Aktuelles Programm 2016

17. AUG BIS 3. SEPT
2016

Aktuelles Programm 2016

17. AUG BIS 3. SEPT
2016

17. AUG BIS 3. SEPT
2016

Aktuelles Programm 2016

International
17. August 2016 20:00

Michael Müller

Der Regierende Bürgermeister von Berlin

Michael Müller_von SPD Seite_smallMichael Müller wurde 1964 in Berlin geboren und besuchte nach der Mittleren Reife die Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung. 1986 schloss er eine Kaufmännische Lehre ab. Zusammen mit seinem Vater betrieb er danach, bis 2011, als selbstständiger Drucker eine Druckerei im Berliner Bezirk Tempelhof. Schon sehr früh, mit 17, trat Michael Müller in die SPD ein und engagierte sich in der Lokalpolitik. Von 1989 bis 1996 war er Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof, zuletzt als Fraktionsvorsitzender. Seit 1996 ist er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, seit 2001 als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg. Von 2000 bis 2004 war er auch Kreisvorsitzender der SPD Tempelhof-Schöneberg. Von Juni 2001 bis November 2011 war Michael Müller Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Im April 2004 übernahm er zusätzlich das Amt des SPD-Landesvorsitzenden. Im Dezember 2011 wurde Müller Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, zugleich einer von zwei Stellvertretern des Regierenden Bürgermeisters. Im Dezember 2014 wurde Michael Müller dann, nach dem Rücktritt Wowereits, zum Regierenden Bürgermeister gewählt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Schirmherr von Young Euro Classic
Monika Grütters

Staatsministerin für Kultur und Medien

© Christof Rieken

© Christof Rieken

Prof. Monika Grütters wurde in Münster geboren und studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Bonn. Ihre beruflichen Erfahrungen sammelte sie an der Oper, im Verlagswesen und im Museumsbereich, bevor sie in großen Unternehmen für Kunst- und Kulturprogramme verantwortlich war. Von 1998 bis 2013 war sie Vorstand der Stiftung „Brandenburger Tor“. Seit 1999 ist sie Honorarprofessorin für Kulturmanagement an der Freien Universität Berlin.
Monika Grütters ist Erste stellvertretende Vorsitzende der CDU Berlin. Von 1995 bis 2005 war sie Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und dort wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. In der vergangenen Legislaturperiode leitete Monika Grütters als Vorsitzende den Ausschuss für Kultur und Medien. Seit Dezember 2013 ist sie Staatsministerin und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Staatsministerin für Kultur und Medien
Vasily Petrenko
Vasily Petrenko

© S. Tarlova

Der russische Dirigent Vasily Petrenko startete seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von St. Petersburg, wo er von so bedeutenden Lehrern wie Ilja Musin, Mariss Jansons und Yuri Termikanow unterrichtet wurde. Heute ist der 40-Jährige nicht nur Chefdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra und des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, sondern seit Herbst 2015 auch neuer Music Director des European Union Youth Orchestra. Gleichzeitig tritt Petrenko – nicht verwandt mit dem designierten Philharmoniker-Chef Kirill Petrenko – als vielgefragter Gastdirigent der renommiertesten Orchester auf, so zum Beispiel dem London Philharmonic, Philharmonia, der Niederländischen Radiophilharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Symphonieorchester Berlin, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Sydney Symphony, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, und den Orchestern von Philadelphia, Los Angeles, San Francisco und Chicago. Außerdem arbeitet Petrenko als Operndirigent, zum Beispiel an der Bayerischen Staatsoper und der Zürcher Oper, und hat zahlreiche CD-Produktionen realisiert. So schloss er 2015 einen Zyklus sämtlicher Schostakowitsch-Symphonien ab, spielte aber auch Werke von Tschaikowski, Rachmaninow, Elgar und Szymanowski ein.

Dirigent
Katia und Marielle Labèque
Katia und Marielle Labèque

© Brigitte Lacombe

Die französischen Schwestern Katia und Marielle Labèque sind sicherlich das schillerndste und erfolgreichste Klavierduo der Gegenwart. Seit vier Jahrzehnten geben die beiden zusammen Duo-Abende in allen großen Konzertsälen der Welt und treten mit den bedeutendsten Orchestern auf. Mit zeitgenössischen Komponisten wie Luciano Berio, Olivier Messaien und Osvaldo Golijov arbeiteten sie genauso zusammen wie mit Dirigenten der historischen Aufführungspraxis, darunter Giovanni Antonini, John Eliot Gardiner und Andrea Marcon. Zugleich initiieren die Labèques beständig neue Projekte: 2013 verwirklichten sie The Minimalist Dream House, das von den Konzerten inspiriert ist, die La Monte Young 1961 in Yoko Onos New Yorker Loft organisierte. Mit ihrer eigenen Rockband und dem Kölner WDR-Symphonieorchester spielte Katia 2014 ein Konzert mit Musik des Hitchcock-Filmkomponisten Bernard Herrmann. 2015 brachten die Schwestern mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel das neue Philip Glass-Konzert zur Uraufführung. Außerdem gründeten sie 2005 in Rom die Stiftung Katia & Marielle Labèque, die zu interdisziplinärer Zusammenarbeit anregen will, aber auch ihr eigenes Aufnahmestudio jungen Künstlern zur Verfügung stellt.

Klavier

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Klavierkonzert für 2 Klaviere Es-Dur KV 365 (316a) (1779)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“ (1885-88)

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International
18. August 2016 20:00

Vera Gäde-Butzlaff

Vorstandsvorsitzende der GASAG

Patin des Abends
John Neumeier
© Steven Haberland

© Steven Haberland

Der US-Amerikaner John Neumeier zählt zu den bedeutendsten Choreografen der Gegenwart. In seiner Tätigkeit als Ballettdirektor und -intendant machte er das Hamburg Ballett zu einer der führenden deutschen Ballettcompagnien. Internationale Anerkennung erwarb sich John Neumeier durch die Zusammenführung der Ballett-Tradition mit neuen, zeitgenössischen Formen. Mit großem Engagement widmet sich John Neumeier der Nachwuchsförderung. 1978 gründete er die Ballettschule des Hamburg Ballett. 2011 übernahm John Neumeier die Position des Intendanten im neu gegründeten Bundesjugendballett. John Neumeier ist zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes und seit 2003 Ritter der Ehrenlegion. Für Young Euro Classic choreografierte er bereits 2012 ein eigenes Ballett, und auch 2013 und 2014 stand das Bundesjugendballett in zwei seiner Choreografien auf der Bühne des Konzerthauses.

www.bundesjugendballett.de 

Intendant & Choreograf
Kevin Haigen
© Yohan Stegli

© Yohan Stegli

Geboren in Miami, hat Kevin Haigen als Tänzer, Choreograf, Ballettpädagoge und Ballettmeister gearbeitet. Er erhielt seine Ausbildung u.a. an der School of American Ballet unter der Leitung von George Balanchine, wo er seine ersten Choreografien kreierte. 1976 trat Kevin Haigen dem Hamburg Ballett bei, an das er 1991, nach mehreren internationalen Engagements, als Ballettmeister der Compagnie und Ballettpädagoge zurückkehrte. Seither assistiert er John Neumeier bei der Inszenierung zahlreicher seiner Ballette weltweit. Seit der Gründung des Bundesjugendballetts ist Kevin Haigen dessen Künstlerischer und Pädagogischer Leiter.

Künstlerischer und Pädagogischer Leiter
Steven Walter

IMG_3615-330x220_Steven_WalterGeboren 1986 in Nürtingen bei Stuttgart, studierte Steven Walter Cello in Oslo und Detmold und lebt in Berlin und Stuttgart. Er ist begeisterter Kammermusiker und spielt in verschiedenen Formationen und in außergewöhnlichen Situationen und ist auch immer wieder in besonderen Orchesterprojekten involviert. Als Musiker und kreativer Kopf verspürte er früh den Drang, Eigenes zu initiieren. Seine Ideen und Unternehmen stießen auf viel Begeisterung, so war er u. a. einer der drei nominierten zum “Kulturmanager des Jahres 2011″, hält Vorträge auf Symposien und in Hochschulen und publizierte mehrmals zu künstlerischen und managerialen Themen. Steven Walter ist Initiator und künstlerischer Leiter des PODIUM Festivals – 2008 hatte er die Idee, ein eigenes Festival zu starten; 2009 fand das PODIUM Festival Esslingen dann zum ersten Mal statt.

Musikalische Konzeption
Aike Errenst

hf_errenstDie Leidenschaft der gebürtigen Hamburgerin gilt der Klavierbegleitung und der Kammermusik, worin sie mehrfach mit Bundespreisen in Jugend musiziert ausgezeichnet wurde. Bereits während des Musik-Studiums war sie als Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig. Im Klavier Studium bei Tinatin Gambashidze arbeitete sie weiter an den Schwerpunkten Kammermusik und Klavier Duo, ebenso in Meisterkursen u.a. bei Grigory Gruzman und Tal & Grothuysen.  Ihre Arrangements brachten ihr ein Stipendium des europäischen Chorforums für junge Komponisten ein. Als Songwriterin und Keyboarderin, u.a. für ihr Bandprojekt „Cuico“, betätigt sie sich außerdem in der Popularmusik. Seit 2013 unterstützt sie das Bundesjugendballett als Pianistin, Arrangeurin und Komponistin und konzipiert und betreut die klangliche Umsetzung der tänzerischen Kreationen.

Dramaturgie
Johannes Fuchs

LF_Johannes Fuchs_webJohannes Fuchs ist Theater- und Musiktheaterpädagoge. An der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart entwickelte er von 2002 bis 2006 gemeinsam mit Cecilia Zacconi Konzepte zur szenisch-musikalischen Interpretation von Opern. Gemeinsam gestalteten sie inszenierungsbegleitende Kinder- und Jugendprojekte, Workshops und Lehrerfortbildungen zu allen Produktionen der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein. In den Spielzeiten 2004 bis 2006 betreute er auch das Projektbüro der Jungen Oper.  Dort startete er das Projekt „IMPULS MusikTheaterTanz“ an Grund- und Hauptschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung und setzte es ab 2006 beim Staatsschauspiel Stuttgart unter Hasko Weber fort. Seit 2011 ist er für die Kinder- und Jugendprogramme des LUCERNE FESTIVALS in der Schweiz verantwortlich.

Dramaturgie

Ein kleiner Prinz
In jedem von uns steckt ein kleiner Prinz - Das von John Neumeier gegründete Bundesjugendballett präsentiert ein Tanztheater, das den poetischen Zauber und die zarte Melancholie des Kleinen Prinzen kongenial einfängt und zu einer ganz eigenen Komposition verwandelt.

