Aktuelles Programm 2016

17. AUG BIS 3. SEPT
2016

Aktuelles Programm 2016

17. AUG BIS 3. SEPT
2016

17. AUG BIS 3. SEPT
2016

Aktuelles Programm 2016

International
17. August 2016 20:00

Michael Müller

Der Regierende Bürgermeister von Berlin

Michael Müller_von SPD Seite_small

Schirmherr von Young Euro Classic
Monika Grütters

Staatsminiterin für Kultur und Medien

© Christof Rieken

© Christof Rieken

Prof. Monika Grütters wurde in Münster geboren und studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Münster und Bonn. Ihre beruflichen Erfahrungen sammelte sie an der Oper, im Verlagswesen und im Museumsbereich, bevor sie in großen Unternehmen für Kunst- und Kulturprogramme verantwortlich war. Von 1998 bis 2013 war sie Vorstand der Stiftung „Brandenburger Tor“. Seit 1999 ist sie Honorarprofessorin für Kulturmanagement an der Freien Universität Berlin.
Monika Grütters ist Erste stellvertretende Vorsitzende der CDU Berlin. Von 1995 bis 2005 war sie Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin und dort wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. In der vergangenen Legislaturperiode leitete Monika Grütters als Vorsitzende den Ausschuss für Kultur und Medien. Seit Dezember 2013 ist sie Staatsministerin und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Staatsministerin für Kultur und Medien
Vasily Petrenko
Vasily Petrenko

© S. Tarlova

Der russische Dirigent Vasily Petrenko startete seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von St. Petersburg, wo er von so bedeutenden Lehrern wie Ilja Musin, Mariss Jansons und Yuri Termikanow unterrichtet wurde. Heute ist der 40-Jährige nicht nur Chefdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra und des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, sondern seit Herbst 2015 auch neuer Music Director des European Union Youth Orchestra. Gleichzeitig tritt Petrenko – nicht verwandt mit dem designierten Philharmoniker-Chef Kirill Petrenko – als vielgefragter Gastdirigent der renommiertesten Orchester auf, so zum Beispiel dem London Philharmonic, Philharmonia, der Niederländischen Radiophilharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Symphonieorchester Berlin, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Sydney Symphony, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, und den Orchestern von Philadelphia, Los Angeles, San Francisco und Chicago. Außerdem arbeitet Petrenko als Operndirigent, zum Beispiel an der Bayerischen Staatsoper und der Zürcher Oper, und hat zahlreiche CD-Produktionen realisiert. So schloss er 2015 einen Zyklus sämtlicher Schostakowitsch-Symphonien ab, spielte aber auch Werke von Tschaikowski, Rachmaninow, Elgar und Szymanowski ein.

Dirigent
Katia und Marielle Labèque
Katia und Marielle Labèque

© Brigitte Lacombe

Die französischen Schwestern Katia und Marielle Labèque sind sicherlich das schillerndste und erfolgreichste Klavierduo der Gegenwart. Seit vier Jahrzehnten geben die beiden zusammen Duo-Abende in allen großen Konzertsälen der Welt und treten mit den bedeutendsten Orchestern auf. Mit zeitgenössischen Komponisten wie Luciano Berio, Olivier Messaien und Osvaldo Golijov arbeiteten sie genauso zusammen wie mit Dirigenten der historischen Aufführungspraxis, darunter Giovanni Antonini, John Eliot Gardiner und Andrea Marcon. Zugleich initiieren die Labèques beständig neue Projekte: 2013 verwirklichten sie The Minimalist Dream House, das von den Konzerten inspiriert ist, die La Monte Young 1961 in Yoko Onos New Yorker Loft organisierte. Mit ihrer eigenen Rockband und dem Kölner WDR-Symphonieorchester spielte Katia 2014 ein Konzert mit Musik des Hitchcock-Filmkomponisten Bernard Herrmann. 2015 brachten die Schwestern mit dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel das neue Philip Glass-Konzert zur Uraufführung. Außerdem gründeten sie 2005 in Rom die Stiftung Katia & Marielle Labèque, die zu interdisziplinärer Zusammenarbeit anregen will, aber auch ihr eigenes Aufnahmestudio jungen Künstlern zur Verfügung stellt.

Klavier

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Klavierkonzert für 2 Klaviere Es-Dur KV 365 (316a) (1779)

GUSTAV MAHLER

Symphonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“ (1885-88)

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International
18. August 2016 20:00
John Neumeier
© Steven Haberland

© Steven Haberland

Der US-Amerikaner John Neumeier zählt zu den bedeutendsten Choreografen der Gegenwart. In seiner Tätigkeit als Ballettdirektor und -intendant machte er das Hamburg Ballett zu einer der führenden deutschen Ballettcompagnien. Internationale Anerkennung erwarb sich John Neumeier durch die Zusammenführung der Ballett-Tradition mit neuen, zeitgenössischen Formen. Mit großem Engagement widmet sich John Neumeier der Nachwuchsförderung. 1978 gründete er die Ballettschule des Hamburg Ballett. 2011 übernahm John Neumeier die Position des Intendanten im neu gegründeten Bundesjugendballett. John Neumeier ist zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes und seit 2003 Ritter der Ehrenlegion. Für Young Euro Classic choreografierte er bereits 2012 ein eigenes Ballett, und auch 2013 und 2014 stand das Bundesjugendballett in zwei seiner Choreografien auf der Bühne des Konzerthauses.

www.bundesjugendballett.de 

Intendant & Choreograf
Kevin Haigen

© Yohan Stegli

Geboren in Miami, hat Kevin Haigen als Tänzer, Choreograf, Ballettpädagoge und Ballettmeister gearbeitet. Er erhielt seine Ausbildung u.a. an der School of American Ballet unter der Leitung von George Balanchine, wo er seine ersten Choreografien kreierte. 1976 trat Kevin Haigen dem Hamburg Ballett bei, an das er 1991, nach mehreren internationalen Engagements, als Ballettmeister der Compagnie und Ballettpädagoge zurückkehrte. Seither assistiert er John Neumeier bei der Inszenierung zahlreicher seiner Ballette weltweit. Seit der Gründung des Bundesjugendballetts ist Kevin Haigen dessen Künstlerischer und Pädagogischer Leiter.

Künstlerischer und Pädagogischer Leiter

Steven Walter

 

Musikalische Konzeption

Aike Errenst
Dramaturgie

Johannes Fuchs
Dramaturgie

Seit 2012 überrascht das Bundesjugendballett unter der Leitung von John Neumeier bei Young Euro Classic jedes Jahr aufs Neue. Freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf acht ausgezeichnete junge Tänzerinnen und Tänzer, die bezaubernde Geschichten in berührenden Bildern erzählen. Eine Koproduktion des Bundesjugendballett mit Ensemble der LUCERNE FESTIVAL ALUMNI und des PODIUM Festivals Esslingen.

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Norwegen
19. August 2016 20:00
Juanjo Mena
Juanjo mena

© BBC Philharmonic Sussie-Ahlburg

Der spanische Dirigent Juanjo Mena hat eine enge Verbindung zu Norwegen seit seiner Zeit als Erster Gastdirigent beim Bergen Philharmonic Orchestra (2007-2013). Zuvor stand der gebürtige Baske lange an der Spitze des Bilbao Symphony Orchestra. Seit 2011 ist der 49-Jährige Chefdirigent des BBC Philharmonic in Manchester, mit dem er zuletzt eine Tournee nach China und Südkorea unternahm, aber auch in Deutschland und Spanien auftrat. Ansonsten ist Mena ein vielgefragter Dirigent bei allen großen Orchestern der USA, in Skandinavien und Frankreich; im Mai 2016 gibt er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit einem französisch-spanischen Programm. Auch bei Menas CD-Produktionen geben spanische und spanischsprachige Komponisten den Ton an; so nahm er Werke von de Falla, Turina, Montsalvatge und Ginastera auf. Sein weitgespanntes Repertoire schließt jedoch russische und amerikanische Komponisten ebenso ein wie die Wiener Klassik, Strawinski, Strauss und Messiaen.

