Lise de la Salle
© Lynn Goldsmith

© Lynn Goldsmith

Die französische Pianistin Lise de la Salle, Jahrgang 1988, gab mit neun Jahren ihr erstes Konzert in einer Live-Übertragung bei Radio France. Mit 13 Jahren beendete sie bereits ihr Studium am Conservatoire Supérieur de Musique in Paris und startete ihre Karriere, die sie bald in alle wichtigen Musikmetropolen, von New York, Boston und Montréal über London, München und Moskau bis nach Japan, führte. Zu den Dirigenten, mit denen sie in den vergangenen Jahren auftrat, zählen Lorin Maazel, James Conlon, Philippe Herreweghe, Michael Sanderling, Charles Dutoit und Dennis Russell Davies. In Zürich führte sie zwischen 2013 und 2015 mit Fabio Luisi alle Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninow auf. Lise de la Salles Repertoire reicht von Bach und Mozart über Schumann und Liszt bis zu den Russen Prokofjew, Schostakowitsch und Rachmaninow. Nach ihrem Debüt bei Young Euro Classic im Jahr 2004 als 16-Jährige kehrt die Pianistin nun nach elf Jahren erstmals zum Festival zurück.

www.lisedelasalle.com

Klavier

JÖRG WIDMANN

«Con brio» Konzertouvertüre für Orchester (2008)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Konzert für Klavier Nr. 4 G-Dur op. 58 (1807)

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Symphonie Nr. 41 «Jupiter» KV 551 (1788)

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International
21. August 2015 20:00

 

Malin und Karolina Almgren
© Pamela Cortes Bruna

© Pamela Cortes Bruna

Die Schlagzeugerin Malin und die Saxophonistin Karolina Almgren, zwei Schwestern aus Göteborg, treten seit 2013 als „Sisters of Invention“ auf. Dabei können sie ihre ganzen Qualitäten als Musikerinnen und Arrangeurinnen ausspielen: 2014 erschien nach „Om & Om Igen“ bereits ihr zweites eigenes Album „Navigating“. Noch nicht einmal Mitte 20, haben die beiden Schwedinnen bereits Arrangements für das Arctic Youth Jazz Orchestra geschrieben und traten beim Fife Jazz Festival in Schottland auf. Inzwischen arbeiten sie auch für die Bohuslän Big Band, mit der sie im Herbst 2015 auf Tournee gehen werden.

Saxophon und Schlagzeug
Fanny Gunnarsson

Fanny Gunnarsson_smallDie Pianistin Fanny Gunnarsson stammt aus Malmö, wo sie 2014 auch ihr Diplom an der dortigen Musikakademie gemacht hat. Schon als Schülerin entdeckte sie den Jazz. Inzwischen hat sie sich längst einen Namen als Pianistin und Sängerin gemacht, außerdem gründete sie das Fanny Gunnarsson Quartet. Als Songwriter verbindet Fanny Gunnarsson heutigen Jazz mit Popmusik; ihr Debüt-Album „Same Eyes As You“ brachte dem Quartett Einladungen zum Ystad Sweden Jazz Festival und zum renommierten Jazz-Club „Fasching“ in Stockholm.

Klavier
Lisa Wulff

Lisa Wulff_smallIm vergangenen Jahr hat Lisa Wulff, geboren 1990 in Hamburg, ihr Studium der Musikerziehung im Bereich Jazz und jazzverwandte Musik mit den Hauptfächern E- und Kontrabass in Bremen abgeschlossen und setzt seitdem ihre künstlerische Ausbildung in Hamburg fort. Nicht nur als Bassistin, sondern auch als Sängerin ist Lisa Wulff auf der Bühne zu erleben. Außerdem komponiert sie und gründete nach Erfahrungen mit ersten eigenen Bands wie Kalís, Greenroom und takadoon zuletzt das Lisa Wulff Quartett. Konzerte führten sie über Deutschland hinaus ins europäische Ausland und nach China.