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Norwegen
19. August 2016 20:00
Juanjo Mena
Juanjo mena

© BBC Philharmonic Sussie-Ahlburg

Der spanische Dirigent Juanjo Mena hat eine enge Verbindung zu Norwegen seit seiner Zeit als Erster Gastdirigent beim Bergen Philharmonic Orchestra (2007-2013). Zuvor stand der gebürtige Baske lange an der Spitze des Bilbao Symphony Orchestra. Seit 2011 ist der 49-Jährige Chefdirigent des BBC Philharmonic in Manchester, mit dem er zuletzt eine Tournee nach China und Südkorea unternahm, aber auch in Deutschland und Spanien auftrat. Ansonsten ist Mena ein vielgefragter Dirigent bei allen großen Orchestern der USA, in Skandinavien und Frankreich; im Mai 2016 gibt er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit einem französisch-spanischen Programm. Auch bei Menas CD-Produktionen geben spanische und spanischsprachige Komponisten den Ton an; so nahm er Werke von de Falla, Turina, Montsalvatge und Ginastera auf. Sein weitgespanntes Repertoire schließt jedoch russische und amerikanische Komponisten ebenso ein wie die Wiener Klassik, Strawinski, Strauss und Messiaen.

Dirigent
Truls Mørk
Truls Mork

© Stéphane de Bourgies and Virgin Classics

Im Laufe von drei Jahrzehnten hat der norwegische Cellist Truls Mørk nicht nur einen der ersten Plätze unter den Cellisten weltweit erobert, sondern immer wieder auch durch herausragende Leistungen bestätigt. Neben seiner brillanten Technik wird dabei vor allem die Intensität seiner Interpretationen hervorgehoben. Der 55-Jährige gastiert bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, in London, Paris und Tokio genauso wie bei den großen US-amerikanischen Orchestern in New York, Boston, Cleveland und Los Angeles. Darüber hinaus spielte Mørk eine Vielzahl von CD-Aufnahmen ein; neben den berühmten Cellokonzerten des 19. und 20. Jahrhunderts finden sich hier auch Werke von Massenet, Miaskowski, Prokofjew sowie sämtliche Cello-Suiten von Bach und Britten. Unersättlich ist Mørks Neugier auf zeitgenössische Werke: Nicht weniger als 30 Uraufführungen hat er gespielt, darunter Werke von Einojuhani Rautavaara, Pavel Haas, Krzysztof Penderecki und Matthias Pintscher.

Violoncello

ØRJAN MATRE

„Resurgence“ (2011, Deutsche Erstaufführung)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)

HECTOR BERLIOZ

„Symphonie fantastique” op. 14 (1830)

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Lettland
20. August 2016 20:00
Andris Vecumnieks
© Kaspars Teilans

© Kaspars Teilans

Der lettische Dirigent Andris Vecumnieks, Jahrgang 1964, steht seit 2002 an der Spitze des Orchesters der Lettischen Musikakademie „Jazeps Vitols“. Darüber hinaus ist er Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters „Sinfonia concertante“ und verantwortet auch das musikpädagogische Programm des Lettischen Nationalen Symphonieorchesters. Zugleich wirkt Vecumnieks als Professor für Dirigieren an der Musikakademie und zeichnet sich durch intensive Kompositionstätigkeit aus. Dabei entstanden zahlreiche Orchester- und Chorwerke, Kammermusik und Konzerte für Soloinstrumente, darunter auch für das lettische Volksinstrument Kokle. Als Dirigent ist Vecumnieks nicht nur in den baltischen Nachbarstaaten, sondern auch in Russland, Aserbaidschan, Schweden und Deutschland aufgetreten. So führten ihn in den letzten Jahren mehrfach Einladungen als Gastdirigent zur Sommerakademie Schloss Pommersfelden (Franken).

Dirigent
Andrejs Osokins

Andrejs-Osokins-sw_webBei den berühmtesten weltweiten Klavierwettbewerben wie Leeds, Rubinstein in Tel Aviv, Long-Thibaud in Paris und Queen Elisabeth in Brüssel und zuletzt beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis ausgezeichnet, ist der in London wohnhafte Andrejs Osokins einer der begehrtesten lettischen Pianisten. Aufgewachsen ist Andrejs Osokins in Riga, wo er auch den ersten Unterricht an der Lettischen Musikakademie bei seinem Vater erhielt. Seit seiner Aufnahme in das IPF Masters Management bespielt der Pianist in erstklassigen Debüts die wichtigsten europäischen Konzertsäle wie das Auditorium Verdi in Mailand, die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt mit dem Orchester Kremerata Baltica im Rahmen des Festivals Internationaler Deutscher Pianistenpreis sowie eine Aufführung mit dem Lettischen Nationalen Symphonieorchester unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev. Sein Repertoire reicht von Bach bis Gershwin und schließt neben den Klassikern Mozart und Beethoven, Chopin und Liszt auch Kammermusik von der Violinsonate bis zum Klavierquintett ein.

Klavier
Georgijs Osokins
© Janis Romanovskis

© Janis Romanovskis

Der 21-jährige lettische Pianist Georgijs Osokins sorgte im Oktober 2015 beim 17. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau für einen Paukenschlag – obwohl er nicht gewann! Trotzdem wurde er mit Lob für seine „außergewöhnliche und unvorhersehbare“ Interpretation von Chopins Werk überschüttet und kann sich seitdem vor Angeboten aus dem In- und Ausland kaum retten – darunter eine Japan-Tournee im Dezember letzten Jahres, Konzerte auf drei Kontinenten und zukünftige CD-Aufnahmen. Osokins, Absolvent der Lettischen Musikakademie, entstammt einer Pianistenfamilie. Sein Vater Sergeijs, Professor an der Akademie, ist nach wie vor sein Lehrer, sein Bruder Andrejs ebenfalls ein international gefragter Pianist. Bereits als Zehnjähriger debütierte Georgijs mit einem Mozart-Klavierkonzert beim Lettischen Nationalen Symphonieorchester, 2009 gewann er den Skrjabin-Wettbewerb in Paris, 2014 den Moskauer Chopin-Wettbewerb für junge Pianisten.

Klavier

ROLANDS KRONLAKS

„Under Pressure 2nd Edition“ (Uraufführung)

SERGEI RACHMANINOW

Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 (1901)

JĀNIS MEDIŅŠ

„Daina“ Fis-Dur (1963, orch. 2015)

SERGEI RACHMANINOW

Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909)

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International
21. August 2016 20:00

Martin Hoffmann

Intendant der Stiftung Berliner Philharmoniker

Pate des Abends
Christoph Eschenbach
Christoph Eschenbach

© Eric Brissaud

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Christoph Eschenbach dem Schleswig-Holstein Musikfestival eng verbunden. Immer wieder hat der Pianist und Dirigent spannende Programme mit dem Festivalorchester, dessen Chefdirigent er seit 2004 ist, erarbeitet und dann auf Tourneen präsentiert – so auch bei Young Euro Classic. Seit 2010 fungiert Eschenbach zugleich als Leiter des National Symphony Orchestra und des Kennedy Center for the Performing Arts in Washington. Außerdem ist der 75-Jährige unermüdlich auf den Podien in aller Welt im Einsatz. In der Saison 2015/16 dirigiert er in Deutschland in Hamburg, Leipzig und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In London, Paris und Madrid gastiert er ebenso wie in Hongkong, Shanghai und Seoul. Mit den Wiener Philharmonikern bestreitet er eine ausgedehnte Asien-Tournee. Last but not least tritt Eschenbach nach wie vor als Klaviersolist und im Lied-Duo mit dem Bariton Matthias Goerne auf.

Dirigent

JOSEPH HAYDN

Symphonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 (1795)

ANTON BRUCKNER

Symphonie Nr. 9 d-Moll WAB 109 (1887-1894, unvollendet)

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Deutschland
22. August 2016 20:00

Dr. Ralf Kleindiek

Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dr. Ralf Kleindiek

© Bundesregierung, Denzel

Dr. Ralf Kleindiek (SPD) gilt als souverän und unprätentiös. Seit er am 08.01.2014 von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zum Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ernannt wurde, waltet er seines neuen Amtes, spricht auf vielen Podien und repräsentiert das Ministerium mit großem Sympathiefaktor. Geboren in Hameln, studierte Kleindiek zunächst Rechtswissenschaft in Gießen und arbeitete in den folgenden Jahren u.a. im Bundesministerium des Inneren, in unterschiedlichen Posten im Bundesjustizministerium und zuletzt als Staatsrat bei der Hamburger Behörde für Justiz und Gleichstellung. Sein Fortgang aus Hamburg war für die Hamburger unglücklich, für ihn aber praktisch: Denn der mit seiner Familie in Brandenburg lebende Staatssekretär musste vorher viel pendeln. In einem Interview mit der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch im vergangenen Jahr sagte er: „Jugendpolitik muss international sein, muss von der gegenseitigen Erfahrung der Jugendlichen in den unterschiedlichen Ländern leben.“ Wenn diese Überzeugung mal nicht die perfekte Voraussetzung für eine Patenschaft beim Festival Young Euro Classic ist…

 Pate des Abends
Alondra de la Parra

Alondra_dlp3_webDie 1980 in New York City geborene mexikanische Dirigentin erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimat, bevor sie mit 19 Jahren an die Manhattan School of Music zurückkehrte und dort ihr Konzertexamen im Fach Dirigieren mit Bestnoten bestand. Schon als 23-Jährige gründete Alondra de la Parra das Philharmonic Orchestra of the Americas (POA) als Plattform für junge musikalische Talente aus ganz Amerika. Zur 200-Jahr-Feier Mexikos nahm sie mit dem POA das Album Mi alma mexicana (Meine mexikanische Seele) auf und präsentierte die Musik mit dem Orchester in Mexico City vor über 100.000 Zuschauern und vielen Millionen via TV in aller Welt. In ganz Mexiko engagiert sich die Dirigentin darüberhinaus für Musikprogramme an öffentlichen Schulen. Neben ihren zahlreichen Auftritten in Mittel- und Südamerika erhielt Alondra de la Parra auch Einladungen nach Japan und China, zum Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich. In Berlin war sie bereits mehrmals am Pult des RSB zu erleben. 2016 übernimmt sie die Position der Chefdirigentin beim Queensland Symphony Orchestra in Australien.