Dirigent
Truls Mørk
Truls Mork

© Stéphane de Bourgies and Virgin Classics

Im Laufe von drei Jahrzehnten hat der norwegische Cellist Truls Mørk nicht nur einen der ersten Plätze unter den Cellisten weltweit erobert, sondern immer wieder auch durch herausragende Leistungen bestätigt. Neben seiner brillanten Technik wird dabei vor allem die Intensität seiner Interpretationen hervorgehoben. Der 55-Jährige gastiert bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, in London, Paris und Tokio genauso wie bei den großen US-amerikanischen Orchestern in New York, Boston, Cleveland und Los Angeles. Darüber hinaus spielte Mørk eine Vielzahl von CD-Aufnahmen ein; neben den berühmten Cellokonzerten des 19. und 20. Jahrhunderts finden sich hier auch Werke von Massenet, Miaskowski, Prokofjew sowie sämtliche Cello-Suiten von Bach und Britten. Unersättlich ist Mørks Neugier auf zeitgenössische Werke: Nicht weniger als 30 Uraufführungen hat er gespielt, darunter Werke von Einojuhani Rautavaara, Pavel Haas, Krzysztof Penderecki und Matthias Pintscher.

Violoncello

ØRJAN MATRE

„Resurgence“ (2011, Deutsche Erstaufführung)

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)

HECTOR BERLIOZ

„Symphonie fantastique” op. 14 (1830)

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Lettland
20. August 2016 20:00
Andris Vecumnieks
© Kaspars Teilans

© Kaspars Teilans

Der lettische Dirigent Andris Vecumnieks, Jahrgang 1964, steht seit 2002 an der Spitze des Orchesters der Lettischen Musikakademie „Jazeps Vitols“. Darüber hinaus ist er Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters „Sinfonia concertante“ und verantwortet auch das musikpädagogische Programm des Lettischen Nationalen Symphonieorchesters. Zugleich wirkt Vecumnieks als Professor für Dirigieren an der Musikakademie und zeichnet sich durch intensive Kompositionstätigkeit aus. Dabei entstanden zahlreiche Orchester- und Chorwerke, Kammermusik und Konzerte für Soloinstrumente, darunter auch für das lettische Volksinstrument kokle. Als Dirigent ist Vecumnieks nicht nur in den baltischen Nachbarstaaten, sondern auch in Russland, Aserbaidschan, Schweden und Deutschland aufgetreten. So führten ihn in den letzten Jahren mehrfach Einladungen als Gastdirigent zur Sommerakademie Schloss Pommersfelden (Franken).

Dirigent
Andrejs Osokins

Andrejs-Osokins-sw_webBei den berühmtesten weltweiten Klavierwettbewerben wie Leeds, Rubinstein in Tel Aviv, Long-Thibaud in Paris und Queen Elisabeth in Brüssel und zuletzt beim Internationaler Deutscher Pianistenpreis als Laureat ausgezeichnet, ist der in London wohnhafte Andrejs Osokins einer der begehrtesten lettischen Pianisten. Aufgewachsen ist Andrejs Osokins in Riga, wo er auch den ersten Unterricht an der Lettischen Musikakademie bei seinem Vater erhielt. Seit seiner Aufnahme in das IPF Masters Management bespielt der Pianist in erstklassigen Debüts die wichtigsten europäischen Konzertsäle wie das Auditorium La Verdi in Mailand, die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt mit dem Orchester Kremerata Baltica im Rahmen des Festival Internationaler Deutscher Pianistenpreis sowie eine Aufführung mit dem Latvian National Orchestra unter der Leitung von Maestro Vladimir Fedoseyev. Sein Repertoire reicht von Bach bis Gershwin und schließt neben den Klassikern Mozart und Beethoven, Chopin und Liszt auch Kammermusik von der Violinsonate bis zum Klavierquintett ein.

Klavier
Georgijs Osokins
© Janis Romanovskis

© Janis Romanovskis

Der 21-jährige lettische Pianist Georgijs Osokins sorgte im Oktober 2015 beim 17. Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau für einen Paukenschlag – obwohl er nicht gewann! Trotzdem wurde er mit Lob für seine „außergewöhnliche und unvorhersehbare“ Interpretation von Chopins Werk überschüttet und kann sich seitdem vor Angeboten aus dem In- und Ausland kaum retten – darunter eine Japan-Tournee im Dezember letzten Jahres, Konzerte auf drei Kontinenten und zukünftige CD-Aufnahmen. Osokins, Absolvent der Lettischen Musikakademie, entstammt einer Pianistenfamilie. Sein Vater Sergeijs, Professor an der Akademie, ist nach wie vor sein Lehrer, sein Bruder Andrejs ebenfalls ein international gefragter Pianist. Bereits als Zehnjähriger debütierte Georgijs mit einem Mozart-Klavierkonzert beim Lettischen Nationalen Symphonieorchester, 2009 gewann er den Skrjabin-Wettbewerb in Paris, 2014 den Moskauer Chopin-Wettbewerb für junge Pianisten.

Klavier

ROLAND KRONLAKS

„Under Pressure“ (Uraufführung)

SERGEI RACHMANINOW

Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 (1901)

JANIS MEDINS

„Daina“ Fis-Dur (1963, orch. 2015)

SERGEI RACHMANINOW

Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30 (1909)

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International
21. August 2016 20:00
Christoph Eschenbach
Christoph Eschenbach

© Eric Brissaud

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Christoph Eschenbach dem Schleswig-Holstein Musikfestival eng verbunden. Immer wieder hat der Pianist und Dirigent spannende Programme mit dem Festivalorchester, dessen Chefdirigent er seit 2004 ist, erarbeitet und dann auf Tourneen präsentiert – so auch bei Young Euro Classic. Seit 2010 fungiert Eschenbach zugleich als Leiter des National Symphony Orchestra und des Kennedy Center for the Performing Arts in Washington. Außerdem ist der 75-Jährige unermüdlich auf den Podien in aller Welt im Einsatz. In der Saison 2015/16 dirigiert er in Deutschland in Hamburg, Leipzig und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In London, Paris und Madrid gastiert er ebenso wie in Hongkong, Shanghai und Seoul. Mit den Wiener Philharmonikern bestreitet er eine ausgedehnte Asien-Tournee. Last but not least tritt Eschenbach nach wie vor als Klaviersolist und im Lied-Duo mit dem Bariton Matthias Goerne auf.