Kontrabass

KURT WEILL

«Kleine Dreigroschenmusik» (1928)

DARIUS MILHAUD

«Le Boeuf sur le Toit» op. 58 (1920)

sowie Werke von George Gershwin, Duke Ellington, Jacques Ibert und anderen

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International
20. August 2015 21:00
Nils Landgren
© Sebastian Schmidt

© Sebastian Schmidt

Nils Landgren ist zweifellos einer der erfolgreichsten Jazzmusiker Europas. Schon jetzt rätseln die Fans und Beobachter des 58-jährigen Schweden, ob seine Tage vielleicht mehr als 24 Stunden lang sind. Kritiker haben ihm den Ehrentitel hardest working man in showbusiness verliehen. Wenn „Mr. Redhorn“, der Mann mit der roten Posaune, nicht mit seiner legendären Funk Unit oder anderen Projekten unter eigenem Namen tourt, ist er als Produzent und Talentscout tätig oder vermittelt sein Knowhow an Studenten. In der Bundeshauptstadt hat er sich als künstlerischer Leiter des JazzFest Berlin ausgezeichnet. Bewunderung erregt nicht zuletzt die Vielseitigkeit dieses Musikers, der schon mit sechs Jahren Schlagzeug zu spielen begann und mit 13 die Posaune für sich entdeckte: Neben knallhartem Jazz pflegt er die schwedische Folklore oder spielt bei Christmas With My Friends romantisch-eigenwillige Weihnachtslieder ein. In Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen unterstützt Nils Landgrens Funk Unit ein Projekt zur musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen in einem der größten Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi. Nach der Leitung des erfolgreichen „Young Euro Classic meets Jazz“ Projekts im letzten Jahr kehrt Nils Landgren 2015 zu dessen Fortsetzung zurück.

Posaune, Gesang
Malin und Karolina Almgren
© Pamela Cortes Bruna

© Pamela Cortes Bruna

Die Schlagzeugerin Malin und die Saxophonistin Karolina Almgren, zwei Schwestern aus Göteborg, treten seit 2013 als „Sisters of Invention“ auf. Dabei können sie ihre ganzen Qualitäten als Musikerinnen und Arrangeurinnen ausspielen: 2014 erschien nach „Om & Om Igen“ bereits ihr zweites eigenes Album „Navigating“. Noch nicht einmal Mitte 20, haben die beiden Schwedinnen bereits Arrangements für das Arctic Youth Jazz Orchestra geschrieben und traten beim Fife Jazz Festival in Schottland auf. Inzwischen arbeiten sie auch für die Bohuslän Big Band, mit der sie im Herbst 2015 auf Tournee gehen werden.

Saxophon und Schlagzeug
Fanny Gunnarsson

Fanny Gunnarsson_smallDie Pianistin Fanny Gunnarsson stammt aus Malmö, wo sie 2014 auch ihr Diplom an der dortigen Musikakademie gemacht hat. Schon als Schülerin entdeckte sie den Jazz. Inzwischen hat sie sich längst einen Namen als Pianistin und Sängerin gemacht, außerdem gründete sie das Fanny Gunnarsson Quartet. Als Songwriter verbindet Fanny Gunnarsson heutigen Jazz mit Popmusik; ihr Debüt-Album „Same Eyes As You“ brachte dem Quartett Einladungen zum Ystad Sweden Jazz Festival und zum renommierten Jazz-Club „Fasching“ in Stockholm.

Klavier
Lisa Wulff

Lisa Wulff_smallIm vergangenen Jahr hat Lisa-Rebecca Wulff, geboren 1990 in Hamburg, ihr Studium der Musikerziehung im Bereich Jazz und jazzverwandte Musik mit den Hauptfächern E- und Kontrabass in Bremen abgeschlossen und setzt seitdem ihre künstlerische Ausbildung in Hamburg fort. Nicht nur als Bassistin, sondern auch als Sängerin ist Lisa-Rebecca Wulff auf der Bühne zu erleben. Außerdem komponiert sie und gründete nach Erfahrungen mit ersten eigenen Bands wie Kalís, Greenroom und takadoon zuletzt das Lisa Wulff Quartett. Konzerte führten sie über Deutschland hinaus ins europäische Ausland und nach China.