www.alondradelaparra.com

Dirigentin
Johannes Moser
© Manfred Esser Haenssler Classic

© Manfred Esser Haenssler Classic

Der 36-jährige Johannes Moser zählt zu den besten Cellisten weltweit. Als Schüler von David Geringas erzielte er seinen Durchbruch 2002 mit dem Gewinn des internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau. Seitdem tritt er auf allen Kontinenten mit den besten Orchestern auf; die Reihe der Dirigenten reicht von Lorin Maazel, Mariss Jansons und Zubin Mehta bis zu Christian Thielemann, Paavo Järvi und Gustavo Dudamel. Einen Schwerpunkt in seinem Repertoire bildet die zeitgenössische Musik; besonders setzt sich Moser für das E-Cello ein, mit dem er schon mehrfach Uraufführungen aus der Taufe hob, zuletzt 2012 Enrico Chapelas Magnetar, gemeinsam mit Gustavo Dudamel und seinem Los Angeles Philharmonic. Besonders am Herzen liegt Moser der Kontakt zum jungen Publikum vom Kindergartenalter bis zu Studierenden. So verbindet er mit fast jedem Konzertengagement entweder einen Schulbesuch oder einen Meisterkurs.

www.johannes-moser.com

Violoncello

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Ouvertüre zu „Coriolan“ c-Moll op. 62 (1807)

ENRICO CHAPELA

„Magnetar“, Konzert für E-Cello und Orchester (2011, Deutsche Erstaufführung)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Ouvertüre zu „Leonore“ Nr. 3 C-Dur op. 72b (1806)

CARLOS CHÁVEZ

„Pferdestärken-Suite“ (1926)

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Kasachstan
23. August 2016 20:00
Maria Ossowski

ARD Kulturkorrespondentin

Maria Ossowski ist die geborene rasende Reporterin und ein echtes Radiotier. Verschiedene Versuche, vom Schreibtisch aus zu führen und zu leiten, haben die Sehnsucht der geborenen Berlinerin nach guten Geschichten und aufregenden Menschen nur wachsen lassen. Nach dem Literatur- und Geschichtsstudium hat sie in Stuttgart beim Süddeutschen Rundfunk volontiert und als Reporterin in Politik und Zeitfunk nie ordentlich schwäbisch, dafür aber das Radiohandwerk perfekt gelernt. In Basel hat sie sechs Jahre als Moderationschefin des Schweizer Kultursenders die helvetische Radiowelt geprägt, bevor sie in Berlin beim RBB zunächst als Kulturchefin arbeitete und seit drei Jahren als ARD Korrespondentin über wirklich alle Bereiche der Berliner Kultur berichtet. Oper, Theater, Kunst, Geschichte, Kulturpolitik und Architektur: von Flensburg bis Garmisch, von Cottbus bis Köln erfahren die Hörerinnen und Hörer, was aktuell in der Hauptstadtkultur passiert. Berliner Kultur und das Radio sind quasi angeboren: Maria Ossowskis Vater hat den RIAS Berlin mit aufgebaut und das RIAS Jugendorchester gegründet. Die Unterstützung der Jugendorchester sind ihr deshalb immer ein besonders großes Anliegen.

 Patin des Abends
Aidar Torybaev

Aidar Torybaev_Dirigent_Bild_webDer kasachische Dirigent Aidar Torybaev, Jahrgang 1964, erhielt seine Ausbildung sowohl am Konservatorium in Almaty als auch im ukranischen Kiew, wo er u. a. bei Roman Kofman studierte. Nach wie vor teilt sich sein Leben zwischen diesen beiden Ländern auf: Seit 2011 leitet er das Symphonieorchester der Nationalen Universität der Künste in Astana, außerdem ist er seit dieser Saison Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Staatlichen Symphonieorchesters von Kasachstan. Andererseits wirkt Torybaev als Chefdirigent des Symphonieorchesters im ukrainischen Lwiw (Lemberg) und hat eine Professur für Dirigieren an der Tschaikowski-Akademie in Kiew. Der Dirigent gastierte in Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Belgien, Japan, Südkorea, Mexiko und den USA; dabei arbeitete er mit prominenten Solisten wie Natalia Gutman, Alexander Ljubimov, Eliso Virsaladze und Liana Issakadze zusammen.

Dirigent
Aiman Mussakhajayeva

Aiman Musskhajayeva_webDie kasachische Geigerin Aiman Mussakhajayeva, 1958 im damaligen Alma-Ata geboren, zählt zu den führenden Solistinnen ihres Landes. Ausgebildet noch zu sowjetischen Zeiten am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, kehrte sie anschließend nach Kasachstan zurück, wo sie sich große Verdienste um die Wiederbelebung der kulturellen Aktivitäten nach der Erlangung der staatlichen Souveränität erwarb. Die Musikerin hat aktiv an der Gründung der Nationalen Universität der Künste in Astana mitgewirkt, wo sie auch seit 1998 als Rektorin der Universität tätig ist. Außerdem wurde sie zu Workshops nach Deutschland, Österreich und in die USA eingeladen und sitzt als Jurorin in vielen internationalen Violinwettbewerben.

Violine

AKTOTY RAIMKULOVA

„Tarlan“, Symphonische Dichtung (Uraufführung)

ARAM CHATSCHATURJAN

Violinkonzert d-Moll (1940)

ALKUAT KAZAKBAEV

„Tlep“ (2001/2016, Uraufführung der Orchesterfassung)

FRANZ SCHUBERT

Symphonie Nr. 2 B-Dur D.125 (1814/1815)

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International
24. August 2016 20:00
Siggi Loch

Internationaler Musikmanager und Labelchef ACT

Siggi Loch

© ACT, Anja Grabert

„Ich will nicht mehr wichtig, sondern nützlich sein.“ So beendete Siggi Loch nach 30 Jahren eine beispiellose Karriere als Manager im internationalen Musikbusiness. Er entdeckte und förderte Künstler wie Klaus Doldinger, Marius Müller-Westernhagen oder Katja Ebstein. Einst mit 25 Jahren Deutschlands jüngster Schallplattenchef, entschied sich Loch mit Anfang 50 zu einem radikalen Schnitt: Mit der Gründung von ACT erfüllte er sich seinen Jugendtraum vom eigenen Jazzlabel und feierte schnell internationale Erfolge. Besondere Schwerpunkte bilden der Jazz aus Europa, vor allem aus Skandinavien und Deutschland. Grenzgänge zur Klassikwelt gehören für ihn zum Konzept. 2017 feiert ACT sein 25-jähriges Labeljubiläum und bildet damit eine seltene Konstante in der Branche. Siggi Loch ist u.a. Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, dem Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik und dem Skoda Jazz Award wurde vom schwedischen König zum Ritter des Nordsternordens geschlagen. ACT erhielt viermal den ECHO Jazz Publikumspreis als Label des Jahres.

 Pate des Abends
Nils Landgren
© Sebastian Schmidt

© Sebastian Schmidt

Nils Landgren ist zweifellos einer der erfolgreichsten Jazzmusiker Europas. Schon jetzt rätseln die Fans und Beobachter des 60-jährigen Schweden, ob seine Tage vielleicht mehr als 24 Stunden lang sind. Kritiker haben ihm den Ehrentitel hardest working man in showbusiness verliehen. Wenn „Mr. Redhorn“, der Mann mit der roten Posaune, nicht mit seiner legendären Funk Unit oder anderen Projekten unter eigenem Namen tourt, ist er als Produzent und Talentscout tätig oder vermittelt sein Knowhow an Studenten. In der Bundeshauptstadt hat er sich als künstlerischer Leiter des JazzFest Berlin ausgezeichnet. Bewunderung erregt nicht zuletzt die Vielseitigkeit dieses Musikers, der schon mit sechs Jahren Schlagzeug zu spielen begann und mit 13 die Posaune für sich entdeckte: Neben knallhartem Jazz pflegt er die schwedische Folklore oder spielt bei Christmas With My Friends romantisch-eigenwillige Weihnachtslieder ein. In Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen unterstützt Nils Landgrens Funk Unit ein Projekt zur musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen in einem der größten Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi. Nach der Leitung des erfolgreichen „Klassik meets Jazz“ Projekts bei den letzten zwei Auflagen von Young Euro Classic kehrt Nils Landgren 2016 zu dessen Fortsetzung zurück.

www.nilslandgren.com

Posaune, Gesang
Ensemble Olivinn

Ensemble Olivinn_Sinem Altan_sw_webVier Persönlichkeiten prägen das in Berliner beheimatete Ensemble Olivinn: Neben der Komponisten Sinem Altan ist es die aus Istanbul stammende und seit 2007 in Berlin lebende Sopranistin Begüm Tüzemen, deren Repertoire von klassischen Arien über Jazz-Standards bis zu internationalen Volksliedbearbeitung reicht. Dazu kommt der aus Anatolien stammende Multi-Instrumentalist Özgür Ersoy, der mit seiner Duduk, Baglama oder Ney in vielerlei Besetzungen, so mit dem Pianisten Fazil Say, auftritt. Vierter ist der Berliner Percussionist Axel Meier, der zwischen Pauke und Darbuka, Salsa und türkischer Folkore, Drumset und Vibraphon pendelt. Das Ensemble Olivinn steht für eine ganz spezielle Klangmischung von traditionellen türkischen und anatolischen Volksliedern bis zu klassisch-europäischen und zeitgenössischen Werken, die auch Improvisationen einschließen. In Berlin war das Quartett in Berlin bereits regelmäßig in Musiktheaterproduktionen am Maxim Gorki Theater, Ballhaus Naunynstraße und Atze Musiktheater zu erleben.

olivinn.com

Ensemble
Sinem Altan
© Andre Wunstorf

© Andre Wunstorf

Sie stammt aus Ankara und lebt in Berlin: Für die 31-jährige deutsch-türkische Komponistin Sinem Altan ist der Dialog zwischen diesen beiden Kulturen das zentrale Thema ihrer künstlerischen Arbeit. Schon als junges Mädchen gewann sie in der Türkei wie in Deutschland Erste Preise als Pianistin und Komponistin, als elfjährige Jungstudentin wurde sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler aufgenommen. Später gründete sie die Konzertreihe „Yenilige Dogru – Auf dem Weg zu Neuem“, aus der schließlich ihr Ensemble „Olivinn“ hervorging, das sich sehr frei zwischen europäischer Klassik, türkischer Volksmusik und Jazz bewegt. Ungemein vielseitig sind die Aktivitäten von Sinem Altan: An der Neuköllner Oper wirkte sie als „Composer in Residence“, für das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) vertonte sie mehrere Geschichten des türkischen Till Eulenspiegels „Keloglan“, und für das Amsterdamer Oper komponierte sie 2011 eine Neufassung von Verdis Aida mit Gospelchor und orientalischer Percussion. 2013 wurde ihr Konzert für Baglama (türkische Laute) und Symphonieorchester erfolgreich im Konzerthaus Berlin uraufgeführt. 2015 gewann sie bei Young Euro Classic den Europäischen Komponistenpreis für ihr Werk Hafriyat – Earthwork.