Dirigent

JOSEPH HAYDN

Symphonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 (1795)

ANTON BRUCKNER

Symphonie Nr. 9 d-Moll WAB 109 (1887-1894, unvollendet)

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Deutschland
22. August 2016 20:00
Alondra de la Parra

Alondra_dlp3_webDie 1980 in New York City geborene mexikanische Dirigentin erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in ihrer Heimat, bevor sie mit 19 Jahren an die Manhattan School of Music zurückkehrte und dort ihr Konzertexamen im Fach Dirigieren mit Bestnoten bestand. Schon als 23-Jährige gründete Alondra de la Parra das Philharmonic Orchestra of the Americas (POA) als Plattform für junge musikalische Talente aus ganz Amerika. Zur 200-Jahr-Feier Mexikos nahm sie mit dem POA das Album Mi alma mexicana (Meine mexikanische Seele) auf und präsentierte die Musik mit dem Orchester in Mexico City vor über 100.000 Zuschauern und vielen Millionen via TV in aller Welt. In ganz Mexiko engagiert sich die Dirigentin darüberhinaus für Musikprogramme an öffentlichen Schulen. Neben ihren zahlreichen Auftritten in Mittel- und Südamerika erhielt Alondra de la Parra auch Einladungen nach Japan und China, zum Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich. In Berlin war sie bereits mehrmals am Pult des RSB zu erleben. 2016 übernimmt sie die Position der Chefdirigentin beim Queensland Symphony Orchestra in Australien.

www.alondradelaparra.com

Dirigentin
Johannes Moser
© Manfred Esser Haenssler Classic

© Manfred Esser Haenssler Classic

Der 36-jährige Johannes Moser zählt zu den besten Cellisten weltweit. Als Schüler von David Geringas erzielte er seinen Durchbruch 2002 mit dem Gewinn des internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau. Seitdem tritt er auf allen Kontinenten mit den besten Orchestern auf; die Reihe der Dirigenten reicht von Lorin Maazel, Mariss Jansons und Zubin Mehta bis zu Christian Thielemann, Paavo Järvi und Gustavo Dudamel. Einen Schwerpunkt in seinem Repertoire bildet die zeitgenössische Musik; besonders setzt sich Moser für das E-Cello ein, mit dem er schon mehrfach Uraufführungen aus der Taufe hob, zuletzt 2012 Enrico Chapelas Magnetar, gemeinsam mit Gustavo Dudamel und seinem Los Angeles Philharmonic. Besonders am Herzen liegt Moser der Kontakt zum jungen Publikum vom Kindergartenalter bis zu Studierenden. So verbindet er mit fast jedem Konzertengagement entweder einen Schulbesuch oder einen Meisterkurs.

www.johannes-moser.com

Violoncello

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Ouvertüre zu „Coriolan“ c-Moll op. 62 (1807)

ENRICO CHAPELA

„Magnetar“, Konzert für E-Cello und Orchester (2011, Deutsche Erstaufführung)

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Ouvertüre zu „Leonore“ Nr. 3 C-Dur op. 72b (1806)

CARLOS CHÁVEZ

„Pferdestärken-Suite“ (1926)

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Kasachstan
23. August 2016 20:00

Aidar Torybaev

Aidar Torybaev_Dirigent_Bild_webDer kasachische Dirigent Aidar Torybaev, Jahrgang 1964, erhielt seine Ausbildung sowohl am Konservatorium in Almaty als auch im ukranischen Kiew, wo er u. a. bei Roman Kofman studierte. Nach wie vor teilt sich sein Leben zwischen diesen beiden Ländern auf: Seit 2011 leitet er das Symphonieorchester der Nationalen Universität der Künste in Astana, außerdem ist er seit dieser Saison Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Staatlichen Symphonieorchesters von Kasachstan. Andererseits wirkt Torybaev als Chefdirigent des Symphonieorchesters im ukrainischen Lwiw (Lemberg) und hat eine Professur für Dirigieren an der Tschaikowski-Akademie in Kiew. Der Dirigent gastierte in Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Belgien, Japan, Südkorea, Mexiko und den USA; dabei arbeitete er mit prominenten Solisten wie Natalia Gutman, Alexander Ljubimov, Eliso Virsaladze und Liana Issakadze zusammen.

Dirigent
Aiman Mussakhajayeva

Aiman Musskhajayeva_webDie kasachische Geigerin Aiman Mussakhajayeva, 1958 im damaligen Alma-Ata geboren, zählt zu den führenden Solistinnen ihres Landes. Ausgebildet noch zu sowjetischen Zeiten am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, kehrte sie anschließend nach Kasachstan zurück, wo sie sich große Verdienste um die Wiederbelebung der kulturellen Aktivitäten nach der Erlangung der staatlichen Souveränität erwarb. Die Musikerin hat aktiv an der Gründung der Nationalen Universität der Künste in Astana mitgewirkt, wo sie auch seit 1998 als Rektorin der Universität tätig ist. Außerdem wurde sie zu Workshops nach Deutschland, Österreich und in die USA eingeladen und sitzt als Jurorin in vielen internationalen Violinwettbewerben.

Violine

AKTOTY RAIMKULOVA

„Tarlan“, Symphonische Dichtung (Uraufführung)

ARAM CHATSCHATURJAN

Violinkonzert d-Moll (1940)

ALKUAT KAZAKBAEV

„Tlep“ (2001/2016, Uraufführung der Orchesterfassung)

FRANZ SCHUBERT

Symphonie Nr. 2 B-Dur D.125 (1814/1815)

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International
24. August 2016 20:00
Nils Landgren
© Sebastian Schmidt

© Sebastian Schmidt

Nils Landgren ist zweifellos einer der erfolgreichsten Jazzmusiker Europas. Schon jetzt rätseln die Fans und Beobachter des 60-jährigen Schweden, ob seine Tage vielleicht mehr als 24 Stunden lang sind. Kritiker haben ihm den Ehrentitel hardest working man in showbusiness verliehen. Wenn „Mr. Redhorn“, der Mann mit der roten Posaune, nicht mit seiner legendären Funk Unit oder anderen Projekten unter eigenem Namen tourt, ist er als Produzent und Talentscout tätig oder vermittelt sein Knowhow an Studenten. In der Bundeshauptstadt hat er sich als künstlerischer Leiter des JazzFest Berlin ausgezeichnet. Bewunderung erregt nicht zuletzt die Vielseitigkeit dieses Musikers, der schon mit sechs Jahren Schlagzeug zu spielen begann und mit 13 die Posaune für sich entdeckte: Neben knallhartem Jazz pflegt er die schwedische Folklore oder spielt bei Christmas With My Friends romantisch-eigenwillige Weihnachtslieder ein. In Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen unterstützt Nils Landgrens Funk Unit ein Projekt zur musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen in einem der größten Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi. Nach der Leitung des erfolgreichen „Young Euro Classic meets Jazz“ Projekts in den letzten zwei Jahren kehrt Nils Landgren 2016 zu dessen Fortsetzung zurück.

www.nilslandgren.com

Posaune, Gesang
Ensemble Olivinn

Ensemble Olivinn_Sinem Altan_sw_webVier Persönlichkeiten prägen das in Berliner beheimatete Ensemble Olivinn: Neben der Komponisten Sinem Altan ist es die aus Istanbul stammende und seit 2007 in Berlin lebende Sängerin Begüm Tüzemen, deren Repertoire von klassischen Arien über Jazz-Standards bis zu internationalen Volksliedbearbeitung reicht. Dazu kommt der aus Anatolien stammende Multi-Instrumentalist Özgür Ersoy, der mit seiner Duduk, Baglama oder Ney in vielerlei Besetzungen, so mit dem Pianisten Fazil Say, auftritt. Vierter ist der Berliner Percussionist Axel Meier, der zwischen Pauke und Darbuka, Salsa und türkischer Folkore, Drumset und Vibraphon pendelt. Das Ensemble Olivinn steht für eine ganz spezielle Klangmischung von traditionellen türkischen und anatolischen Volksliedern bis zu klassisch-europäischen und zeitgenössischen Werken, die auch Improvisationen einschließen. In Berlin war das Quartett in Berlin bereits regelmäßig in Musiktheaterproduktionen am Maxim Gorki Theater, Ballhaus Naunynstraße und Atze Musiktheater zu erleben.