Kontrabass

23. August 2015 17:30

Dr. Dieter Rexroth

Dieter Rexroth gilt als einer der kreativsten Köpfe in der deutschen Musikszene. Er war von 1996 bis 2006 Intendant und Dramaturg der Rundfunkorchester und Chöre GmbH und des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin und holte in dieser Eigenschaft den inzwischen weltbekannten Dirigenten Kent Nagano nach Berlin, dessen Konzertprogramme er auch heute noch gestaltet. Zudem ist Dieter Rexroth seit der Gründung im Jahr 2000 Künstlerischer Leiter von Young Euro Classic und als solcher einer der Väter des äußerst erfolgreichen Festivals, das 2015 zum sechzehnten Mal stattfindet. Wichtige Stationen seiner Karriere waren die Leitung des Frankfurter Paul-Hindemith-Instituts sowie Positionen als Dramaturg und Programmverantwortlicher der Alten Oper Frankfurt. Er war Künstlerischer Leiter der „Frankfurt Feste“ (1986 bis 1994) und ist seit 2006 in gleicher Funktion für die „Kasseler Musiktage“ verantwortlich. Außerdem betreut er in ehrenamtlicher Rolle den „Felix Mendelssohn Hochschulwettbewerb“ der deutschen Musikhochschulen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Künstlerischer Leiter, Young Euro Classic
Lea Heinrich

© Christina Körte

Lea Philippa Heinrich studierte Schulmusik mit den Fächern Klavier und Jazz-Saxofon sowie Spanisch/Lateinamerikanistik an der Universität der Künste Berlin, der Freien Univresität Berlin und an der Universität von Granada (Spanien). Derzeit studiert sie im Fernstudium Kultur- und Medienmanagement an der HfMT Hamburg. Sie war ferner Stipendiatin der 2. Masterclass on Music Education der Körber Stiftung. Seit 2012 leitet sie die Musikvermittlungsabteilung des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und ist Assistentin von Andrea Tober für Musikvermittlung / Musikmanagement an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Lea Philippa Heinrich arbeitete künstlerisch, konzeptionell und organisatorisch in unterschiedlichen Musikprojekten, so z.B. für die Education Abteilung der Berliner Philharmoniker, die Elbphilharmonie Hamburg, das südafrikanische Umculo Cape Festival, Young Euro Classic sowie in eigenen Projekten. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern gab sie Konzerteinführungen und moderierte den Interpretationsvergleich im Rahmen des Festivals 360° Streichquartett mit dem Artemis Quartett.

Vorsitzende der Publikumsjury, Young Euro Classic 2015

Eintritt frei

Georgien
22. August 2015 20:00
Pate: Ulrich Deppendorf
Journalist
Nikoloz Rachveli

Nikoloz Rachveli photo_smallDer georgische Dirigent Nikoloz Rachveli ist ein musikalisches Multitalent, dessen Begabung sich schon in frühester Jugend bemerkbar machte. Mit neun Jahren komponierte er eine Kinderoper, mit zehn stand er erstmals vor einem Orchester. Sein späteres Studium in Wien brachte ihn mit Persönlichkeiten wie Pierre Boulez, György Ligeti und Luciano Berio in Berührung. Später war Rachveli der erste, der Kompositionen von Stockhausen, Cage, Schnittke und Gubaidulina in seiner georgischen Heimat aufführte. Nach der Rosenrevolution übernahm Rachveli wichtige Positionen an der Oper in Tbilissi und beim Staatlichen Orchester; heute amtiert der 46-Jährige als Chefdirigent des Georgischen Philharmonischen Orchesters. Sein Klavierkonzert „Introversion“ wurde mit dem Georgischen Kammerorchester im Konzerthaus Berlin aufgeführt; als Dirigent widmet er sich in besonderer Weise dem Werk Giya Kanchelis. 2013 nahm Rachveli neben Künstlern wie Gidon Kremer, Daniel Barenboim, Khatia Buniatishvili und Sergei Nakariakov an einem Solidaritätskonzert „To Russia with Love“ in der Berliner Philharmonie gegen die Verletzung der Menschenrechte in Russland teil. 