Sinemaltan.com

Komponistin und Pianistin
Susanna Risberg
Susanna Risberg

© Taschka Turnquist

Susanna Risberg ist eine preisgekrönte junge Gitarristin aus Schweden. Sie bewegt sich stilistisch in allen Jazzvarianten und hin bis zu Blues, Pop, Rock und klassischer Musik. Von 2005 bis 2008 spielte sie als Solistin mit dem Blue House Jazz Orchestra (unter der Leitung von Magnus Lindgren), dem Göteborger Symphonieorchester, dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm und anderen. 2008 gewann sie ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston. Seit Mai 2011 hat sie zwei CDs aufgenommen und ausgiebig mit ihrer eigenen Gruppe, dem „Susanna Risberg Trio“, Tourneen unternommen. Im Oktober 2015 erhielt Susanna Risberg den prestigeträchtigen Preis „Jazzkatten“ des Schwedischen Rundfunks als „Newcomerin des Jahres“. Susanna Risberg arbeitet heute als freie Gitarristin und spielt auf Tourneen, Konzerten und Aufnahmen auch mit vielen unterschiedlichen Kollegen und Gruppen, z.B. Marit Bergman, Elin Ruth, Henric De La Cour und Miriam Bryant.

susannarisberg.com

Gitarre
Lisa Wulff

Lisa WulffLisa Wulff, geboren 1990 in Hamburg, begann mit 9 Jahren E-Bass zu spielen, absolvierte ihr Studium der Musikerziehung im Bereich Jazz und jazzverwandte Musik mit den Hauptfächern E- und Kontrabass in Bremen und setzt seit 2013 ihre künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Hamburg fort. Nicht nur als Bassistin, sondern auch als Sängerin ist Lisa Wulff auf der Bühne zu erleben. Außerdem komponiert sie und gründete nach Erfahrungen mit ersten eigenen Bands wie Kalís, Greenroom und takadoon zuletzt das Lisa Wulff Quartett. Konzerte führten sie über Deutschland hinaus ins europäische Ausland und nach China. Dabei stand sie bereits mit Künstlern wie Bob Mintzer, der NDR Bigband, Trilok Gurtu, Nils Landgren, Curtis Stigers, Robbie Smith, Semino Rossi und Love Newkirk auf der Bühne. Besonders aktiv ist sie in der norddeutschen Jazzszene.

Kontrabass/E-Bass
Robert İkiz
Robert Ikiz

© Julie Verlinden

Robert İkiz ist bekannt als höchst vielseitiger Schlagzeuger, der von Jazz bis Funk und Pop bereits in allen Genres Konzert- und Aufnahmeerfahrung hat. Schon mit zwei Jahren begleitete er in der Wohnung seiner Großmutter in Istanbul Tschaikowski-Symphonien auf diversen Töpfen und Pfannen. Mit vier Jahren zog er von Istanbul von Stockholm. İkiz studierte von 1995 bis 1998 Afroamerikanische Musik am Stockholmer Konservatorium. 1998 erhielt er ein Stipendium, um an der Los Angeles Music Academy zu studieren. In über 40 Ländern ist İkiz aufgetreten, hat unterrichtet und aufgenommen. Zusätzlich zu etlichen Preisen der Königlich Schwedischen Musikakademie wurde İkiz 2015 als „Musiker des Jahres“ für den renommiertesten schwedischen Jazzpreis „Jazzkatten“ nominiert. Seit 2002 ist er Inhaber und Geschäftsführer von Stockholm Jazz Records. „Checking In“ (2012) war sein Debütalbum als Solokünstler. İkiz ist gegenwärtig Mitglied folgender Bands: Nils Landgren Funk Unit, Dan Reed Band, Jacob Karlzon 3 und Petter Bergander Trio. İkiz spielt ebenfalls mit drei herausragenden Musikern Duos, nämlich Magnus Lindgren, Cenk Erdogan und Mousa Elias.

www.ikiz.se

Schlagzeug

Nils Landgren, der weltberühmte Posaunist und Sänger (Mr. Redhorn), gelegentlich als “the hardest-working man in show business” beschrieben, setzt seine Reihe „Klassik meets Jazz“ bei Young Euro Classic fort.

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Niederlande
25. August 2016 20:00
Rolf-Dieter Krause

Europakorrespondent der ARD

 Pate des Abends
Antony Hermus
 © Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Antony Hermus ist zur Zeit künstlerischer Berater des Nationalen Jugendorchesters der Niederlande und erster Gastdirigent des Noord Nederlands Orkest. Gastiertätigkeiten führten ihn u.a. zum Philharmonia, dem Königlichen Concertgebouw Orchester, zur Philharmonie Rotterdam, zur Radiophilharmonie der Niederlande, den Bamberger Symphonikern, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig und dem Orchestre de la Suisse Romande. Seine Debüts mit der Königlichen Flämischen Philharmonie, dem BBC Philharmonic und dem Philharmonischen Orchester Seoul stehen bevor. Er studierte Klavier und Dirigieren am Konservatorium Tilburg und wurde 2007 Generalmusikdirektor am Theater Hagen. Von 2009 bis 2015 war Hermus Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater, wo er in drei aufeinanderfolgenden Jahren von der Zeitschrift Opernwelt als Dirigent des Jahres nominiert wurde. Er hat an der Staatsoper Stuttgart, an der Komischen Oper Berlin, am Studio der Opéra Paris, in Rennes und an der Niederländischen Reiseoper dirigiert; 2016 kehrt er mit der Premiere von Marschners Vampyr zurück an die Komische Oper Berlin und debütiert an der Oper Göteborg mit Verdis Macbeth.

antonyhermus.com

Dirigent
Hannes Minnaar
© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Der niederländische Pianist Hannes Minnaar studierte am Konservatorium von Amsterdam und startete seine Karriere mit Preisen beim Genfer Klavierwettbewerb (2008) und beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel (2010). Inzwischen ist der 32-Jährige als Solist unter bedeutenden Dirigenten wie Frans Brüggen, Herbert Blomstedt, Eliahu Inbal und Edo de Waart aufgetreten. Sein zweites CD-Album Bach Variations erhielt hohes Lob in der Fachpresse; derzeit arbeitet Minnaar an einer Gesamtaufnahme aller Beethoven-Klavierkonzerte. Live präsentiert er diese Konzerte u.a. mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra (Jiří Bělohlávek), BBC Philharmonic (Juanjo Mena) und London Philharmonic Orchestra (Manfred Honeck). Als Mitglied des mehrfach ausgezeichneten niederländischen Van Baerle Trio ist der Pianist auch ein leidenschaftlicher Kammermusiker; 2015 gab das Klaviertrio 18 Konzerte im Rahmen der Reihe „Rising Stars“, darunter in Wien, Paris und London.

www.hannesminnaar.com

Klavier

JOEY ROUKENS

„Chase“ (2013, Deutsche Erstaufführung)

JOHANNES BRAHMS

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 (1881)

RICHARD STRAUSS

Suite aus „Der Rosenkavalier“ op. 59 (1911/1944)

MAURICE RAVEL

„La Valse“ (1920)

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International
26. August 2016 20:00
Cristian Mandeal
©

© Virgil Oprina

Der rumänische Dirigent Cristian Mandeal, Jahrgang 1946, absolvierte ein Studium an der Musikakademie in Bukarest, bevor er seine Ausbildung bei Herbert von Karajan in Berlin und Sergiu Celibidache in München vervollständigte. Von 1987 bis 2009 war er Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Bukarester Philharmonie. Neben rumänischen Orchestern leitete er namhafte Orchester in ganz Europa und war bis 2009 Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra in Manchester sowie bis 2013 des Philharmonischen Orchesters Kopenhagen. Dabei dirigierte er über 60 Uraufführungen rumänischer und nicht-rumänischer Komponisten. Unermüdlich setzt sich Mandeal vor allem für das Werk seines Landsmanns George Enescu ein, dessen gesamtes symphonisches Schaffen er auf CD aufgenommen hat. In den letzten Jahren widmet sich der 70-Jährige verstärkt dem Aufbau des Rumänischen Jugendorchesters, mit dem er schon 2012 und 2014 bei Young Euro Classic aufgetreten ist, und dem Rumänischen Nationalen Symphonieorchester.

Dirigent
Andrei Ioniţă
© Daniel Delang

© Daniel Delang

Derzeit studiert Andrei Ioniţă noch an der Universität der Künste in Berlin bei Jens-Peter Maintz. Und dennoch ist der 22-Jährige schon auf dem Weg zur großen Karriere: Im Juni 2015 gewann er den 1. Preis beim prestigeträchtigen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau; seitdem reiht sich eine Einladung an die andere, z. B. für Konzerte mit Valery Gergiev in St. Petersburg, München, Baden-Baden und London. Ionitas Erfolg kam nicht überraschend; schon 2014 erspielte er sich 2. Preise beim ARD-Wettbewerb in München und beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin. Daraufhin erhielt er eine Einladung der Kronberg Academy, wo er mit Gidon Kremer und Christian Tetzlaff zusammen musizierte. Geboren in Bukarest, begann der junge Andrei mit acht Jahren das Cellospiel, 2012 kam er nach Berlin. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und spielt auf einem Rogeri-Violoncello von 1671.

Violoncello

GEORGE ENESCU

Suite Nr. 1 C-Dur op. 9 (1903)

PIOTR I. TSCHAIKOWSKI

Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 (1877)

SERGEI PROKOFIEW

„Romeo und Julia“ Suite op. 64 (1936):
1. Die Montagues und Capulets 2. Julia, das kleine Mädchen 3. Masken 4. Romeos Abschied von Julia 5. Tybalts Tod 6. Romeo am Grabe Julias

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Bulgarien
27. August 2016 20:00
Samuel Finzi

Schauspieler

 Pate des Abends
Lyubomir Denev Jr.
© Lora Nusheva

© Lora Nusheva

Der bulgarische Dirigent und Komponist Lyubomir Denev Jr., geboren 1988, ist der Sohn des gleichnamigen renommierten Jazzpianisten und –komponisten. Er studierte an der Nationalen Musikakademie Pantscho Wladigerow in Sofia das Fach Dirigieren. Inzwischen hat der 28-Jährige bereits alle wichtigen Symphonieorchester seines Landes geleitet, auch auf Tourneen in Nachbarländer wie Ungarn, Serbien, Griechenland und die Türkei. An der Staatsoper Ruse dirigierte er Opern von Verdi und Donizetti, außerdem wirkte er dort als Assistent bei der Aufführung von Wagners Götterdämmerung. Regelmäßig arbeitet Denev mit dem Sofia Session Orchestra, mit dem er Film-Soundtracks für Produzenten in den USA, Großbritannien, Frankreich und Indien einspielt. Intensiv widmet sich der Dirigent außerdem der musikalischen Jugendarbeit: So gehörte er zu den Mitbegründern des Balkan Youth Symphony Orchestra. Seit 2010 ist er Chefdirigent des Nationalen Bulgarischen Jugendorchesters „Pioneer Youth Philharmonic“.