olivinn.com

Ensemble
Sinem Altan
© Andre Wunstorf

© Andre Wunstorf

Sie stammt aus Ankara und lebt in Berlin: Für die 31-jährige deutsch-türkische Komponistin Sinem Altan ist der Dialog zwischen diesen beiden Kulturen das zentrale Thema ihrer künstlerischen Arbeit. Schon als junges Mädchen gewann sie in der Türkei wie in Deutschland Erste Preise als Pianistin und Komponistin, als elfjährige Jungstudentin wurde sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler aufgenommen. Später gründete sie die Konzertreihe „Yenilige Dogru – Auf dem Weg zu Neuem“, aus der schließlich ihr Ensemble „Olivinn“ hervorging, das sich sehr frei zwischen europäischer Klassik, türkischer Volksmusik und Jazz bewegt. Ungemein vielseitig sind die Aktivitäten von Sinem Altan: An der Neuköllner Oper wirkte sie als „Composer in Residence“, für das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) vertonte sie mehrere Geschichten des türkischen Till Eulenspiegels „Keloglan“, und für das Amsterdamer Oper komponierte sie 2011 eine Neufassung von Verdis Aida mit Gospelchor und orientalischer Percussion. 2013 wurde ihr Konzert für Baglama (türkische Laute) und Symphonieorchester erfolgreich im Konzerthaus Berlin uraufgeführt. 2015 gewann sie bei Young Euro Classic den Europäischen Komponistenpreis für ihr Werk Hafriyat – Earthwork.

Sinemaltan.com

Komponistin und Pianistin

Nils Landgren, der weltberühmte Posaunist und Sänger (Mr. Redhorn), gelegentlich als “the hardest-working man in show business” beschrieben, setzt seine Reihe „Classic meets Jazz“ bei Young Euro Classic fort.

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Niederlande
25. August 2016 20:00
Antony Hermus
 © Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Antony Hermus ist zur Zeit künstlerischer Berater des Nationalen Jugendorchesters der Niederlande und erster Gastdirigent des Noord Nederlands Orkest. Gastiertätigkeiten führten ihn u.a. zum Philharmonia, dem Königlichen Concertgebouw Orchester, zur Philharmonie Rotterdam, zur Radiophilharmonie der Niederlande, den Bamberger Symphonikern, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig und dem Orchestre de la Suisse Romande. Seine Debüts mit der Königlichen Flämischen Philharmonie, der BBC Philharmonic und dem Philharmonischen Orchester Seoul stehen bevor. Er studierte Klavier und Dirigieren am Konservatorium Tilburg und wurde 2007 Generalmusikdirektor am Theater Hagen. Von 2009 bis 2015 war Hermus Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater, wo er in drei aufeinanderfolgenden Jahren von der Zeitschrift Opernwelt als Dirigent des Jahres nominiert wurde. Er hat an der Staatsoper Stuttgart, an der Komischen Oper Berlin, am Studio der Opéra Paris, in Rennes und an der Niederländischen Reiseoper dirigiert; 2016 kehrt er mit der Premiere von Marschners Vampyr zurück an die Komische Oper Berlin und debütiert an der Oper Göteborg mit Verdis Macbeth.

antonyhermus.com

Dirigent
Hannes Minnaar
© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Der niederländische Pianist Hannes Minnaar studierte am Konservatorium von Amsterdam und startete seine Karriere mit Preisen beim Genfer Klavierwettbewerb (2008) und beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel (2010). Inzwischen ist der 32-Jährige als Solist unter bedeutenden Dirigenten wie Frans Brüggen, Herbert Blomstedt, Eliahu Inbal und Edo de Waart aufgetreten. Sein zweites CD-Album Bach Variations erhielt hohes Lob in der Fachpresse; derzeit arbeitet Minnaar an einer Gesamtaufnahme aller Beethoven-Klavierkonzerte. Live präsentiert er diese Konzerte u.a. mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra (Jiří Bělohlávek), BBC Philharmonic (Juanjo Mena) und London Philharmonic Orchestra (Manfred Honeck). Als Mitglied des mehrfach ausgezeichneten niederländischen Van Baerle Trio ist der Pianist auch ein leidenschaftlicher Kammermusiker; 2015 gab das Klaviertrio 18 Konzerte im Rahmen der Reihe „Rising Stars“, darunter in Wien, Paris und London.

www.hannesminnaar.com

Klavier

JOEY ROUKENS

„Chase“ (2013, Deutsche Erstaufführung)

JOHANNES BRAHMS

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 (1881)

RICHARD STRAUSS

Suite aus „Der Rosenkavalier“ op. 59 (1911/1944)

MAURICE RAVEL

„La Valse“ (1920)

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International
26. August 2016 20:00
Cristian Mandeal
©

© Virgil Oprina

Der rumänische Dirigent Cristian Mandeal, Jahrgang 1946, absolvierte ein Studium an der Musikakademie in Bukarest, bevor er seine Ausbildung bei Herbert von Karajan in Berlin und Sergiu Celibidache in München vervollständigte. Von 1987 bis 2009 war er Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Bukarester Philharmonie. Neben rumänischen Orchestern leitete er namhafte Orchester in ganz Europa und war bis 2009 Erster Gastdirigent des Hallé Orchestra in Manchester sowie bis 2013 des Philharmonischen Orchesters Kopenhagen. Dabei dirigierte er über 60 Uraufführungen rumänischer und nicht-rumänischer Komponisten. Unermüdlich setzt sich Mandeal vor allem für das Werk seines Landsmanns George Enescu ein, dessen gesamtes symphonisches Schaffen er auf CD aufgenommen hat. In den letzten Jahren widmet sich der 70-Jährige verstärkt dem Aufbau des Rumänischen Jugendorchesters, mit dem er schon 2012 und 2014 bei Young Euro Classic aufgetreten ist, und dem Rumänischen Nationalen Symphonieorchester.

Dirigent
Andrei Ionita
© Daniel Delang

© Daniel Delang

Derzeit studiert Andrei Ionita noch an der Universität der Künste in Berlin bei Jens-Peter Maintz. Und dennoch ist der 22-Jährige schon auf dem Weg zur großen Karriere: Im Juni 2015 gewann er den 1. Preis beim prestigeträchtigen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau; seitdem reiht sich eine Einladung an die andere, z. B. für Konzerte mit Valery Gergiev in St. Petersburg, München, Baden-Baden und London. Ionitas Erfolg kam nicht überraschend; schon 2014 erspielte er sich 2. Preise beim ARD-Wettbewerb in München und beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin. Daraufhin erhielt er eine Einladung der Kronberg Academy, wo er mit Gidon Kremer und Christian Tetzlaff zusammen musizierte. Geboren in Bukarest, begann der junge Andrei mit acht Jahren das Cellospiel, 2012 kam er nach Berlin. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und spielt auf einem Rogeri-Violoncello von 1671.