 Dirigent
Andres Mustonen
© Maxim Reider

© Maxim Reider

Der lettische Dirigent Andres Mustonen, Jahrgang 1953, wandte sich schon früh der zeitgenössischen Musik zu, machte dann aber eine abrupte Kehrtwende hin zur Alten Musik. 1972 gründete er das Ensemble Hortus Musicus, mit der er zu vielen internationalen Festivals eingeladen wurde und 25 Schallplattenalben produzierte. Inzwischen versteht es Mustonen, der auch als Geiger auftritt, mühelos, alte und moderne Musik miteinander zu verbinden, wobei sein Schwerpunkt stets auf Kirchenmusik liegt. Zum einen dirigiert er Schütz, Bach und Mozart, zum anderen Giya Kancheli, Krzysztof Penderecki, John Tavener, Alexander Knaifel und Sofia Gubaidulina. Bekannt wurde Mustonen für seinen unkonventionellen Dirigierstil, in dem sich Spontaneität, Improvisation und flammende Begeisterung für die Musik ausdrücken. Für die Auswahl der Künstler, mit denen er musiziert, hat der Dirigent klare Vorstellungen: „Ich teile nie die Bühne mit jemand, den ich nicht kenne, nicht als meinen Freund betrachte oder liebe.” 

Dirigent
Giorgi Zagareli

Giorgi Zagareli photo_smallDer georgische Bratscher Giorgi Zagareli, 1986 in Tbilissi geboren, ging nach dem Studium in seiner Heimatstadt zur weiteren Ausbildung zuerst an die Hochschule für Musik in Detmold, dann nach Leipzig und an die Hochschule Basel. Seitdem hat sich Zagareli  international einen Namen als Solist und Kammermusiker gemacht. Besonders verbunden fühlt sich der Musiker der Musik der Gegenwart: In Georgien führte er erstmals Werke von Berio, Feldman, Xenakis, Penderecki und Ligeti auf; außerdem widmete er sich der Uraufführung von Kompositionen seiner Landsleute Sulkhan Nasidze, Tigran Mansurian sowie von Giya Kancheli. Von ihm hat er zahlreiche Werke auch auf CD eingespielt, so das Projekt „Kancheliada“ mit dem Ensemble „Septeriment“. Zusammen mit Nikoloz Rachveli gehörte Zagareli auch zu den Begründern des georgischen Festivals Kontrapunkt für zeitgenössische Musik. 

 Viola
Dudana Mazmanishvili
© James Scott

© James Scott

Die georgische Pianistin Dudana Mazmanishvili, 1980 in Tbilissi geboren, hat in den letzten Jahren ihre größten Erfolge in den USA gefeiert, wo sie an der Mannes School of Music in New York City studierte. Aber auch mit Deutschland ist sie eng verbunden. Nach erstem Unterricht in ihrer Heimat kam die junge Pianistin zum Klavierstudium bei Elisso Virsaladze an die Musikhochschule in München, machte dort für den Bayerischen Rundfunk ihre erste CD und lebt inzwischen seit einigen Jahren in Berlin. Die georgische Regierung ernannte sie 2013 zur „Kulturbotschafterin Georgiens in Deutschland“. Auch im deutschen Klavierrepertoire fühlt sich Dudana Mazmanishvili zuhause; so spielt sie Bach und Beethoven genauso gern wie Schumann, Brahms und Busoni.  Darüber hinaus widmet sie sich besonders Chopin, Liszt, Rachmaninow und auch georgischen Komponisten. Im Frühjahr dieses Jahres trat sie erstmals beim Klavierfestival Ruhr auf. 

 Klavier

ARVO PÄRT

«Für Lennart in memoriam» für Streichorchester (2006)

ARVO PÄRT

«Trisagion» für Streichorchester (1992/1994)

GIYA KANCHELI

«Silent Prayer» für Violine, Violoncello, Vibraphon, Bassgitarre, Streichorchester und Tonband (2007)

Sowie weitere Werke von Arvo Pärt und Giya Kancheli

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Ukraine / Russland / Deutschland / Armenien
23. August 2015 20:00

Schirmherr: Frank-Walter Steinmeier
Bundesminister des Auswärtigen
Enoch zu Guttenberg
Dirigent
Chor der KlangVerwaltung

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125 (1824)

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