Dirigent
Svetlin Roussev

Svetlin Roussev IMG_4075_webDer franko-bulgarische Geiger Svetlin Roussev wurde 1976 im bulgarischen Ruse geboren und lebt heute in Paris, wo er als Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters von Radio France und als Professor für Violine am Konservatorium wirkt. Zugleich betreibt er eine intensive solistische und kammermusikalische Tätigkeit; außerdem machte Roussev eine Vielzahl von CD-Aufnahmen, so mit Werken des bedeutendsten bulgarischen Komponisten Pancho Vladigerov. In Bulgarien wurde er 2006 als Musiker des Jahres ausgezeichnet. Svetlin Roussev spielt Stradivaris Violine „Camposelice“ von 1710, die ihm freundlicherweise von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Violine
Emilia Baranowska
© Christophe Gateau

© Christophe Gateau

Die franko-bulgarische Cellistin Emilia Baranowska, geboren 1948 in Sofia, studierte in ihrer Geburtsstadt sowie in Paris und an der Juilliard School in New York. Von dort aus startete sie ihre internationale Karriere, die sie auch in die USA, nach Mexiko und Kanada, Israel und China führte. In Paris arbeitete Baranowska auch mit namhaften Komponisten wie George Zamfir, Vahtang Kachidze und William Bolcom zusammen und spielte zahlreiche Uraufführungen. Gleichzeitig wirkt die Cellistin als Pädagogin, sowohl in Frankreich als auch in Bulgarien und bei zahlreichen Meisterkursen. Seit 2010 lebt Emilia Baranowska in Berlin.

Violoncello

VINCENT D'INDY

Lied für Violoncello und Orchester op. 19 (1884)

CAMILLE SAINT SAËNS

Allegro Appassionato für Violoncello und Orchester op. 43 (1876)

PETKO STAYNOV

„Ratchenica“ aus den „Thrakischen Tänzen“ (1925-26)

PANTSCHO WLADIGEROW

Lied für Violine op. 21 (1951)

PANTSCHO WLADIGEROW

Bulgarische Rhapsodie „Vardar“ für Violine und Orchestra op. 16 (1922/orch. 1928)

ANTONÍN DVOŘÁK

Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“ (1893)

Im Anschluss:

PUBLIKUMSFEST

Feiern Sie mit uns! Beim traditionellen PUBLIKUMSFEST im Anschluss an das Konzert.

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International
28. August 2016 ab 11:00
11 Uhr Andrejs Osokins (Lettland)

Andrejs Osokins Farbe_webBei den berühmtesten weltweiten Klavierwettbewerben wie Leeds, Rubinstein in Tel Aviv, Long-Thibaud in Paris und Queen Elisabeth in Brüssel und zuletzt beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis als Laureat ausgezeichnet, ist der in London wohnhafte Andrejs Osokins einer der begehrtesten lettischen Pianisten. Aufgewachsen ist Andrejs Osokins in Riga, wo er auch den ersten Unterricht an der Lettischen Musikakademie bei seinem Vater erhielt. Seit seiner Aufnahme in das IPF Masters Management bespielt der Pianist in erstklassigen Debüts die wichtigsten europäischen Konzertsäle wie das Auditorium La Verdi in Mailand, die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt mit dem Orchester Kremerata Baltica im Rahmen des Festivals Internationaler Deutscher Pianistenpreis sowie eine Aufführung mit dem Latvian National Orchestra unter der Leitung von Maestro Vladimir Fedoseyev. Sein Repertoire reicht von Bach bis Gershwin und schließt neben den Klassikern Mozart und Beethoven, Chopin und Liszt auch Kammermusik von der Violinsonate bis zum Klavierquintett ein.

www.andrejsosokins.com

JOHANN SEBASTIAN BACH Präludium es-Moll und Fuge dis-Moll aus „Das Wohltemperierte Klavier“ BWV 853 (1722)
LUDWIG VAN BEETHOVEN Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“ (1805)
FRANZ LISZT „Petrarca-Sonett Nr. 104“ und „Dante-Sonate“ aus „Années de pèlerinage“ S. 161 (1849)
13 Uhr Wataru Hisasue (Japan)

Wataru Hisasue 2_webSeiner bemerkenswerten Zahl von Preisen, die der Pianist bereits als Jugendlicher einheimste, fügte Wataru Hisasue im Januar dieses Jahres zwei weitere wichtige hinzu: Da gewann der 22-jährige Japaner beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin sowohl den Mendelssohn-Preis als auch den Deutschen Pianisten-Preis, der vom Internationalen Piano Forum Frankfurt vergeben wird. Hisasue überzeugt dabei die Jury nicht nur mit Mendelssohn und Liszt, sondern auch mit seiner Interpretation des Pflichtstückes, der Bach-Chaconne in der Bearbeitung für linke Hand von Johannes Brahms. Der aus Kyoto stammende Pianist kam 2013 an die Hochschule für Musik in Freiburg, wo er bei Prof. Gilead Mishory studiert. Inzwischen hat sich Hisasue bereits ein breites Repertoire erarbeitet, das von Bach über Liszt, Ravel und Debussy bis zu Anton Webern und Olivier Messiaen reicht.

JOSEPH HAYDN Sonate h-Moll Hob. XVI:32 (1776)
ANTON WEBERN Variationen op. 27 (1936)
FRANZ LISZT Konzert-Paraphrase über „Rigoletto“ S. 434 (1859)
SERGEY PROKOVIEV Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83 (1942)
15 Uhr Yoonhee Yang (Südkorea)
© Edith Michel

© Edith Michel

Nach erstem Unterricht an der Kunsthochschule Seoul und an der Nationalen Universität Seoul kam die koreanische Pianistin Yoonhee Yang 2007 an die Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie bei Prof. Michael Endres und bei Prof. Fabio Bidini studierte. Nach ihrem Diplom 2011 wechselte die Pianistin nach Hamburg zu Prof. Jewgeni Koroliow, wo sie 2015 ihr Konzertexamen mit Auszeichnung bestand. Gleichzeitig gewann sie mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, so den 2. Preis beim 12. Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg 2016, den 1. Preis beim Verona International Competition (2014), den 1. Preis beim Elise Meyer Wettbewerb in Hamburg (2012),  den 2. Preis (1. Preis wurde nicht vergeben) sowie den Chopin-Sonderpreis beim Premio Pecar in Gorizia/Italien (2010). Yoonhee Yang wurde zu vielen internationalen Musik-Festivals als Solistin und Kammermusikerin eingeladen, darunter nach Santander, Montepulciano und Salzburg.

FRANZ LISZT „Der Müller und der Bach“ und „Wohin?“ aus „Müllerlieder von Franz Schubert“ S. 565 (1846)
FRANZ SCHUBERT Klaviersonate Nr. 20 A-Dur D. 959 (1828)
17 Uhr Filippo Gorini (Italien)
© Dan Hannen

© Dan Hannen

Einen ganz wichtigen Schritt auf der Karriereleiter machte der Italiener Filippo Gorini, als er im vergangenen Jahr den Internationalen Telekom Beethoven-Wettbewerb in Bonn gewann – als jüngster aller 150 Teilnehmer. Der erst 20-Jährige überzeugte die Jury vor allem mit seiner Interpretation später Klavierwerke Beethovens; darüber hinaus wurde Gorini auch mit zwei Publikumspreisen ausgezeichnet. Geboren nahe der norditalienischen Stadt Monza, erhielt der junge Filippo mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Seit 2009 studiert er am Konservatorium Gaetano Donizetti in Bergamo bei Maria Grazia Bellocchio. Einladungen führten den Pianisten bereits in viele Städte Italiens sowie nach Moskau, Warschau und London. Im März 2016 machte er eine Deutschland-Tournee mit der Klassischen Philharmonie Bonn, u.a. mit Konzerten in München, Nürnberg, Hannover, Hamburg und Bremen.

www.filippogorini.it

LUDWIG VAN BEETHOVEN 33 Variationen über einen Walzer von Diabelli C-Dur op. 120 (1823)

Endlich wieder da! Jung und preisgekrönt: Ausgewählte Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe der letzten Jahre stellen sich vor.

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International
28. August 2016 20:00
Ulrich Deppendorf

Journalist

Festival Young Euro Classic vom 27.07. - 13.08.2012 im Konzerthaus Berlin: MIAGI Youth Orchestra - Violine: Daniel HopeUlrich Deppendorf, das Urgestein des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, das Signal für eine wichtige Information aus dem aktuellen Weltgeschehen – 289 mal moderierte er den Bericht aus Berlin, der Wahlheimat des Ruhrgebiet-Kindes, dem „Sehnsuchtsort“ des inzwischen 66-Jährigen. Nach seinem Jurastudium in Münster kam er einst über ein Volontariat zum WDR, dessen Fernseh-Programmdirektor er nach vielen erfolgreichen Jahren als Redakteur und Verantwortlicher vieler unterschiedlicher Sendungen und Programmbereiche, darunter „ARD aktuell“ mit Verantwortung für „Tagesschau“ und „Tagesthemen“, einige Jahre war. Dieser Job unterbrach ihn bei seiner Tätigkeit als Studioleiter und Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios, die er dann 2007 bis 2015 aber wieder aufnahm. Für viele und vielleicht auch für ihn kam er zurück „nach Hause“. Seine Wohnung in Berlin-Charlottenburg hat er ja auch in der ganzen Zeit behalten – mit der ruppigen Art der Berliner kommt er gut klar, sagt er,  vielleicht ist es auch der kulturelle Überfluss der Stadt, die ihn so anzieht. Der bekennende Klassik-Fan hatte nämlich in seinen jungen Jahren noch einen ganz anderen Berufswunsch: „Ich habe die Entscheidung zum Journalismus nicht einen Tag bereut. Aber in meinem zweiten Leben würde ich dann gerne Dirigent werden.“ Deppendorf ist Stammgast in der Philharmonie, und bei Young Euro Classic ist er als Mitbegründer des Festivals schon seit der ersten Minute aktiv dabei. Wir hoffen, dass das auch noch viele Jahre so bleiben wird!