Violoncello

GEORGE ENESCU

Suite Nr. 1 C-Dur op. 9 (1903)

PJOTR I. TSCHAIKOWSKI

Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 (1877)

SERGEI PROKOFIEW

„Romeo und Julia“ Suite op. 64 (1936):
1. Die Montagues und Capulets 2. Julia, das kleine Mädchen 3. Masken 4. Romeos Abschied von Julia 5. Tybalts Tod 6. Romeo am Grabe Julias

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Bulgarien
27. August 2016 20:00
Lyubomir Denev Jr.
© Lora Nusheva

© Lora Nusheva

Der bulgarische Dirigent und Komponist Lyubomir Denev Jr., geboren 1988, ist der Sohn des gleichnamigen renommierten Jazzpianisten und –komponisten. Er studierte an der Nationalen Musikakademie Pantscho Wladigerow in Sofia das Fach Dirigieren. Inzwischen hat der 28-Jährige bereits alle wichtigen Symphonieorchester seines Landes geleitet, auch auf Tourneen in Nachbarländer wie Ungarn, Serbien, Griechenland und die Türkei. An der Staatsoper Ruse dirigierte er Opern von Verdi und Donizetti, außerdem wirkte er dort als Assistent bei der Aufführung von Wagners Götterdämmerung. Regelmäßig arbeitet Denev mit dem Sofia Session Orchestra, mit dem er Film-Soundtracks für Produzenten in den USA, Großbritannien, Frankreich und Indien einspielt. Intensiv widmet sich der Dirigent außerdem der musikalischen Jugendarbeit: So gehörte er zu den Mitbegründern des Balkan Youth Symphony Orchestra. Seit 2010 ist er Chefdirigent des Nationalen Bulgarischen Jugendorchesters „Pioneer Youth Philharmonic“.

Dirigent
Svetlin Roussev

Svetlin Roussev IMG_4075_webDer franko-bulgarische Geiger Svetlin Roussev wurde 1976 im bulgarischen Ruse geboren und lebt heute in Paris, wo er als Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters von Radio France und als Professor für Violine am Konservatorium wirkt. Zugleich betreibt er eine intensive solistische und kammermusikalische Tätigkeit; außerdem machte Roussev eine Vielzahl von CD-Aufnahmen, so mit Werken des bedeutendsten bulgarischen Komponisten Pancho Vladigerov. In Bulgarien wurde er 2006 als Musiker des Jahres ausgezeichnet. Svetlin Roussev spielt Stradivaris Violine „Camposelice“ von 1710, die ihm freundlicherweise von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Violine
Emilia Baranowska
© Christophe Gateau

© Christophe Gateau

Die franko-bulgarische Cellistin Emilia Baranowska, geboren 1948 in Sofia, studierte in ihrer Geburtsstadt sowie in Paris und an der Juilliard School in New York. Von dort aus startete sie ihre internationale Karriere, die sie auch in die USA, nach Mexiko und Kanada, Israel und China führte. In Paris arbeitete Baranowska auch mit namhaften Komponisten wie George Zamfir, Vahtang Kachidze und William Bolcom zusammen und spielte zahlreiche Uraufführungen. Gleichzeitig wirkt die Cellistin als Pädagogin, sowohl in Frankreich als auch in Bulgarien und bei zahlreichen Meisterkursen. Seit 2010 lebt Emilia Baranowska in Berlin.

Violoncello

VINCENT D'INDY

Lied für Violoncello und Orchester op. 19 (1884)

CAMILLE SAINT SAËNS

Allegro Appassionato für Violoncello und Orchester op. 43 (1876)

PETKO STAYNOV

„Ratchenica“ aus den „Thrakischen Tänzen“ (1925-26)

PANTSCHO WLADIGEROW

Lied für Violine op. 21 (1951)

PANTSCHO WLADIGEROW

Bulgarische Rhapsodie „Vardar“ für Violine und Orchestra op. 16 (1922/orch. 1928)

ANTONIN DVOŘÀK

Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“ (1893)

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International
28. August 2016 ab 11:00
11 Uhr Andrejs Osokins (Lettland)

Andrejs Osokins Farbe_webBei den berühmtesten weltweiten Klavierwettbewerben wie Leeds, Rubinstein in Tel Aviv, Long-Thibaud in Paris und Queen Elisabeth in Brüssel und zuletzt beim Internationaler Deutscher Pianistenpreis als Laureat ausgezeichnet, ist der in London wohnhafte Andrejs Osokins einer der begehrtesten lettischen Pianisten. Aufgewachsen ist Andrejs Osokins in Riga, wo er auch den ersten Unterricht an der Lettischen Musikakademie bei seinem Vater erhielt. Seit seiner Aufnahme in das IPF Masters Management bespielt der Pianist in erstklassigen Debüts die wichtigsten europäischen Konzertsäle wie das Auditorium La Verdi in Mailand, die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt mit dem Orchester Kremerata Baltica im Rahmen des Festival Internationaler Deutscher Pianistenpreis sowie eine Aufführung mit dem Latvian National Orchestra unter der Leitung von Maestro Vladimir Fedoseyev. Sein Repertoire reicht von Bach bis Gershwin und schließt neben den Klassikern Mozart und Beethoven, Chopin und Liszt auch Kammermusik von der Violinsonate bis zum Klavierquintett ein.

www.andrejsosokins.com

JOHANN SEBASTIAN BACH
Präludium es-Moll und Fuge dis-Moll aus „Das Wohltemperierte Klavier“ BWV 853 (1722)
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“ (1805)
FRANZ LISZT
„Sonett 104 von Petrarca“ und „Nach einer Lektüre von Dante. Fanasia quasi Sonata“ aus „Années de pèlerinage“ S. 161 (1849)
13 Uhr Wataru Hisasue (Japan)

Wataru Hisasue 2_webSeiner bemerkenswerten Zahl von Preisen, die der Pianist bereits als Jugendlicher einheimste, fügte Wataru Hisasue im Januar dieses Jahres zwei weitere wichtige hinzu: Da gewann der 22-jährige Japaner beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin sowohl den Mendelssohn-Preis als auch den Deutschen Pianisten-Preis, der vom Internationalen Piano Forum Frankfurt vergeben wird. Hisasue überzeugt dabei die Jury nicht nur mit Mendelssohn und Liszt, sondern auch mit seiner Interpretation des Pflichtstückes, der Bach-Chaconne in der Bearbeitung für linke Hand von Johannes Brahms. Der aus Kyoto stammende Pianist kam 2013 an die Hochschule für Musik in Freiburg, wo er bei Prof. Gilead Mishory studiert. Inzwischen hat sich Hisasue bereits ein breites Repertoire erarbeitet, das von Bach über Liszt, Ravel und Debussy bis zu Anton Webern und Olivier Messiaen reicht.

JOSEPH HAYDN
Sonate h-Moll Hob.XVI:32 (1776)
ANTON WEBERN
Variationen op. 27 (1936)
FRANZ LISZT
Konzert-Paraphrase über „Rigoletto“ S.434 (1859)
SERGEY PROKOVIEV
Klaviersonate Nr. 7 B-Dur op. 83 (1942)
15 Uhr Yoonhee Yang (Südkorea)
© Edith Michel

© Edith Michel

Nach erstem Unterricht an der Kunsthochschule Seoul und an der Nationalen Universität Seoul kam die koreanische Pianistin Yoonhee Yang 2007 an die Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie bei Prof. Michael Endres und bei Prof. Fabio Bidini studierte. Nach ihrem Diplom 2011 wechselte die Pianistin nach Hamburg zu Prof. Jewgeni Koroliow, wo sie 2015 ihr Konzertexamen mit Auszeichnung bestand. Gleichzeitig gewann sie mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, so den 1. Preis beim Verona International Competition (2014), den 1. Preis beim Elise Meyer Wettbewerb in Hamburg (2012), den 2. Preis (1. Preis wurde nicht vergeben) sowie den Chopin-Sonderpreis beim Premio Pecar in Gorizia/Italien (2010). Yoonhee Yang wurde zu vielen internationalen Musik-Festivals als Solistin und Kammermusikerin eingeladen, darunter nach Santander, Montepulciano und Salzburg.

FRANZ LISZT
„Der Müller und der Bach“ und „Wohin?“ aus „Müllerlieder von Franz Schubert“ S. 565 (1846)
FRANZ SCHUBERT
Klaviersonate Nr. 20 A-Dur D.959 (1828)
17 Uhr Filippo Gorini (Italien)
© Dan Hannen

© Dan Hannen

Einen ganz wichtigen Schritt auf der Karriereleiter machte der Italiener Filippo Gorini, als er im vergangenen Jahr den Internationalen Telekom Beethoven-Wettbewerb in Bonn gewann – als jüngster aller 150 Teilnehmer. Der erst 20-Jährige überzeugte die Jury vor allem mit seiner Interpretation später Klavierwerke Beethovens; darüber hinaus wurde Gorini auch mit zwei Publikumspreisen ausgezeichnet. Geboren nahe der norditalienischen Stadt Monza, erhielt der junge Filippo mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Seit 2009 studiert er am Konservatorium Gaetano Donizetti in Bergamo bei Maria Grazia Bellocchio. Einladungen führten den Pianisten bereits in viele Städte Italiens sowie nach Moskau, Warschau und London. Im März 2016 machte er eine Deutschland-Tournee mit der Klassischen Philharmonie Bonn, u.a. mit Konzerten in München, Nürnberg, Hannover, Hamburg und Bremen.

www.filippogorini.it

LUDWIG VAN BEETHOVEN
33 Variationen über einen Walzer von Diabelli C-Dur op. 120 (1823)

Endlich wieder da! Jung und preisgekrönt: Ausgewählte Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe der letzten Jahre stellen sich vor.

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International
28. August 2016 20:00
Philippe Jordan
© Johannes Ifkovits

© Johannes Ifkovits

Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan widmet sich mit gleicher Intensität der Oper und dem Konzert. Das kommt auch in seinen Chefpositionen zum Ausdruck: Der 41-Jährige ist sowohl Musikdirektor an der Pariser Oper mit ihren zwei Häusern als auch, seit 2015, Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zu Berlin pflegt Jordan eine enge Verbindung; 1998 begann hier seine Karriere als Assistent Daniel Barenboims an der Staatsoper Unter den Linden, inzwischen steht er regelmäßig als Gast am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters. An den Opernhäusern von London, New York und Mailand hat Jordan ebenso dirigiert wie bei den Festivals in Aix-en-Provence, Glyndebourne und Bayreuth (Parsifal, 2012). An der Pariser Oper leitete er zuletzt so unterschiedliche Opern wie La Damnation de Faust (Berlioz), Le Roi Arthus (Chausson) und Moses und Aron (Schönberg). Mit dem Orchester der Pariser Oper führte er die neun Beethoven-Symphonien auf, mit den Wiener Symphonikern sämtliche Schubert-Symphonien.

www.philippe-jordan.com

Dirigent
Christian Gerharer
© Jim Rakete

© Jim Rakete

Der Bariton Christian Gerhaher, geboren 1969 im bayerischen Straubing, zählt zu den gefragtesten Liedersängern unserer Zeit und tritt auf allen großen Konzertpodien im In- und Ausland auf. Seine Liedaufnahmen zusammen mit seinem ständigen Klavierpartner Gerold Huber reichen von Beethoven, Schubert und Schumann bis zu Mahler, Wolf und Alban Berg. Bachs Passionen nahm er ebenso auf wie Schumanns Oratorium Das Paradies und die Peri und Szenen aus Goethes Faust. Bei den Berliner Philharmonikern war Gerhaher in der Saison 2013/14 als erster Sänger überhaupt „Artist in Residence“. Im Dezember 2015 wirkte er dort an einer halbszenischen Produktion von Debussys Pelleas et Mélisande unter Sir Simon Rattle mit. Neben dem Pelleas hat Gerhaher, der bewusst nur wenig Oper singt, vor allem als Papageno, Don Giovanni, Wolfram und zuletzt als Wozzeck große Anerkennung gefunden. Im vergangenen Herbst erschien sein zweites Opernrecital Mozart-Arien mit dem Freiburger Barockorchester, das der Bariton auch live bei Konzerten u. a. in Barcelona, Stockholm, Wien, Budapest und New York vorstellte.

www.gerhaher.de

Bariton

JOHANN SEBASTIAN BACH

„Ich habe genug“ BWV 82 (1727)

GUSTAV MAHLER

Gustav Mahler • Symphonie Nr. 9 D-Dur (1910)

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Russland
29. August 2016 20:00
Anton Schaburow

Der russische Dirigent Anton Schaburow, geboren 1983 in Jekaterinburg, machte am dortigen Mussorgski-Konservatorium 2008 seinen Abschluss im Fach Dirigieren und studierte anschließend am Staatlichen Konservatorium in Moskau in der Klasse von Gennadi Roschdestwenski. 2013 gewann Schaburow den Ilya Musin-Dirigentenwettbewerb, ein Jahr später war er in Budapest erfolgreich. Schon 2009 übernahm er die Leitung des Globalis Symphonie-Orchesters in Moskau, 2011 kam das Symphonieorchester der Mussorgski-Konservatoriums in Jekaterinburg hinzu. Inzwischen kann Schaburow auf etwa 40 verschiedene Konzertprogramme verweisen, in denen auch Uraufführungen nicht fehlen. Darüber hinaus betreute er am Konservatorium Opernproduktionen wie Puccinis Gianni Schicchi, Orffs Die Kluge sowie Mavra und Die Nachtigall von Strawinski.

Dirigent
Alexander Mitinski

Alexander Mitinsky Photo 1_webDer russische Bratscher Alexander Mitinskij, Jahrgang 1984, erhielt seinen ersten Geigenunterricht an der berühmten Gnessin-Musikschule seiner Heimatstadt Moskau. Nach erfolgreichem Abschluss wechselte der 16-Jährige im Jahr 2000 an die Gnessin Musikakademie, wo er als Bratscher bei Eugen Stoklitzkaja, Juri Jurow und dem Ersten Bratscher des Kammerorchesters Rudolf Barschai, Wjatscheslaw Truschin, studierte. Sein Repertoire schließt Werke vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik ein. Mitinskij trat schon mit vielen Orchestern, Streichquartetten und Kammermusikensembles auf; zu seinen Partnern zählten Michail Pletnjew, Justus Frantz, Julian Rachlin und Mischa Maisky. Seit 2010 leitet der Bratscher auch Meisterklassen in Italien, Kanada und den USA.

Viola

MODEST MUSSORGSKI

Konzertfantasie „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ op. posth. (1872-1880)

JURI ABDOKOW

„Nunc dimittis“ für Viola und Orchester, in memoriam Rudolf Barschai (Uraufführung)

NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW

Russische Ostern op. 36 (1888)

PIOTR I. TSCHAIKOWSKI

Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“ (1893)

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International
30. August 2016 20:00

Heiner Buhlmann

Heiner Buhlmann (Foto privat)_webDer gebürtige Bremer Heiner Buhlmann, Jahrgang 1947, hat sich nach seinem Studium in den Fächern Klavier, Orgel, Oboe, Komposition und Dirigieren ganz der Förderung junger Musiker verschrieben. 1980 gründete er als Direktor der Bremer Musikschule das Jugendsinfonieorchester Bremen, das er 32 Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung 2012, leitete. 1982 folgten das Universitätsorchester Oldenburg und die Jugendsinfonietta Bremen, 1999 das Internationale Jugendsinfonieorchester Bremen mit 200 jungen Musikern aus 23 Ländern. Mit diesen Ensembles unternahm Buhlmann zahlreiche Konzertreisen ins europäische und nichteuropäische Ausland. Seit vielen Jahren pflegt der Dirigent freundschaftliche Beziehungen zu Fawzy El-Shamy und dem Arab Youth Philharmonic Orchestra. Des weiteren gab er Schul- und Familienkonzerte mit den Bremer Philharmonikern und, gemeinsam mit seiner Frau Helga Warner-Buhlmann Schulkonzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.