 Pate des Abends
Philippe Jordan
© Johannes Ifkovits

© Johannes Ifkovits

Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan widmet sich mit gleicher Intensität der Oper und dem Konzert. Das kommt auch in seinen Chefpositionen zum Ausdruck: Der 41-Jährige ist sowohl Musikdirektor an der Pariser Oper mit ihren zwei Häusern als auch, seit 2015, Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zu Berlin pflegt Jordan eine enge Verbindung; 1998 begann hier seine Karriere als Assistent Daniel Barenboims an der Staatsoper Unter den Linden, inzwischen steht er regelmäßig als Gast am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters. An den Opernhäusern von London, New York und Mailand hat Jordan ebenso dirigiert wie bei den Festivals in Aix-en-Provence, Glyndebourne und Bayreuth (Parsifal, 2012). An der Pariser Oper leitete er zuletzt so unterschiedliche Opern wie La Damnation de Faust (Berlioz), Le Roi Arthus (Chausson) und Moses und Aron (Schönberg). Mit dem Orchester der Pariser Oper führte er die neun Beethoven-Symphonien auf, mit den Wiener Symphonikern sämtliche Schubert-Symphonien.

www.philippe-jordan.com

Dirigent
Christian Gerhaher
© Jim Rakete

© Jim Rakete

Der Bariton Christian Gerhaher, geboren 1969 im bayerischen Straubing, zählt zu den gefragtesten Liedersängern unserer Zeit und tritt auf allen großen Konzertpodien im In- und Ausland auf. Seine Liedaufnahmen zusammen mit seinem ständigen Klavierpartner Gerold Huber reichen von Beethoven, Schubert und Schumann bis zu Mahler, Wolf und Alban Berg. Bachs Passionen nahm er ebenso auf wie Schumanns Oratorium Das Paradies und die Peri und Szenen aus Goethes Faust. Bei den Berliner Philharmonikern war Gerhaher in der Saison 2013/14 als erster Sänger überhaupt „Artist in Residence“. Im Dezember 2015 wirkte er dort an einer halbszenischen Produktion von Debussys Pelleas et Mélisande unter Sir Simon Rattle mit. Neben dem Pelleas hat Gerhaher, der bewusst nur wenig Oper singt, vor allem als Papageno, Don Giovanni, Wolfram und zuletzt als Wozzeck große Anerkennung gefunden. Im vergangenen Herbst erschien sein zweites Opernrecital Mozart-Arien mit dem Freiburger Barockorchester, das der Bariton auch live bei Konzerten u. a. in Barcelona, Stockholm, Wien, Budapest und New York vorstellte.

www.gerhaher.de

Bariton

JOHANN SEBASTIAN BACH

Solokantate für Bariton „Ich habe genug“ BWV 82 (1727)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 9 D-Dur (1910)

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Russland
29. August 2016 20:00
Anton Schaburow

Der russische Dirigent Anton Schaburow, geboren 1983 in Jekaterinburg, machte am dortigen Mussorgski-Konservatorium 2008 seinen Abschluss im Fach Dirigieren und studierte anschließend am Staatlichen Konservatorium in Moskau in der Klasse von Gennadi Roschdestwenski. 2013 gewann Schaburow den Ilya Musin-Dirigentenwettbewerb, ein Jahr später war er in Budapest erfolgreich. Schon 2009 übernahm er die Leitung des Globalis Symphonie-Orchesters in Moskau, 2011 kam das Symphonieorchester der Mussorgski-Konservatoriums in Jekaterinburg hinzu. Inzwischen kann Schaburow auf etwa 40 verschiedene Konzertprogramme verweisen, in denen auch Uraufführungen nicht fehlen. Darüber hinaus betreute er am Konservatorium Opernproduktionen wie Puccinis Gianni Schicchi, Orffs Die Kluge sowie Mavra und Die Nachtigall von Strawinski.

Dirigent
Alexander Mitinski

Alexander Mitinsky Photo 1_webDer russische Bratscher Alexander Mitinski, Jahrgang 1984, erhielt seinen ersten Geigenunterricht an der berühmten Gnessin-Musikschule seiner Heimatstadt Moskau. Nach erfolgreichem Abschluss wechselte der 16-Jährige im Jahr 2000 an die Gnessin Musikakademie, wo er als Bratscher bei Eugen Stoklitzkaja, Juri Jurow und dem Ersten Bratscher des Kammerorchesters Rudolf Barschai, Wjatscheslaw Truschin, studierte. Sein Repertoire schließt Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik ein. Mitinski trat schon mit vielen Orchestern, Streichquartetten und Kammermusikensembles auf; zu seinen Partnern zählten Michail Pletnjew, Justus Frantz, Julian Rachlin und Mischa Maisky. Seit 2010 leitet der Bratscher auch Meisterklassen in Italien, Kanada und den USA.

Viola

MODEST MUSSORGSKI

Konzertfantasie „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ op. posth. (1872-1880)

JURI ABDOKOW

„Chorale Postlude“ für Viola und Orchester, in memoriam Rudolf Barschai (Uraufführung)

NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW

„Russische Ostern" op. 36 (1888)

PIOTR I. TSCHAIKOWSKI

Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ (1893)

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International
30. August 2016 20:00
Constantin Schreiber

TV Nahostexperte und Grimme-Preisträger

 Pate des Abends
Heiner Buhlmann

Heiner Buhlmann (Foto privat)_webDer gebürtige Bremer Heiner Buhlmann, Jahrgang 1947, hat sich nach seinem Studium in den Fächern Klavier, Orgel, Oboe, Komposition und Dirigieren ganz der Förderung junger Musiker verschrieben. 1980 gründete er als Direktor der Bremer Musikschule das Jugendsinfonieorchester Bremen, das er 32 Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung 2012, leitete. 1982 folgten das Universitätsorchester Oldenburg und die Jugendsinfonietta Bremen, 1999 das Internationale Jugendsinfonieorchester Bremen mit 200 jungen Musikern aus 23 Ländern. Mit diesen Ensembles unternahm Buhlmann zahlreiche Konzertreisen ins europäische und nichteuropäische Ausland. Seit vielen Jahren pflegt der Dirigent freundschaftliche Beziehungen zu Fawzy El-Shamy und dem Arab Youth Philharmonic Orchestra. Des weiteren gab er Schul- und Familienkonzerte mit den Bremer Philharmonikern und, gemeinsam mit seiner Frau Helga Warner-Buhlmann Schulkonzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.

Dirigent
Gala El Hadidi

El Hadidi 1Die in Kairo geborene Mezzosopranistin Gala El Hadidi besuchte dort die deutsche Schule. Direkt nach dem Abitur erhielt sie ein Engagement am Opernhaus Kairo, wo sie in kleineren Rollen u.a. in Mascagnis Cavalleria rusticana, Menottis The Medium und Weills Dreigroschenoper auftrat. Parallel zum Gesang studierte sie Philosophie, Englisch und Vergleichende Literatur an der Amerikanischen Universität. Später wechselte sie an die Yale University in den USA und absolvierte außerdem Meisterkurse bei Marilyn Horne, Teresa Berganza und Francisco Araiza. Inzwischen kann die erst 33-jährige Sängerin bereits auf eine sehr erfolgreiche Laufbahn zurückblicken: Seit 2010 ist sie an der Semperoper Dresden engagiert, zuerst im Jungen Ensemble, inzwischen im Festen Ensemble. Hier hat Gala El Hadidi bereits sehr unterschiedliche Rollen wie die Rosina im Barbier von Sevilla, den Prinzen Orlofsky in der Fledermaus und den Cherubino in Figaros Hochzeit gesungen. Besonderen Erfolg erzielte mit Bizets Carmen, einer Rolle, über die sie auch ihre Magisterarbeit geschrieben hat.

Mezzosopran

AMIR KHALAF

Orchesterstück (Uraufführung)

GEORGES BIZET

„Habanera“ und „Seguidilla“ aus „Carmen“ (1875)

ALI OSMAN

„Fusion“ (2007, Deutsche Erstaufführung)

CAMILLE SAINT SAËNS

„Mon cœur s’ouvre à ta voix” aus „Samson et Delilah” (1877)

JOHANNES BRAHMS

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877)

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Estland
31. August 2016 20:00
Dietmar Bär

Schauspieler, Tatortkommissar

 Pate des Abends
Paul Mägi

© Stewen Quigley

Der 62-jährige estnische Dirigent Paul Mägi kann auf mehrere Jahrzehnte einer erfolgreichen Karriere als Konzert- und Operndirigent zurückblicken, die ihn zu einer der zentralen Figuren im Musikleben seines Landes gemacht hat. Schon 1978 gründete er das Estnische Radio-Kammerorchester, wirkte dann als Dirigent an der Estnischen Nationaloper und leitete als Chefdirigent das Lettische Nationale Symphonieorchester. Als Gastdirigent ist er vor allem in Schweden und anderen Ländern Skandinaviens aktiv, dirigierte aber auch namhafte Orchester in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den USA. Seit 2011 ist Paul Mägi Musikdirektor des ältesten Theaters in Estland, des Vanemuine-Theaters in Tartu, wo er neben Opern wie Carmen, Werther und Eugen Onegin auch Neuproduktionen von Opern Eduard Tubins und Tauno Aints’ herausbrachte. Schon beim letzten Young Euro Classic-Konzert des Orchesters im Jahr 2005 stand Paul Mägi am Pult des Symphonieorchesters der Estnischen Musikakademie.

Dirigent
Marrit Gerretz-Traksmann
© Mait Jüriado

© Mait Jüriado

Die estnische Pianistin Marrit Gerretz-Traksmann zählt zu den wichtigsten Kammermusikerinnen ihres Landes. Vor allem mit dem Trio New Tallinn tritt sie in ganz Europa auf und feierte 2011 auch ihr US-Debüt mit einem Programm ihres Landsmanns Erkki-Sven Tüür. Ausgebildet an der Estnischen Musikakademie und der Sibelius Akademie in Helsinki, ist Marrit Gerretz-Traksmann auch als Solistin mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester, der NDR Radiophilharmonie und dem Prager Radio-Symphonieorchester aufgetreten. Sie wirkte an Musikproduktionen des Estnischen Rundfunks sowie an mehreren CD-Produktionen mit, wo sie den Klavierpart in Vokalwerken ihrer Landsleute Veljo Tormis (Litany to Thunder), Toivo Tulev und Erkki-Sven Tüür (Oxymoron) übernahm.