Dirigent
Gala El Hadidi

El Hadidi 1Die in Kairo geborene Mezzosopranistin Gala El Hadidi besuchte dort die deutsche Schule. Direkt nach dem Abitur erhielt sie ein Engagement am Opernhaus Kairo, wo sie in kleineren Rollen u.a. in Mascagnis Cavalleria rusticana, Menottis The Medium und Weills Dreigroschenoper auftrat. Parallel zum Gesang studierte sie Philosophie, Englisch und Vergleichende Literatur an der Amerikanischen Universität. Später wechselte sie an die Yale University in den USA und absolvierte außerdem Meisterkurse bei Marilyn Horne, Teresa Berganza und Francisco Araiza. Inzwischen kann die erst 33-jährige Sängerin bereits auf eine sehr erfolgreiche Laufbahn zurückblicken: Seit 2010 ist sie an der Semperoper Dresden engagiert, zuerst im Jungen Ensemble, inzwischen im Festen Ensemble. Hier hat Gala El Hadidi bereits sehr unterschiedliche Rollen wie die Rosina im Barbier von Sevilla, den Prinzen Orlofsky in der Fledermaus und den Cherubino in Figaros Hochzeit gesungen. Besonderen Erfolg erzielte mit Bizets Carmen, einer Rolle, über die sie auch ihre Magisterarbeit geschrieben hat.

Mezzosopran

AMIR KHALAF

Orchesterstück (Uraufführung)

GEORGES BIZET

„Habanera“ und „Seguidilla“ aus „Carmen“ (1875)

ALI OSMAN

„Fusion“ (2007)

CAMILLE SAINT SAËNS

„Mon cœur s’ouvre à ta voix” aus „Samson et Delilah” (1877)

JOHANNES BRAHMS

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 (1877)

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Estland
31. August 2016 20:00
Paul Mägi
© Stewen Quigley

© Stewen Quigley

Der 62-jährige estnische Dirigent Paul Mägi kann auf mehrere Jahrzehnte einer erfolgreichen Karriere als Konzert- und Operndirigent zurückblicken, die ihn zu einer der zentralen Figuren im Musikleben seines Landes gemacht hat. Schon 1978 gründete er das Estnische Radio-Kammerorchester, wirkte dann als Dirigent an der Estnischen Nationaloper und leitete als Chefdirigent das Lettische Nationale Symphonieorchester. Als Gastdirigent ist er vor allem in Schweden und anderen Ländern Skandinaviens aktiv, dirigierte aber auch namhafte Orchester in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und den USA. Seit 2011 ist Paul Mägi Musikdirektor des ältesten Theaters in Estland, des Vanemuine-Theaters in Tartu, wo er neben Opern wie Carmen, Werther und Eugen Onegin auch Neuproduktionen von Opern Eduard Tubins und Tauno Aints’ herausbrachte. Schon beim letzten Young Euro Classic-Konzert des Orchesters im Jahr 2005 stand Paul Mägi am Pult des Symphonieorchesters der Estnischen Musikakademie.

Dirigent
Marrit Gerretz-Traksmann
© Mait Jüriado

© Mait Jüriado

Die estnische Pianistin Marrit Gerretz-Traksmann zählt zu den wichtigsten Kammermusikinnen ihres Landes. Vor allem mit dem Trio New Tallinn tritt sie in ganz Europa auf und feierte 2011 auch ihr US-Debüt mit einem Programm ihres Landsmanns Erkki-Sven Tüür. Ausgebildet an der Estnischen Musikakademie und der Sibelius Akademie in Helsinki, ist Marrit Gerretz-Traksmann auch als Solistin mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester, der NDR Radiophilharmonie und dem Prager Radio-Symphonieorchester aufgetreten. Sie wirkte an Musikproduktionen des Estnischen Rundfunks sowie an mehreren CD-Produktionen mit, wo sie den Klavierpart in Vokalwerken ihrer Landsleute Veljo Tormis (Litany to Thunder), Toivo Tulev und Erkki-Sven Tüür (Oxymoron) übernahm.

Klavier

LISA HIRSCH

Neues Werk (Uraufführung)

ARVO PÄRT

“Lamentate” (2002)

EDUARD TUBIN

Symphonie Nr. 2 h-Moll „Die Legendäre“ (1937)

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Deutschland
1. September 2016 20:00
Wolfgang Hentrich
© Marco Berggreve

© Marco Berggreve

Als Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie schöpft Wolfgang Hentrich aus seiner lebenslangen Erfahrung als Orchestergeiger. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten hat der 50-Jährige die Position des Ersten Konzertmeisters bei der Dresdner Philharmonie inne; zuvor hatte er dieselbe Position bereits als 21-Jähriger bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz übernommen. Nach dem Vorbild des legendären Wiener Konzertmeisters Willi Boskovsky dirigierte Hentrich seit 1999 zahlreiche Neujahrskonzerte mit beiden Orchestern. Außerdem leitet er das Philharmonische Kammerorchester Dresden, wirkt als Honorarprofessor für Violine an der Dresdner Musikhochschule und widmet sich mit besonderer Liebe speziellen Programmen für Kinder. Bei seinen CD-Produktionen ragen Orchesterwerke von Johann Strauß, Mozarts Violinsonaten und Kompositionen von Paganini für Violine und Gitarre heraus. Seit August 2013 ist Hentrich als Nachfolger von Michael Sanderling Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie.

Dirigent
Yura Lee

Yura Lee 1428 colorsmall_webDie gebürtige Koreanerin Yura Lee liebt das „Doppelleben“: Sie tritt sowohl als Geigerin wie auch als Bratscherin auf. Und sie teilt ihre Zeit auf zwischen den USA und Deutschland. In den USA, wo sie ab 1994 aufwuchs, debütierte die 14-Jährige in der Carnegie Hall, 2003 wurde sie zu einer Sommertournee von den New Yorker Philharmonikern unter Lorin Maazel eingeladen. 2008 gewann Yura Lee den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg; es folgten weitere Auszeichnungen 2009 beim Joseph Joachim-Wettbewerb in Hannover und 2013 beim ARD-Wettbewerb in München (1. Preis im Fach Viola). Als vielgefragte Solistin und Kammermusikerin ist sie bei den namhaftesten Festivals wie Salzburg, Verbier, Ravinia und Marlboro aufgetreten. Zu ihren Partnern zählten András Schiff, Gidon Kremer, Leonidas Kavakos und Mitsuko Uchida. 2008 brachte Yura Lee zusammen mit Reinhard Goebel und der Bayerischen Kammerphilharmonie die CD Mozart in Paris heraus. Seit 2014 unterrichtet sie als Professorin an der Hochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden.

www.yuralee.com

Viola

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Divertimento („Salzburger Symphonie“ Nr. 3) F-Dur KV 138

GUSTAV MAHLER

Adagietto aus der Symphonie Nr. 5 (1904)

HENRI CASADESUS

Violakonzert im Stile von Johann Christian Bach c-Moll (1947)

JOSEF SUK

Streicherserenade Es-Dur op. 6 (1892)

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1. September 2016 18:00

Dr. Dieter Rexroth

Dieter Rexroth gilt als einer der kreativsten Köpfe in der deutschen Musikszene. Er war von 1996 bis 2006 Intendant und Dramaturg der Rundfunkorchester und Chöre GmbH und des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin und holte in dieser Eigenschaft den inzwischen weltbekannten Dirigenten Kent Nagano nach Berlin, dessen Konzertprogramme er auch heute noch gestaltet. Zudem ist Dieter Rexroth seit der Gründung im Jahr 2000 Künstlerischer Leiter von Young Euro Classic und als solcher einer der Väter des äußerst erfolgreichen Festivals, das 2016 zum siebzehnten Mal stattfindet. Wichtige Stationen seiner Karriere waren die Leitung des Frankfurter Paul-Hindemith-Instituts sowie Positionen als Dramaturg und Programmverantwortlicher der Alten Oper Frankfurt. Er war Künstlerischer Leiter der „Frankfurt Feste“ (1986 bis 1994) und ist seit 2006 in gleicher Funktion für die „Kasseler Musiktage“ verantwortlich. Außerdem betreut er in ehrenamtlicher Rolle den „Felix Mendelssohn Hochschulwettbewerb“ der deutschen Musikhochschulen und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Künstlerischer Leiter, Young Euro Classic

Eintritt frei

Der Europäische Komponistenpreis wird im Rahmen von Young Euro Classic vom Regierenden Bürgermeister von Berlin ausgelobt.

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Mexiko
2. September 2016 20:00
Sergio Cárdenas
© A. Cárdenas

© A. Cárdenas

Der mexikanische Dirigent Sergio Cárdenas ist seit 2005 Professor an der Nationalen Universität Mexikos (UNAM) in Mexiko City und zugleich Künstlerischer Leiter des Symphonieorchesters der Musikfakultät. 2015 erhielt er den Auftrag zum Aufbau eines Lehrstuhls für den Studiengang „Dirigieren“ an der UNAM. Geboren 1951 in Ciudad Victoria, studierte er Chorleitung am Westminster Choir College in Princeton, New Jersey (USA) und Dirigieren am Salzburger Mozarteum. Dort leitete Cárdenas nach Beendigung seines Studiums auch das Hochschulorchester, bevor ihn seine weitere Karriere in viele Länder Europas und Lateinamerikas, aber auch nach Ägypten und Taiwan führte. Seit einigen Jahren feiert Cárdenas darüber hinaus als Komponist vielbeachtete Erfolge, so mit der Komposition „The Flower is a Key (A Rap for Mozart)“, das von den „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ in Auftrag gegeben und unter Mitwirkung von Sir Simon Rattle als Rapper auch auf CD eingespielt wurde.

Dirigent
Alan Pingarrón
© G. Pérrez

© G. Pérrez

1987 in Mexiko-Stadt geboren, erhielt der Tenor Alan Pingarrón seine Gesangsausbildung ab 2003 an der Musikfakultät der UNAM in seiner Heimatstadt. Mehrfach war er bei Gesangswettbewerben erfolgreich, so beim Wettbewerb Francisco Araiza und beim Opernwettbewerb „Las voces del Bicentenario” (Die Stimmen der Zweihundertjahr-Feier). Pingarrón ist mit allen wichtigen Orchestern und bei allen bekannten Klassikfestivals in Mexiko aufgetreten. Sein Repertoire reicht von den Tenorpartien in geistlichen Werken wie dem Mozart-Requiem, dem Verdi-Requiem und Händels Messias bis zu Opernpartien von Mozart, Donizetti und Puccini.

Tenor
Luis Gerardo Villegas
© JMP Walle

© JMP Walle

Als Künstler tummelt sich Luis Gerardo Villegas auf vielen verschiedenen Feldern: Er arbeitet vor allem als Orchester- und Chordirigent, wobei er mit diversen Ensembles in Nord- und Mittelamerika, aber auch in China aufgetreten ist. Darüber hinaus widmet er sich der Regie, so als Künstlerischer Leiter bei verschiedenen Disney-Produktionen. Nicht zuletzt tritt er als Schlagzeuger und auch – vor allem in der Zusammenarbeit mit Sergio Cárdenas – als „sinfonischer Rapper“ auf.

Rapper

JOHANNES BRAHMS

Akademische Fest-Ouvertüre c-Moll op. 80 (1881)

AMILCARE PONCHIELLI

„Cielo e mar“, Arie aus „La Gioconda“ (1876)

UMBERTO GIORDANO

„Come un bel dì di maggio“, Romanze aus „Andrea Chénier“ (1896)

GIACOMO PUCCINI

„E lucevan le stelle“, Arie aus „Tosca“ (1900)

JUVENTINO ROSAS

Walzer „Sobre las Olas“ (1888, arr. Manuel Enríquez)

MARIO TALAVERA

„Gratia plena“ (1926, arr. Sergio Cárdenas)

ALFONSO ESPARZA OTEO

„Dime que sí“ (1936)

SERGIO CÁRDENAS

Rap für Mozart „The Flower is a Key“ (2005)

CANDELARIO HUÍZAR

Symphonie Nr. 4 „Cora“ (1942)

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Frankreich
3. September 2016 20:00
David Zinman
© Priska Ketterer

© Priska Ketterer

Der US-amerikanische Dirigent David Zinman ist das beste Beispiel dafür, dass man auch im Alter noch Neues wagen kann: In diesem Jahr vollendet er sein 80. Lebensjahr – und erst seit 2015 ist er neuer Chefdirigent des Orchestre Français des Jeunes. Darüber hinaus steht er weiterhin auf den Podien in Europa und den USA, so in dieser Saison bei den renommierten Orchestern in Los Angeles, Chicago und Montréal, in Skandinavien und beim Orchestre de Paris. In Berlin ist Zinman regelmäßig als Gast beim Deutschen Symphonie-Orchester zu erleben. Nach wie vor eine besondere Beziehung pflegt der Dirigent zum Tonhalle-Orchester Zürich, das er 19 lange Jahre, 1995-2014, leitete. Eine jüngst erschienene 50 CD-Box dokumentiert das breite Repertoire des Dirigenten von der Klassik bis zu sämtlichen Orchesterwerken von Strauss und Mahler. Sein Beethoven-Zyklus mit dem Tonhalle-Orchester wurde vielfach ausgezeichnet. Einen weiteren Schwerpunkt bilden US-amerikanische Komponisten wie Bernstein, Michael Torke, Ferde Grofe, Gershwin und Barber. 

 Dirigent
Gautier Capuçon
© Gregory Batardon

© Gregory Batardon

Der 34-jährige französische Cellist Gautier Capuçon zählt zu den gefragtesten Solisten seines Instrumentes weltweit. Er wurde von den bedeutendsten Orchestern in aller Welt eingeladen; die Liste der Dirigenten reicht von Semyon Bychkov, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit bis zu Christoph Eschenbach, Bernard Haitink und Andris Nelsons. Zugleich ist Capuçon, der auf einem kostbaren Goffriller-Cello von 1701 spielt, ein begeisterter Kammermusiker, der nicht nur mit seinem Bruder Renaud, sondern auch mit Daniel Barenboim, Martha Argerich, Jean-Yves Thibaudet und dem Artemis-Quartett zusammenarbeitet. Auch die CD-Aufnahmen spiegeln seine vielseitigen Interessen wider. Neben den großen Solokonzerten nahm er Werke von Prokofjew, Britten, Carter und zuletzt sämtliche Cellosonaten von Beethoven auf. In Paris hat Capuçon 2014 gemeinsam mit der Stiftung Louis Vuitton eine „classe d’excellence“ gegründet, in der er junge Cellisten über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv betreut.

www.gautiercapucon.com

Violoncello

CLAUDE DEBUSSY

„Schottischer Marsch“ (1891/1908)

HENRI DUTILLEUX

„Tout un monde lointain…“ Konzert für Violoncello und Orchester (1970)

SERGEI RACHMANINOW

Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 44 (1935)

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