Klavier

LISA HIRSCH

Neues Werk (Uraufführung)

ARVO PÄRT

“Lamentate” (2002)

EDUARD TUBIN

Symphonie Nr. 2 h-Moll „Die Legendäre“ (1937)

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1. September 2016 18:00

Dr. Dieter Rexroth

Dieter Rexroth gilt als einer der kreativsten Köpfe in der deutschen Musikszene. Er war von 1996 bis 2006 Intendant und Dramaturg der Rundfunkorchester und Chöre GmbH und des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin und holte in dieser Eigenschaft den inzwischen weltbekannten Dirigenten Kent Nagano nach Berlin, dessen Konzertprogramme er auch heute noch gestaltet. Zudem ist Dieter Rexroth seit der Gründung im Jahr 2000 Künstlerischer Leiter von Young Euro Classic und als solcher einer der Väter des äußerst erfolgreichen Festivals, das 2016 zum siebzehnten Mal stattfindet. Wichtige Stationen seiner Karriere waren die Leitung des Frankfurter Paul-Hindemith-Instituts sowie Positionen als Dramaturg und Programmverantwortlicher der Alten Oper Frankfurt. Er war Künstlerischer Leiter der „Frankfurt Feste“ (1986 bis 1994) und ist seit 2006 in gleicher Funktion für die „Kasseler Musiktage“ verantwortlich. Außerdem betreut er in ehrenamtlicher Rolle den „Felix Mendelssohn Hochschulwettbewerb“ der deutschen Musikhochschulen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Künstlerischer Leiter, Young Euro Classic

Eintritt frei

Der Europäische Komponistenpreis wird im Rahmen von Young Euro Classic vom Regierenden Bürgermeister von Berlin ausgelobt.

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Deutschland
1. September 2016 20:00
Dr. Peter Frey

ZDF Chefredakteur

Dr. Peter Frey

© ZDF, Jens Hartmann

Vom „Morgenmagazin“ über „WISO“ bis zum „aktuellen Sportstudio“ – als ZDF-Chefredakteur ist Peter Frey für diese und viele weitere Sendungen verantwortlich. Seit 2010 steht er in Mainz vor und hinter der Kamera. Am Rhein – in Bingen – wurde Frey auch geboren. Bevor er vor sechs Jahren hierhin zurückkehrte, lernte er nicht nur verschiedene Redaktionen der deutschen Medienlandschaft, sondern auch unterschiedlichste Orte dieser Welt kennen. Seit 1978 ist er, damals noch als Student der Politikwissenschaft, Pädagogik und Romanistik, journalistisch tätig, beim damaligen Südwestfunk sowie der Frankfurter Rundschau. Für das „heute-journal“ berichtete Frey u.a. aus Lateinamerika, Polen und Spanien. Weiter ging es nach Washington, wo er als ZDF-Korrespondent u.a. über den Golfkrieg berichtete. Zurück in Berlin baute er von 1992 bis 1998 das „ZDF-Morgenmagazin“ auf. Als Leiter der Hauptredaktion Außenpolitik des ZDF moderierte er u.a. das „auslandsjournal“. Reportagereisen führten ihn durch den Nahen Osten, Russland, die USA und Osteuropa. Auch als Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios beschäftigten ihn große Ereignisse: Er präsentierte zum Beispiel die Sondersendungen zu den Wahlen von Papst Benedikt XVI, Papst Franziskus oder von Barack Obama zum US-Präsidenten.

 Pate des Abends
Wolfgang Hentrich
© Marco Berggreve

© Marco Berggreve

Als Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie schöpft Wolfgang Hentrich aus seiner lebenslangen Erfahrung als Orchestergeiger. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten hat der 50-Jährige die Position des Ersten Konzertmeisters bei der Dresdner Philharmonie inne; zuvor hatte er dieselbe Position bereits als 21-Jähriger bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz übernommen. Nach dem Vorbild des legendären Wiener Konzertmeisters Willi Boskovsky dirigierte Hentrich seit 1999 zahlreiche Neujahrskonzerte mit beiden Orchestern. Außerdem leitet er das Philharmonische Kammerorchester Dresden, wirkt als Honorarprofessor für Violine an der Dresdner Musikhochschule und widmet sich mit besonderer Liebe speziellen Programmen für Kinder. Bei seinen CD-Produktionen ragen Orchesterwerke von Johann Strauß, Mozarts Violinsonaten und Kompositionen von Paganini für Violine und Gitarre heraus. Seit August 2013 ist Hentrich als Nachfolger von Michael Sanderling Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie.

Dirigent
Yura Lee

Yura Lee 1428 colorsmall_webDie gebürtige Koreanerin Yura Lee liebt das „Doppelleben“: Sie tritt sowohl als Geigerin wie auch als Bratscherin auf. Und sie teilt ihre Zeit auf zwischen den USA und Deutschland. In den USA, wo sie ab 1994 aufwuchs, debütierte die 14-Jährige in der Carnegie Hall, 2003 wurde sie zu einer Sommertournee von den New Yorker Philharmonikern unter Lorin Maazel eingeladen. 2008 gewann Yura Lee den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg; es folgten weitere Auszeichnungen 2009 beim Joseph Joachim-Wettbewerb in Hannover und 2013 beim ARD-Wettbewerb in München (1. Preis im Fach Viola). Als vielgefragte Solistin und Kammermusikerin ist sie bei den namhaftesten Festivals wie Salzburg, Verbier, Ravinia und Marlboro aufgetreten. Zu ihren Partnern zählten András Schiff, Gidon Kremer, Leonidas Kavakos und Mitsuko Uchida. 2008 brachte Yura Lee zusammen mit Reinhard Goebel und der Bayerischen Kammerphilharmonie die CD Mozart in Paris heraus. Seit 2014 unterrichtet sie als Professorin an der Hochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden.

www.yuralee.com

Viola

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Divertimento („Salzburger Symphonie“ Nr. 3) F-Dur KV 138

GUSTAV MAHLER

Adagietto aus der Symphonie Nr. 5 (1904)

HENRI CASADESUS

Violakonzert im Stile von Johann Christian Bach c-Moll (1947)

JOSEF SUK

Streicherserenade Es-Dur op. 6 (1892)

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Mexiko
2. September 2016 17:00
Sergio Cárdenas
© A. Cárdenas

© A. Cárdenas

Der mexikanische Dirigent Sergio Cárdenas ist seit 2005 Professor an der Nationalen Universität Mexikos (UNAM) in Mexiko City und zugleich Künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters der Musikfakultät. 2015 erhielt er den Auftrag zum Aufbau eines Lehrstuhls für den Studiengang „Dirigieren“ an der UNAM. Geboren 1951 in Ciudad Victoria, studierte er Chorleitung am Westminster Choir College in Princeton, New Jersey (USA) und Dirigieren am Salzburger Mozarteum. Dort leitete Cárdenas nach Beendigung seines Studiums auch das Hochschulorchester, bevor ihn seine weitere Karriere in viele Länder Europas und Lateinamerikas, aber auch nach Ägypten und Taiwan führte. Seit einigen Jahren feiert Cárdenas darüber hinaus als Komponist vielbeachtete Erfolge, so mit der Komposition „The Flower is a Key (A Rap for Mozart)“, das von den „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ in Auftrag gegeben und unter Mitwirkung von Sir Simon Rattle als Rapper auch auf CD eingespielt wurde.

Dirigent
Alan Pingarrón
© G. Pérrez

© G. Pérrez

1987 in Mexiko-Stadt geboren, erhielt der Tenor Alan Pingarrón seine Gesangsausbildung ab 2003 an der Musikfakultät der UNAM in seiner Heimatstadt. Mehrfach war er bei Gesangswettbewerben erfolgreich, so beim Wettbewerb Francisco Araiza und beim Opernwettbewerb „Las voces del Bicentenario” (Die Stimmen der Zweihundertjahr-Feier). Pingarrón ist mit allen wichtigen Orchestern und bei allen bekannten Klassikfestivals in Mexiko aufgetreten. Sein Repertoire reicht von den Tenorpartien in geistlichen Werken wie dem Mozart-Requiem, dem Verdi-Requiem und Händels Messias bis zu Opernpartien von Mozart, Donizetti und Puccini.

Tenor
Luis Gerardo Villegas
© JMP Walle

© JMP Walle

Als Künstler tummelt sich Luis Gerardo Villegas auf vielen verschiedenen Feldern: Er arbeitet vor allem als Orchester- und Chordirigent, wobei er mit diversen Ensembles in Nord- und Mittelamerika, aber auch in China aufgetreten ist. Darüber hinaus widmet er sich der Regie, so als Künstlerischer Leiter bei verschiedenen Disney-Produktionen. Nicht zuletzt tritt er als Schlagzeuger und auch – vor allem in der Zusammenarbeit mit Sergio Cárdenas – als „sinfonischer Rapper“ auf.

Rapper

Das Orquesta Sinfónica „Estanislao Mejía“ (Mexiko) lädt zur öffentlichen Generalprobe mit Ausschnitten aus dem Abendprogramm. Moderation auf Deutsch: Sergio Cárdenas.

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Mexiko
2. September 2016 20:00
Margarita Broich

Schauspielerin, Tatortkommissarin

Patin des Abends
Sergio Cárdenas
© A. Cárdenas

© A. Cárdenas

Der mexikanische Dirigent Sergio Cárdenas ist seit 2005 Professor an der Nationalen Universität Mexikos (UNAM) in Mexiko City und zugleich Künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters der Musikfakultät. 2015 erhielt er den Auftrag zum Aufbau eines Lehrstuhls für den Studiengang „Dirigieren“ an der UNAM. Geboren 1951 in Ciudad Victoria, studierte er Chorleitung am Westminster Choir College in Princeton, New Jersey (USA) und Dirigieren am Salzburger Mozarteum. Dort leitete Cárdenas nach Beendigung seines Studiums auch das Hochschulorchester, bevor ihn seine weitere Karriere in viele Länder Europas und Lateinamerikas, aber auch nach Ägypten und Taiwan führte. Seit einigen Jahren feiert Cárdenas darüber hinaus als Komponist vielbeachtete Erfolge, so mit der Komposition „The Flower is a Key (A Rap for Mozart)“, das von den „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ in Auftrag gegeben und unter Mitwirkung von Sir Simon Rattle als Rapper auch auf CD eingespielt wurde.

Dirigent
Alan Pingarrón
© G. Pérrez

© G. Pérrez

1987 in Mexiko-Stadt geboren, erhielt der Tenor Alan Pingarrón seine Gesangsausbildung ab 2003 an der Musikfakultät der UNAM in seiner Heimatstadt. Mehrfach war er bei Gesangswettbewerben erfolgreich, so beim Wettbewerb Francisco Araiza und beim Opernwettbewerb „Las voces del Bicentenario” (Die Stimmen der Zweihundertjahr-Feier). Pingarrón ist mit allen wichtigen Orchestern und bei allen bekannten Klassikfestivals in Mexiko aufgetreten. Sein Repertoire reicht von den Tenorpartien in geistlichen Werken wie dem Mozart-Requiem, dem Verdi-Requiem und Händels Messias bis zu Opernpartien von Mozart, Donizetti und Puccini.

Tenor
Luis Gerardo Villegas
© JMP Walle

© JMP Walle

Als Künstler tummelt sich Luis Gerardo Villegas auf vielen verschiedenen Feldern: Er arbeitet vor allem als Orchester- und Chordirigent, wobei er mit diversen Ensembles in Nord- und Mittelamerika, aber auch in China aufgetreten ist. Darüber hinaus widmet er sich der Regie, so als Künstlerischer Leiter bei verschiedenen Disney-Produktionen. Nicht zuletzt tritt er als Schlagzeuger und auch – vor allem in der Zusammenarbeit mit Sergio Cárdenas – als „sinfonischer Rapper“ auf.

Rapper

JOHANNES BRAHMS

Akademische Fest-Ouvertüre c-Moll op. 80 (1881)

AMILCARE PONCHIELLI

„Cielo e mar“, Arie aus „La Gioconda“ (1876)

UMBERTO GIORDANO

„Come un bel dì di maggio“, Romanze aus „Andrea Chénier“ (1896)

GIACOMO PUCCINI

„E lucevan le stelle“, Arie aus „Tosca“ (1900)

JUVENTINO ROSAS

Walzer „Sobre las Olas“ (1888, arr. Manuel Enríquez)

MARIO TALAVERA

„Gratia plena“ (1926, arr. Sergio Cárdenas)

ALFONSO ESPARZA OTEO

„Dime que sí“ (1936)

SERGIO CÁRDENAS

Rap für Mozart „The Flower is a Key“ (2005)

CANDELARIO HUÍZAR

Symphonie Nr. 4 „Cora“ (1942, Deutsche Erstaufführung)

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International
3. September 2016 17:00
Viviane Hagner
© Timm Kölln

© Timm Kölln

Viviane Hagner, die künstlerische Leiterin von Krzyżowa-Music, gehört zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Seit ihrem Debut als Dreizehnjährige mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta ist sie bei den großen Orchestern der Welt zu Gast, wie den Berliner Philharmonikern, den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Leipziger Gewandhausorchester. Sie ist regelmäßige Teilnehmerin von Marlboro-Music und war als „Artist in Residence“ des Konzerthauses Berlin und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern als „Preisträgerin-in-Residence“ zu erleben. Sie lehrte ab 2009 als Professorin für Violine an der Universität der Künste Berlin und ist seit 2013 Geigenprofessorin an der Musikhochschule Mannheim.

Künstlerische Leitung und Violine
Pablo Barragán

Pablo Barragan_webDer junge spanische Klarinettist Pablo Barragán gewann neben dem Prix Credit Suisse Jeunes Solistes Preis 2013 auch andere internationale Preise wie den ARD Musikwettbewerb 2012. Seit 2007 spielt Pablo Barragán im West-Eastern Divan Orchestra mit und arbeitet mit Maestro Daniel Barenboim zusammen. Pablo Barragán studierte am  Conservatorio Superior de Música Manuel Castillo in Sevilla bei Antonio Salguero und mittels der Barenboim-Said Stiftung bei Matthias Glander. Heute ist er Stipendiat der Fundación Caja Madrid und studiert an der Musik-Akademie Basel bei François Benda.

Klarinette
Torleif Thedéen
© Tony Sandin

© Tony Sandin

Der schwedische Cellist Torleif Thedéen war während der letzten 25 Jahre Solist bei fast allen bedeutenden Orchestern der Welt und musiziert als leidenschaftlicher Kammermusiker ebenso weltweit in den wichtigsten Konzertsälen und ist Gast so renommierter Festivals wie in Schleswig-Holstein, Salzburg, Utrecht, Dubrovnik, Helsinki, Kuhmo, Bath, Bordeaux, Bergen, dem Prager Frühling und dem Verbier Festival. Er hat alle Cello-Werke von Schnittke, Brittens drei Solo-Suiten sowie die Cellokonzerte von Dvořák, Lalo, Schumann, Elgar, Saint-Saëns, Kabalewski, Bloch, Kokkonen, Schostakowitsch, Lutosławski und Penderecki bei verschiedenen Labels eingespielt. Seine Aufnahmen der Solo-Suiten von J. S. Bach wurden weltweit gewürdigt (BBC »Editor‘s Choice«).

Violoncello
Ania Filochowska

Ania Filochowska_web_1Die 21-jährige polnische Violinistin Ania Filochowska studiert zurzeit am Curtis Institute in Philadelphia bei Aaron Rosand und Pamela Frank.
Ihr Solo Debüt machte sie bereits im Alter von 10 Jahren mit dem Symphonieorchester von Rybnik in Polen und seitdem gastiert sie als Solistin bei vielen Orchestern der Welt. Im Alter von 15 Jahren spielte Ania Filochowska für Zubin Mehta in der Avery Fisher Hall in New York. Sie arbeitete als Kammermusikerin mit Musikern wie Meng-Chieh Liu, Paul Katz und Ralph Kirschbaum zusammen und musiziert außerdem gerne mit ihrem Bruder Piotr, der auch am Curtis Institute of Music studiert.

Violine
Adam Golka

Adam Golka_web_1Der herausragende junge Pianist Adam Golka hat polnisch-amerikanische Wurzeln. Er hat bereits mit zahlreichen Orchestern zusammengespielt sowie diverse Solo-Rezitals in renommierten Häusern wie dem Lincoln Center in New York oder dem Concertgebouw in Amsterdam gegeben. Er begann sein Klavierstudium bei seiner Mutter Anna Golka und Dariusz Pawlas. Später studierte er bei José Feghali, einem seiner einflussreichsten Lehrer, wie Golka selbst sagt. Am Peabody Conservatory nahm Adam Golka Unterricht bei Leon Fleischer und heute ist er Artist-in-Residence am College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts.

Klavier
Eleanor Kendra James

Eleanor Kendra James_webDie aus Vancouver stammende junge Bratschistin Eleanor Kendra James begann vierjährig mit dem Geigenspiel und wechselte vierzehnjährig zur Bratsche. An der renommierten Colburn School in Los Angeles studierte sie bei Paul Coletti und später an der Yale University bei Ettore Causa. Nach dem Gewinn des 1. Preises der „Shean String Competition“ in Edmonton hatte sie viele Soloauftritte mit Sinfonieorchestern in Amerika. Als leidenschaftliche Kammermusikerin musizierte sie bereits mit so ausgezeichneten Partnern wie Ani Kavafian und Paul Neubauer und wurde von Michael Tree, Pinchas Zukerman und Alfred Brendel gecoacht. Sie nahm an vielen bedeutenden Sommerfestivals in Amerika, Europa und China teil, zum Beispiel dem Zermatt Festival, dem Menuhin Festival in Gstaad, dem Sarasota Music Festival, sowie  bei Music@Menlo und Krzyżowa-Music. Zurzeit schließt sie ihre Studien bei Nils Mönkemeyer in München ab.

Viola

SERGEI PROKOFJEW

„Ouvertüre über hebräische Themen“ op. 34 (1919)

KRZYSZTOF PENDERECKI

Quartett für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello (1993)

IGOR STRAWINSKY

Suite für Klarinette, Violine und Klavier aus „L’Histoire du soldat“ (1917/1919)

JOHANNES BRAHMS

Klavierquintett f-Moll, op. 34 (1865)

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Frankreich
3. September 2016 20:00
David Zinman
© Priska Ketterer

© Priska Ketterer

Der US-amerikanische Dirigent David Zinman ist das beste Beispiel dafür, dass man auch im Alter noch Neues wagen kann: In diesem Jahr vollendet er sein 80. Lebensjahr – und erst seit 2015 ist er neuer Chefdirigent des Orchestre Français des Jeunes. Darüber hinaus steht er weiterhin auf den Podien in Europa und den USA, so in dieser Saison bei den renommierten Orchestern in Los Angeles, Chicago und Montréal, in Skandinavien und beim Orchestre de Paris. In Berlin ist Zinman regelmäßig als Gast beim Deutschen Symphonie-Orchester zu erleben. Nach wie vor eine besondere Beziehung pflegt der Dirigent zum Tonhalle-Orchester Zürich, das er 19 lange Jahre, 1995-2014, leitete. Eine jüngst erschienene 50 CD-Box dokumentiert das breite Repertoire des Dirigenten von der Klassik bis zu sämtlichen Orchesterwerken von Strauss und Mahler. Sein Beethoven-Zyklus mit dem Tonhalle-Orchester wurde vielfach ausgezeichnet. Einen weiteren Schwerpunkt bilden US-amerikanische Komponisten wie Bernstein, Michael Torke, Ferde Grofe, Gershwin und Barber. 

 Dirigent
Gautier Capuçon
© Gregory Batardon

© Gregory Batardon

Der 34-jährige französische Cellist Gautier Capuçon zählt zu den gefragtesten Solisten seines Instrumentes weltweit. Er wurde von den bedeutendsten Orchestern in aller Welt eingeladen; die Liste der Dirigenten reicht von Semyon Bychkov, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit bis zu Christoph Eschenbach, Bernard Haitink und Andris Nelsons. Zugleich ist Capuçon, der auf einem kostbaren Goffriller-Cello von 1701 spielt, ein begeisterter Kammermusiker, der nicht nur mit seinem Bruder Renaud, sondern auch mit Daniel Barenboim, Martha Argerich, Jean-Yves Thibaudet und dem Artemis-Quartett zusammenarbeitet. Auch die CD-Aufnahmen spiegeln seine vielseitigen Interessen wider. Neben den großen Solokonzerten nahm er Werke von Prokofjew, Britten, Carter und zuletzt sämtliche Cellosonaten von Beethoven auf. In Paris hat Capuçon 2014 gemeinsam mit der Stiftung Louis Vuitton eine „classe d’excellence“ gegründet, in der er junge Cellisten über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv betreut.

www.gautiercapucon.com

Violoncello

CLAUDE DEBUSSY

„Marche écossaise“ (1891/1908)

HENRI DUTILLEUX

„Tout un monde lointain…“ Konzert für Violoncello und Orchester (1970)

SERGEI RACHMANINOW

Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 44 (1935)

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